Abonniere den Batteriepodcast & bewerte ihn in deiner ⭐⭐⭐⭐⭐ Podcast-App #elektroauto 🚗 #energiewende ⚡ #batterieforschung 🔋

Unbequeme Wahrheit über neue Elektroautos 😮 Recycling lohnt sich nicht bei LFP? Cédric Demonthy

Shownotes

Europa will bei Batterien unabhängiger werden – technologisch, industriell und geopolitisch. Doch wie realistisch ist das? Und welche Rolle spielt Recycling dabei? Wir sprechen in dieser Folge mit Batterie-Recycler Cédric Demonthy (Umicore), über die technischen Herausforderungen beim Akkurecycling und die Konsequenzen für die europäische Batteriepolitik.

Sponsoring: Verbinde deinen Huawei-Heimspeicher mit NeoGrid® AI, unterstütze das Stromnetz und verdiene bis zu 300 € im Jahr! NeoGrid® AI ist mit allen Tarifen von Ostrom kompatibel. Eine Übersicht über all Funktionen und wieviel genau du sparen kannst, findest du auf ostrom.de. Mit dem Bonuscode „GELADENPOD“ erhältst du zusätzlich einen Willkommensbonus auf deine Stromrechnung im ersten Jahr – zusätzlich zu den Credits und Ersparnissen, die du mit NeoGrid® AI erzielen kannst. Wechsle jetzt zu Ostrom: https://www.ostrom.de/?&referralCode=geladenpod

Umicore betreibt im belgischen Hoboken eine Pilot-Testanlage für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von rund 7.000 Tonnen Batteriematerial pro Jahr – das entspricht etwa 20.000 Elektroauto-Akkus jährlich. Die Anlage dient als technologische Blaupause für künftige großskalige Recyclingprozesse in Europa.

Umicore entwickelt seit geraumer Zeit einen eigenen pyrometallurgischen Recyclingprozess: Nach manueller Demontage und mechanischem Schreddern werden die Batterien in einem Hochofen bei über 1.000 Grad Celsius eingeschmolzen. Dabei erfolgt eine materialspezifische Trennung: (1) Am Boden der Schmelze sammelt sich eine Metalllegierung aus Kobalt, Nickel und Kupfer. (2) In der sich darüber ansiedelnden "Schlacke" verbleiben unter anderem Aluminium und Mangan. Darüber, in der obersten Fraktion (Flugasche) reichert sich das Lithium an.

Ein besonders spannender und zugleich industriepolitisch brisanter Punkt: LFP-Batterien. Unser Gast Cédric Demonthy macht deutlich, dass sich das Recycling dieser Chemie derzeit wirtschaftlich nicht lohnt. Zwar ist die Rückgewinnung von Lithium, Eisen, Phosphor und Kupfer technisch möglich, der Marktwert dieser Materialien reicht jedoch bei weitem nicht aus, um den Prozess zu refinanzieren. In der Praxis bedeutet das: Das Recycling ist aktuell nur mit einer sogenannten "Gate Fee" möglich – also einer Annahmegebühr, die der Batteriehersteller oder -besitzer zahlen muss, damit das Material überhaupt recycelt wird.

Genau deshalb konzentriert sich das europäische Batterierecycling heute vor allem auf NMC-Batterien. Die enthaltenen Metalle Kobalt, Nickel und Kupfer besitzen einen so hohen intrinsischen Wert, dass sie den gesamten Recyclingprozess wirtschaftlich tragen und refinanzieren können – ein entscheidender Faktor für den Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.

Abgerundet wird der Prozess bei Umicore durch die anschließende Hydrometallurgie: Nach dem Hochofen folgt ein hydrometallurgischer Schritt, in dem die Metalle aus der Metalllegierung (Kobalt, Nickel und Kupfer), sowie der Flugasche (Lithium) chemisch voneinander getrennt und in hochreiner Form zurückgewonnen werden. Diese Kombination aus Pyro- und Hydrometallurgie gewährleistet Rückgewinnungsraten von über 95% für Kobalt, Nickel und Kupfer und von über 90% für Lithium.

Im Geladen-Podcast setzen sich Daniel Messling und Patrick von Rosen mit ihren Gästen wissenschaftlich mit den Themen Energiewende, Elektromobilität, Elektroautos und Batterieforschung auseinander. Dieser Podcast wird produziert für das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

🤩 Jetzt Werbepartner bei Geladen werden! 🚀 Kooperation starten: sponsoring@geladen-podcast.de

Linkedin: https://www.linkedin.com/company/geladen-der-batteriepodcast

Instagram: https://www.instagram.com/geladenpodcast

Links: https://linktr.ee/geladen

Transkript anzeigen

00:00:00: Bevor wir mit der heutigen Podcast-Episode beginnen, eine Richtigstellung zu der letzten Episode über die Festkörperbatterie von DonutLab.

00:00:09: Da haben wir ja Blackstone Technology und vor allem Holger Gritzka erwähnt.

00:00:14: Hier die Richtigstellung gegen Blackstone technology GmbH in Döbeln – da wurde kein Subversionsbetrug festgestellt, anders als vielleicht in dieser Episode suggeriert!

00:00:25: Die Ermittlung wurde von der Staatsanwaltschaft Chemnitz diesbezüglich eingestellt.

00:00:29: Der Skandal lag bei der Muttergesellschaft in der Schweiz, die wegen Kursmanipulation an der Schweizer Börse überführt wurde.

00:00:38: Wir wollen es in diesem Podcast noch mal wirklich gerade rücken weil wir niemand des Ruf hier schädigen wollen.

00:00:44: und wie als Podcastteam – wir möchten uns natürlich nochmal entschuldigen für die im Podcast fälschlich getroffenen Aussagen!

00:00:51: Und jetzt geht's los mit der heutigen Podcastfolge.

00:00:58: Und damit herzlich willkommen bei Geladen.

00:01:00: Dein Lieblings-Batterie-Podcast für Elektromobilität, Energiewende und Batterieforschung!

00:01:05: Ja liebes Publikum wir reden heute noch einmal über Battery Recycling.

00:01:09: das haben wir ja auch schon mit Dr.

00:01:11: Lilian Schwig von CYLEP getan.

00:01:13: Heute reden wir aber über pyrometallogisches Recyling quasi diesen Prozess den CYLIP jetzt nicht anwendet.

00:01:20: und dazu rede ich mit einem ganz tollen Gast und zwar Cedric de Monti.

00:01:24: Grüß dich

00:01:25: Hallo

00:01:25: Cedric, du bist Vice-President Battery Recycling Solutions bei UMICOR.

00:01:30: Einem Unternehmen was wir in der Kommunikation relativ häufig sozusagen als Beispiel nehmen.

00:01:35: ihr recycelt Batterien auch aus Deutschland und das schon seit vielen Jahren ich weiß gar nicht ob den Hörern und Zuschauern das bewusst ist ganz viele Batterien die wandern eben zu euren Hochöfen und werden dort recycelt!

00:01:49: Nicht erst seit gestern sondern seit vielen, vielen Jahren.

00:01:52: Ja, Cedric.

00:01:53: Beim pyrometerlogischen Batterie-Recycling da werden Batterien ja bei sehr hohen Temperaturen jenseits der Tausend oder tausend Zweihundert Grad Celsius aufgeschmolzen.

00:02:04: Leicht provokante Frage zu Beginn dieses Podcasts hat dieses Verfahren eigentlich den Namen Recycling verdient?

00:02:10: Weil diese Altakkus die werden ja mehr oder weniger in den Hochöfen einfach verbrannt jetzt mal rausgedrückt verleihen!

00:02:18: Ist schon eine wichtige Frage was man eigentlich unter Recyling versteht.

00:02:22: Bei UMICORE ist es so, dass wir den Ansatz haben.

00:02:24: Dass wir wirklich Kreislaufwirtschaft haben möchten.

00:02:27: Das heißt, wir möchten die Endprodukte wieder zurückbringen in die Produktionsketten mit der gleichen Qualität und das machen wir heute schon großmarschstab auch für andere Produkten mal im Beispiel zu bringen.

00:02:40: Wir machen das heute schon mit gebrauchten Auto-Katalysatoren wo wir diese Gebrauchtung Katalysaturen in Hoboken, das sind dann eher von Antwerpen wieder aufarbeiten durch eine Pyromethologie und sie dann am Ende des Tages die einzelnen Metalle wieder einsetzen können in neuen Katalysiatur.

00:02:59: Für Batterien machen wir genau das gleiche Prinzip, denn es geht sich ja darum diese kritischen Rohstoff wie Kupfer, Kobalt, Nickel und auch Lithium zurückzuholen.

00:03:09: Und da machen wir genauso die gleichen Situation um zu sagen Okay, wie kriegen wir diese Metalle aus dieser alten Batterie beziehungsweise in Produktionsabfällen heraus?

00:03:20: Bringen Sie auf dem gleichen Niveau der Qualität zurück um sie in neuen Batterien wieder einzusetzen.

00:03:25: Das ist nämlich das Ziel und ich glaube dass es auch der Ursprung den man haben wollte mit Kreislaufwirtschaft.

00:03:32: Jetzt sagten Sie natürlich, dass Batterien bei uns verbrannt werden.

00:03:36: Bin nicht so ganz mit einverstanden.

00:03:38: da würde ich jetzt gerne einen Schritt zurücknehmen und mal ein bisschen Einblick geben auf unsere Technologie.

00:03:43: Man muss zuerst wissen, dass Batterien ein sehr komplexes Material gemischt ist.

00:03:48: Da steht jede Menge Sachen drin und nicht nur allein die kritischen Rohmaterialen.

00:03:53: Es gibt auch Verbindungen, es gibt chemische Elemente, Binder usw.

00:03:58: Und jeder Recycler muss sich dieser Komplexität ausstellen und eine Lösung dafür finden.

00:04:05: Die zweite Sache ist das die Batterieregulation auch sagt ihr müsst eine Recycling effizient haben und den Zuf über ninety-fünf Prozent Kupfer, Kobalt und Nickel zurückgewinnen.

00:04:19: Und über achtzig Prozent Lithium zurückbringen.

00:04:22: Das heißt man muss sich diesen zwei Elementen auseinandersetzen und sagen okay was ist jetzt mein bester Prozess um das zu schaffen?

00:04:29: Und genau darauf gehen wir heute noch mal ein, Cedric.

00:04:32: Wir reden nicht nur über die Pyromytologie sondern eben auch über die Hydromethologie.

00:04:36: jetzt nochmal zu dieser Frage.

00:04:38: Die war ja sehr provokant gewählt ob man das Verfahren da pyromythologisch überhaupt Recycling nennen darf?

00:04:43: Warum frage ich das?

00:04:44: Weiß ich ja für Laien dieses Recyling immer sehr schön sauber anhört.

00:04:48: aber wir reden in der Realität ja über Schmelzwerke und dass ist eben doch sehr energieintensiv und eben nicht ganz abgas-und emissionsfrei.

00:04:56: Insofern frag' ich mich ganz einfach wie Nachhaltigkeit euch definiert wird.

00:05:00: Nachhaltigkeit ist ein komplexes Thema und man muss natürlich auch schauen, dass man alle Elemente in Betracht anzieht.

00:05:06: das heißt wenn man über Recycling spricht dann muss man auch alle Schritte die notwendig sind von einer Altbatterie zu einer neuen Batterie in Betrag ziehen und die Pyromethologie ist natürlich ein erster Schritt der auf Hochtemperatur arbeitet.

00:05:28: Man hat dann auch ein Short-Stein, das stimmt auch.

00:05:31: Aber die Abgase werden abgefangen und gereinigt, sodass wir keine schädlichen Emissionen haben.

00:05:37: Und dann wird die Legierung weiterverarbeitet in einer Hydromethologie.

00:05:42: Wenn man jetzt über Nachhaltigkeit spricht, muss man natürlich schauen was gibt es an CO²-Ausstoßen in den einzelnen Schritten?

00:05:50: Da muss man auch schauen, was hat man an direkten Ausstößen oder Indirekten?

00:05:55: und über die einzelnen Reagenzen, die notwendig sind.

00:05:58: Und da ist eben wenn man all diese Elemente zusammennimmt... ...die Pyrohydro-Kombinationen, die wir vorstellen einer der säubersten Prozesse, die es gibt.

00:06:07: Das haben wir auch unabhängig von dem Irkoinstitut auch validieren lassen um wirklich zu schauen okay wie sieht das denn aus?

00:06:15: Und auch holistisch mal nachzuschauen.

00:06:18: was ist Nachhaltigkeit?

00:06:20: Wenn wir das nehmen dann sind wir schon davon überzeugt dass wir wirklich recyceln und B, dass wir es nachhaltig auch machen.

00:06:27: Das deckt sich total mit meiner Recherche die ich vor dem Podcast hier gemacht habe.

00:06:32: Cedric dieses pyromythalogische recycling das ist offenbar Ja, sehr energieintensiv und trotzdem ist es gar nicht so ineffizient wie man denken würde.

00:06:41: Das musst du trotzdem mal erklären anhand von Zahlen.

00:06:44: Warum ist das so?

00:06:44: Warum gilt das als relativ effizienz?

00:06:47: sogar kann man sagen?

00:06:48: Die Regulatorik gibt ja schon vor dass man über siebzig Prozent Recycling Efficiency im Generellen haben muss.

00:06:54: und dann kommen Sie wieder auf die fünfe neunzig Prozent Kobalt, Kupfer, Nickel und achtzig Prozent Minimum Lithium.

00:07:01: Der Vorteil der Pyromethologie ist, dass durch diese Hochtemperatur wir sicher gehen können, dass jedes Atom nicht verloren geht.

00:07:09: Und wirklich da geht, wo wir es gerne hätten, sodass wir das wieder aufbereiten können.

00:07:14: und durch die Hochtemperatur in unserem Hochofen kreieren wir an sich drei verschiedene Fraktionen Und eine dieser Fraktionen, das nennen wir die Legierung.

00:07:24: Das ist die schwerste Fraktion.

00:07:26: Da geht dann das ganze Kupferkobald und Nickel rein und wir holen wirklich über ninety-fünf Prozent zurück aus der Altbatterie.

00:07:34: Auf der anderen Seite haben wir eine Leichtfraktion.

00:07:36: Das isst die Flugasche, die wir es nennen.

00:07:38: da drücken wir das Lithium rein und Wir sind mit unserem Prozess fähig über ninety Prozent Lithium zurück zu holen.

00:07:47: Und wir schauen auch wirklich wenn wir das kalkulieren Wirklich von Anfang bis zum Ende, weil man muss ja auch sagen wenn man das rechnet.

00:07:55: Ja wie viel war in der ursprünglichen Batterie drin und was kann man wieder in die Produktionskette danach wieder zurückbringen?

00:08:02: So kalkulieren wir das!

00:08:14: springen wir noch mal zurück.

00:08:15: Ihr von Jumikor, ihr betreibt ja eben diese Hochöfen da in Hoboken in Belgien.

00:08:21: Da habt ihr mehrere Anlagen die eben Pyromythologie betreiben.

00:08:26: Gebt uns damals ein paar Zahlen und Eindrücke.

00:08:28: wie viel Altbatterie könnt ihr da denn so pro Jahr insgesamt aufschmelzen?

00:08:32: In Hoboken ist ein Industriestand auch den die Jumiko hat.

00:08:37: In Hobokon verarbeiten wir einerseits Schrott, die von alten Kartellisatoren kommen beziehungsweise auch Electronic Waste.

00:08:45: Die Kapazität, die wir vor Ort haben ist über fünfhunderttausend Tonnen.

00:08:50: für Batterien haben wir einen speziellen Schmelzofen aufgebaut der wirklich nur für Batterie dediziert ist und da haben wir eine Kapazität von rund sieben tausend tonnen.

00:08:59: das entspricht plus minus equivalent zwanzigtausende Elektro Autos und das ist die heutige kapazität die wir haben.

00:09:08: Unser Ziel ist es natürlich einen größeren Installation aufzubauen, die plus minus zehn bis zwanzigmal größer sein wird.

00:09:17: Aber dafür müssen natürlich auch die Rahmenbedingungen stimmen.

00:09:20: Dann gib uns doch mal ein Überblick welche Batterien recycelt ihr denn dort heute schon?

00:09:24: Also welche Arten, welche Zellcheminen sind da kompatibel?

00:09:28: Der Fokus heute ist auf NMC-Batterien.

00:09:31: das heißt wir haben schon mit dem Programm Altbatterien zur Recycling in den Jahr zwei tausend vier begonnen haben dann eine Pilotennage, also die Annahge in Hoboken im Jahr und haben an Anfang mit eher Consumer-Batterien gearbeitet.

00:09:48: In Zweiundzwanzig sind wir dann fokussiert auf Elektroautos umgestiegen und NMC Chemien.

00:09:55: Warum?

00:09:56: A ist der Elektroauto Markt der größte Markt, der auch in Zukunft sein wird in Bezug auf Batterien.

00:10:02: Und das zweite Element ist dass NMC Schemien auch Wirtschaftpflicht recycelt werden kann.

00:10:09: Weil es geht sich ja darum, dass man am Ende des Tages nicht nur allein die Rohmaterialen wieder rausholen kann aber auch das wirtschaftlich machen

00:10:16: können.

00:10:17: Cedric, ich muss dich das an dieser Stelle fragen.

00:10:20: Wir tun ja immer so als wenn wir beim Thema E-Auto jetzt endlich oder bei den ganzen Elektrifizierungen sozusagen die Abhängigkeit von den fossilen Ländern irgendwie stoppen und dass wir dann komplett frei sind und dass sie selber unsere Energie machen.

00:10:36: Da man jetzt das E-auto mit seiner Batteriechemie anschaut, ist es eben doch nicht so unabhängig wie wir uns vielleicht wünschen würden?

00:10:43: Ja, ich habe gestern noch eine Statistik gelesen.

00:10:46: Also wenn man den Verbrennerauto schaut und das Öl sich anschaut, also wir importieren in Europa plus minus ninety-fünf Prozent des Öls was wir benutzen.

00:10:54: Das kommt vielleicht von zwanzig dreißig verschiedenen Ländern aber was man im Moment sieht ist eine Entwicklung dass wir die LFP Batterien hauptsächlich nur von einem Land einziehen.

00:11:05: Und da stelle ich mir zwischendurch die Frage wie steht es dann überein mit dem Critical Raw Materials Act?

00:11:10: Die nach Autonomie und Unabhängigkeit fragt Ist das, was Europa möchte?

00:11:17: Und da muss man sich eben auch die Frage stellen.

00:11:19: Wie machen wir sicher, dass die Automobilbranche, die einer der top vier Arbeitsgeber ist hier in Europa noch immer im Leben bleibt und dass wir das Glas, was wir nötig haben, da sind Stahldinge nötige haben aber auch die Batterie, die wir morgen nötigen haben, auch hier vor Ort noch immer produzieren?

00:11:36: Wie

00:11:36: steht ihr denn zu den LFP-Batterien?

00:11:39: Wir wissen ja, da kommen ganz, ganz tolle Innovationen aus China auch nach Europa.

00:11:44: Wir wissen aber gleichzeitig die könnt ihr jetzt sozusagen im betriebswirtschaftlichen Fenster nicht recyceln.

00:11:50: Es ist kein Business Case für euch.

00:11:52: Gleichzeitig haben wir über die Kosten – die Umweltkosten dieses Batterie-Recyclinges.

00:11:57: Es trägt nur keiner!

00:11:59: Wir haben jetzt Postkast begonnen, dass wir über Nachhaltigkeit sprechen.

00:12:03: Und es gibt ja auch durch die Relation, die Europa den Autoherstellern auferlegt eine Herstellerverantwortung und was wir im Moment sehen ist das wir LFP-Batterien wirtschaftlich nicht recycelt können.

00:12:16: Das heißt wird jemand für gerade stehen müssen am Ende des Tages?

00:12:20: Die Rechnungen werden noch kommen.

00:12:22: Aber das ist zwei Sachen.

00:12:24: A, einerseits wer wird die Kosten übernehmen aber auf der anderen Seite wo ist die Produktionskette?

00:12:29: Und da sehen wir eben den Vorteil von einem NMC-Batterie weil da haben wir hier in Europa schon Ansätze von den einzelnen Elementen in der Produktionskette und wir möchten eben dies unterstützen dass wir diesen Kreislauf hier in europa auch schließen können und a auch dadurch die Unabhängigkeit sichern können hier in.

00:12:50: Ich muss trotzdem noch mal nachfragen, weil die LFP-Batterien zu recyceln.

00:12:55: Das ist jetzt kein Business Case.

00:12:57: es ist offenbar irgendwie schwieriger.

00:13:01: Da würde man das Eisen, das Phosphor rauskratzen oder wie und dann wieder zurück in die Batteriewirtschaft reingehen, die ja auch im Moment nicht existiert.

00:13:11: Warum sollten wir LFP Batterien recycelen?

00:13:13: für eine Automobilwirtschaft und eine Zellherstellung, die ja auf NFC im besten Fall ausgelegt ist.

00:13:19: Insofern verstehe ich es nicht ganz.

00:13:21: Es gibt mehrere Elemente.

00:13:22: Ich glaube A muss man einen Schritt zurückgehen.

00:13:24: warum wurden LFP-Batterie in China entwickelt?

00:13:27: Weil LFP Batterien an sich ein relativ kleinerer Energiedensität haben aber in China fährt man auch kleinere Distanzen im Vergleich zu Europa.

00:13:36: Klar ist eine LFP Battery billiger im Einkauf.

00:13:40: Das Problem ist aber, dass man kaum ein LFP-Batterie recyceln kann von wirtschaftlicher Seite aus her.

00:13:47: Weil das einzige Element was in einer LFP Batterie wirklich wert hat, ist das Lithium und das reicht einfach nicht aus!

00:13:54: Und wenn man es dann vergleicht, muss man sich schon die strategische Frage stellen von Europa auch her – Was möchte man?

00:14:01: Möchte man abhängig sein von einer Produktionskette, die im Moment hauptsächlich über Asien läuft oder wollen wir hier vor Ort eine Produktionskette aufbauen, wo wir diese kritischen Rohmaterialen über und über wieder in einer neuen Batterie einsetzen können?

00:14:18: Ich habe ehrlich gesagt nur so ein bisschen Angst davor dass das jetzt münden könnte.

00:14:21: Wenn jetzt ein Politiker hier zuhört dann würde der denken ah ja!

00:14:24: Die UMICOR-Leute wollen sozusagen den chinesischen E-Autoherstellern mit LFP-Batterien eine Vieh aufersetzen, die dann das E-auto teurer macht aber dann das Recycling dieser LFP Akkus irgendwie bezahlt oder refinanziert.

00:14:37: Das kann es ja auch nicht sein, oder?

00:14:39: Es

00:14:39: ist der Fall weil nämlich die Extended Producer Responsibility, die Herstellerverantwortung verpflichtet ja den Hersteler, der ein Produkt auf dem Markt bringt, den kompletten Lebenszyklus abzudecken, das heißt auch das Recycling.

00:14:54: Wir müssen ja sicher gehen dass wenn wir ein Produkt auf einen Markt bringen, dass wir dies nachhaltig machen und das heißt die Kosten die dafür entstehen müssen auch in diesem Produkt eingerechnet werden und ich glaube da ist es schon kritisch dass wir danach schauen dass wir einerseits Design for recycling haben das heißt wie kann man Batterien effizient recyceln egal welche Chemie dahinter steckt.

00:15:20: aber Welche Chemie oder welche Komposition macht Sinn, dass man es am Ende des Tages auch wirtschaftlich recyceln kann?

00:15:28: Jetzt müssen wir ein bisschen aufpassen.

00:15:29: Weil die Frau Schwich hat uns im anderen Podcast ein bisschen sozusagen heiß drauf gemacht das der hydrometallogische Weg ohne die Pyrometalogie ein bisschen anders aussieht.

00:15:39: da kann man Lithium beispielsweise einfacher zurückgewinnen.

00:15:43: Gehen wir mal wirklich rein in jedes einzelne Element.

00:15:45: Also wie viel Lithium könnt ihr da rausholen?

00:15:49: Was passiert mit Aluminium, mit dem Grafit, mit Kupfernickel und Kobalt?

00:15:52: aber meine erste Frage ist was passiert denn eigentlich mit dem Elektrolyt Wird der auch irgendwie verbrennt, oder was passiert da?

00:15:59: Das

00:15:59: ist eine gute Frage.

00:16:00: Und wenn man den Hochofen ausschneiden könnte und sich ja immer so seitlich anschauen könnte, dann sehen wir an sich drei Fraktionen.

00:16:07: Also unten findet man die Regierung – das ist das schwerste Element.

00:16:11: In dieser Regierung findet man das Nickel, Kobalt und Kupfer.

00:16:15: Dann darüber gibt es in der Schlacke das Aluminium und das Mangan zurück.

00:16:21: Darüber gibt's dann die Flugasche.

00:16:23: In der Flugashe findet man Lithium zurück.

00:16:26: Das sind diese drei Fraktionen, die man in diesen Ofen sehen würde.

00:16:29: Wenn man den so mal kurz aufsteinen könnte.

00:16:32: Trotzdem hänge ich grad ein bisschen... ...in welchem Aggregatzustand kriegt man die denn zurück?

00:16:37: Also stelle ich mir vor, ihr kriegt dann da irgendwann einen erkalteten Erstaaten-Kupferbarren oder Kobaltbarren.

00:16:43: Oder wie stelle Ich mir das vor?

00:16:44: Ist es als Pulver oder als Stück, als festes Metallstück?

00:16:49: Die Legierung dieses Flüssigmetall wird dann in einem Kessel gegossen.

00:16:54: Da wird das dann erstacht.

00:16:56: Dieser Kessel oder diese Legierung wird danach verpuffert, also es wird zu einem Feinstaub gemacht und dieser Fein-Staub geht in die Hedomethologie um dort verfeinert und aufbereitet zu werden in

00:17:09: Batteriesalze.".

00:17:10: Also so kriegt ihr die dann sozusagen voneinander getrennt?

00:17:13: Jetzt gehen wir mal zwei Schritte zurück, Serdrik!

00:17:17: Batteriechemien sind dann grundsätzlich gut kombinierbar.

00:17:20: Also jetzt sprechen wir zum Beispiel mal von der Kombination von NMC und LCO, da wissen ja unsere Podcast-Zuhörer LCO das sind jetzt die Batterien, die wir in den Handys haben.

00:17:30: NMC könnte E-Auto-Batterie sein, könnte irgendwas mobilitätstechnisches sein.

00:17:36: oder auf der anderen Seite wenn man zum Beispiel LFP und NMC zusammen gießt.

00:17:39: Das ist tatsächlich dann eher schwierig, wenn ich es richtig verstanden habe, oder?

00:17:43: Solange

00:17:43: wir in der NMC Chemie bleiben und sei es jetzt LCO oder NMC, da gibt's ja auch mehr Varianten funktioniert die Pyrometallogie sehr gut.

00:17:54: LFP ist eben eine ganz andere Chemie und was wir da hauptsächlich sehen dass man einen anderen Ansatz haben muss um dies wieder aufzuarbeiten.

00:18:04: Und wir können zwar einen kleinen Teil LFP in unserem Prozess einsetzen, aber unser Fokus bleibt eben auf

00:18:10: NMC-Chemien.".

00:18:11: Wir haben uns ja im letzten Podcast mit Lilian Schwig auf die Frage geschrieben, wir möchten Pyromythalogie nicht ausspielen gegen die Hydromethalogie!

00:18:18: Aber so wie ich dich jetzt verstanden hab geht Hydromytalogie ganz alleine?

00:18:23: Pyromytalgie geht aber nicht ohne die Hydromethalorie.

00:18:26: Ist das

00:18:26: richtig?!

00:18:28: Ich sage mal so, also es gibt zwei große Prozesse.

00:18:32: oder den gängigsten Prozess ist eine Altbatterie- oder Produktionsabfälle zuerst zu scheitern.

00:18:37: Zu einer Blackmass zu machen.

00:18:39: Meistens muss diese Blackmass auch durch eine Pirolise und dann geht sie in die Hedomethologie.

00:18:45: Bei uns ist es so dass wir wie gesagt entweder Module, Zellen oder auch diese Schwachsmasse direkt in unseren Ofen einsetzen können kleine effiziente Hidrometallogie auch ein.

00:18:58: Also beides ist nötig bei uns, also man hört ja oft Pyro gegenüber Hydro und wir sagen Ja, wir haben auch Hydro!

00:19:05: Es ist an sich die Frage

00:19:07: wo

00:19:08: regelt man die Komplexität?

00:19:10: Wo geht man damit um mit den einzelnen Michelementen, die in der Batterie sind drin sind?

00:19:17: Das muss man ja nicht vergessen, eine Batterie ist so ein kleines Chemiewerk weil da steckt schon einiges drinnen und man muss mit all diesen Komponenten eben umgehen können.

00:19:26: Und die Frage ist immer für jeden Recycler, wo geht man damit um?

00:19:31: Mir kommt's grad so vor, als wenn Sylip und Yumiko eigentlich die perfekten Partner füreinander wären.

00:19:36: Wenn diese Prozesse super integrierbar sind, kannst du nachher mal drüber sprechen.

00:19:40: Cedric jetzt kennen unsere Hörer diese ganzen tollen neuen Startups in der Hydromethologie zum Beispiel To Zero oder Sylib oder so?

00:19:50: Wir wissen alle ohne die Pyromethalogie geht es jedenfalls heute nicht vielleicht auch morgen noch nicht.

00:19:55: Gibt's denn da auf der pyro-methalogischen Seite genauso viele Innovationen und neue Startups, die vielleicht uns nicht bekannt sind?

00:20:01: Klar, es gibt jede Menge Startups und jede Menge Unternehmen, die versuchen natürlich ihren Weg zu finden in Batterie-Recycling.

00:20:09: Die Pyromethalogie braucht auch eine gewisse Menge und Skalierung um effizient zu sein.

00:20:16: Deshalb kommt es so, dass spezielle Unternehmen wie Immacore dies leisten können Und wir haben auch über die letzten Jahre mehrere Innovationen machen können.

00:20:26: Wir haben jetzt über dreißig Potente stehen, die spezifische Prozessabschnitte absichern weil wir sie erfunden haben hier in Europa und das Ziel ist ja auch dass wir dieses Recycling hier in europa vollständigen können.

00:20:40: Dass wir vor Ort die Kreislaufwirtschaft schließen können, dass wir eben diese kritischen Rohstoffe halten können um die Unabhängigkeit aber auch die grünen Ambitionen, die wir haben zu erleben.

00:20:56: Ja, das ist ein tolles Thema was du gerade ansprichst.

00:20:58: Das haben wir mit Lillien auch sozusagen bis zum Ende durchdekliniert.

00:21:01: es ist ganz ganz wichtig dass es überhaupt Batterie Recycling in Deutschland oder hier in Europa eben gibt damit wir die Metalle hier im Kreislauf behalten.

00:21:10: jetzt kommen wir trotzdem nochmal auf das Lithium zu sprechen.

00:21:13: da hat eben auch Sylip hier im Podcast dargestellt dass es ganz toll ist dass man das wieder raus kriegt.

00:21:18: ich war damals so bisschen skeptisch gebe ich zu weil sozusagen das Lithuum aus den Batterien herauszuholen ja doch Ich sag mal irrelevant, dass da eigentlich ist neben dem Grafit.

00:21:28: Weil diese Elemente gar nicht so teuer sind.

00:21:30: am Ende es geht ja eher um die Nickels, die Kobals und die Kupfer beispielsweise.

00:21:36: insofern jetzt habe ich mitgekriegt ihr habt auch eine Möglichkeit Lithium eben in dieser Flugasche wieder rauszuholen.

00:21:42: Hand auf's Herz bei irgendwie zehn tausend Dollar pro Tonne Lithium-Karbonat Ist das eigentlich so wichtig?

00:21:49: Jedes Mittel ist wichtig, weil auch um neuen Batterien zu machen brauchen wir natürlich auch unter anderem Lithium.

00:21:55: Und das ist ein kritisches Rohmaterial und die Batterieverordnung hier in Europa schreibt auch ganz genau vor dass man Minimum für Achtzig Prozent zurückholen muss.

00:22:05: Das heißt unabhängig von dem Preis gibt es auch eine Vorschrift, die es sagt klar und deutlich, dass man das zurückholten muss.

00:22:13: Wir schauen natürlich auf alle Metalle kritischen Rohmaterialen, die definiert worden sind und machen sicher dass wir diese zurückholen hier vor Ort in Europa.

00:22:25: Jetzt könnte man ja auf die Idee kommen das die Pyromythalogie eigentlich nur rosige Zukunft hätte wenn man sie zum Beispiel nach China exportiert, wenn man auch mal den chinesischen Zellentwicklern und Herstellern dort schmackhaft machen würde, dass man direkt einen Yumiko China direkt sozusagen an eine CATL oder BYD Zellhersteller sozusagen andockt und dort Haus- und Hofrecycler wird.

00:22:48: Gibt es solche Pläne bei euch?

00:22:50: Wir schauen uns natürlich den globalen Markt an, also unsere Hauptfokus ist im Moment Europa.

00:22:56: Warum?

00:22:57: Weil auch einerseits in MC Batterien hauptsächlich hier in Europa eingesetzt werden und wir vor Ort natürlich die erfahrenen Kompetenzen haben Wo die Reise danach hingeht, das schauen wir mal.

00:23:10: Der Punkt ist schon und das ist glaube ich der wichtige Ansatz.

00:23:15: Es geht sich ja nicht nur allein dass wir Altbatterien- und Produktionsabfälle haben sondern wir müssen auch einen Abnehmer finden für unseren Output Und das ist auch schon relativ kritisch denn Das ist auch im Moment ein Problem in Europa weil es gibt kaum Unternehmen Peacam beziehungsweise Kamp produzieren können, wo diese Batteriesalzen wieder eingesetzt werden können.

00:23:39: Also für uns ist es schon wichtig dass wir dies in Europa aufbauen können um diesen Kreislauf schließen zu können.

00:23:47: Ich sage das nur deshalb, weil in China gibt es diese Unternehmen.

00:23:50: In China gibt's Zellersteller die einfach so viel Output haben, dass sie eben auch so viele Ausschuss hätten für eure Anlagen.

00:23:59: Man muss einzig nicht vergessen, dass die dominante Chemie in China hauptsächlich LFP ist und dafür muss man an sich einen anderen Prozess aufbauen um dies effizient zu machen.

00:24:12: Das heißt Der Punkt ist, China oder nicht-China-USA oder nicht USA.

00:24:16: Es ist immer die Frage okay was sind die einzelnen Schemien?

00:24:20: Oder die dominante Chemie, die vor Ort gebraucht wird und wie macht man das auch wirtschaftlich?

00:24:25: Und hier ist eben unser Fokus auf NMC-Schemin.

00:24:30: Wir haben natürlich unsere Erfahrung in Europa.

00:24:32: Das ist auch da wo im Moment unser Fokuss liegt.

00:24:34: Jetzt hast du es ja gerade Ehrlich gesagt, abgesägt.

00:24:37: Warum in China die Pyromythologie nicht entstehen wird?

00:24:40: Offenbar gibt es das da drüben auch nicht!

00:24:42: Deswegen hatte ich gedacht, dass wäre vielleicht eine Innovations- oder eine Businesschance.

00:24:46: Ganz blöde Frage mal Cedric wie machen denn die Chinesen eigentlich Batterie Recycling?

00:24:52: Wie ist deren Ansatz?

00:24:53: In Europa ist es so, dass Altbatterien potenziell auf Modulebene runtergearbeitet werden und diese Module werden dann geschreddert.

00:25:05: Dann hast du eine Blackmass, die Blackmass geht in diese Hedomethologie.

00:25:09: Was sie in China machen ist hauptsächlich dass sie noch einen Schritt weitergehen gehen auf Zellebene usw.

00:25:15: Noch viel kleiner bevor die das in den Schredder reinschmeißen.

00:25:21: Das Problem ist, dass man so etwas in Europa oder auch in USA wirtschaftlich gar nicht machen kann weil das wird alles sehr manuell gemacht.

00:25:28: Ja,

00:25:28: ist ja interessant.

00:25:29: Wir haben auch im Übrigen noch gar nicht darüber gesprochen wie das in Europa aussieht.

00:25:33: also diese manuelle Demontage Wie man die Batterien so ein bisschen sozusagen?

00:25:38: Wie man Die module einzeln draus und wie sieht denn das konkret aus?

00:25:41: sind dass In europa schon längst Roboter die das irgendwie Automat schmachen oder sind Das wirkliche menschen die die einzelnen packs auseinander bauen?

00:25:49: Also die meisten batterien und packs die werden heute noch manuell Auseinander genommen Die werden in den einzelnen Orten, die es gibt oder in der einzelnen Schreitungsanlage zuerst entladen und dann auseinandergenommen.

00:26:05: Und diese Module werden dann in den Schredder reingesetzt.

00:26:08: Ja, ist interessant hätte ich vorher gar nicht gedacht.

00:26:10: Ich habe schon mal gehört dass es irgendwelche Start-ups gibt die irgendwie die einzelnen Elektroden sozusagen vom Ableiter runter kratzen oder sowas ohne das man überhaupt recyceln muss sondern dass man im Prinzip nur noch sortieren muss.

00:26:24: Ist das auch jetzt im Kommen?

00:26:26: Die Frage ist immer, was ist wirtschaftlich und was ist auch effizient in der Ansicht?

00:26:31: Und wiederum da mit unserem Ansatz von der Pyromethologie sagen wir, wir brauchen das nicht.

00:26:39: Warum?

00:26:39: Weil eben in der PYRomethologie fähig sind die einzelnen Atome... automatisch schämig in die einzelnen Fraktionen reinzudrücken.

00:26:48: Das ist eben der Vorteil, weil sie sagen okay wir müssen das abkratzen.

00:26:52: klar wenn Sie einen anderen Prozess haben dann müssen Sie einen sauberen Input haben.

00:26:58: In der Pure-Methologie ist es so dass man eben den Ofen seine Magie machen lässt um eben das für uns zu tun.

00:27:07: automatisch

00:27:08: Ja, was mich wieder zur ersten Frage zurückbringt.

00:27:10: Da vielleicht kannst du darüber noch kurz reden, Cedric?

00:27:13: Wie viel Gesamtenergie braucht man denn jetzt eigentlich zum Betrieb eines Hochofens?

00:27:17: Wo kommt denn eigentlich diese Energie her?

00:27:20: und vielleicht nutzt ihr irgendwie die Abwärme oder so schon bei euch da bei den Anlagen?

00:27:24: Der

00:27:25: Prozess ist Autogen.

00:27:26: Das heißt wir benutzen wirklich die Energie, die in der Batterie drin sitzt und wir minsten eben das Elektrolyt und Grafit um diesen Hochofen am Laufen zu erhalten Und die Extravärme benutzen wir auch und wird auch abgefangen.

00:27:41: Also, wir versuchen wirklich so effizient wie möglich zu arbeiten um zu vermeiden dass wir hier Energie verbrennen und unnötig verbrenne.

00:27:51: Cedric, letzte Frage in diesem Podcast.

00:27:54: Das hat uns ein Hörer geschrieben.

00:27:55: Bitte, bitte fragt nach ob sich denn dieser Recycling-Pyro-Meterlogie-Ansatz überhaupt lohnt?

00:28:01: Also Cedrick ich weiß du kannst jetzt wahrscheinlich nicht über konkrete Zahlen sprechen aber man fragt sich natürlich ist das ein sehr, sehr geiler lokativer Ansatz den ihr da verfolgt oder ist es etwas was sich so gerade eben überhaupt refinanziert.

00:28:14: Die heutige

00:28:14: Situation ist ja, dass wir vor Ort eine Pilotanlage haben und wir benutzen diese Pilotanlage eben auch als Testanlage.

00:28:21: Weil unser Ziel ist es hier eine große Anlage aufzubauen Und heute nutzen wir die Zeit um den Prozess so robust wie möglich zu machen.

00:28:30: Denn wenn wir einmal diese große Anlagen aufbauen dann ist das für die nächsten vierzig-fünfzig Jahre.

00:28:34: Das heißt Wir müssen wirklich schauen Dass wir auch nach allem geschaut haben damit das robust ist.

00:28:39: Das heisst der heutige Prozess ist nicht gewinnbringend Aber das ist noch immer ein interessanter Business Case für die Zukunft.

00:28:48: Deshalb arbeiten wir auch schon so lange daran, weil wir sehen dass wir da absolut dies wirtschaftlich machen können mit einer großen Lage.

00:28:56: und heute nutzen wir eben diese Zeit um alle Elemente zu testen, zu Stress testen wie wir es nennen, um wirklich zu sicher zu gehen, dass wir bereit sind wenn auch der Markt bereit

00:29:08: ist.

00:29:09: Da drücken wir natürlich ganz, ganz kräftig die Daumen.

00:29:12: Das war Cedric de Montee von der Firma Umicore.

00:29:15: Liebes Publikum, jetzt seid ihr dran!

00:29:16: Schreibt auch mal gerne in die Kommentare was ihr von diesem Batterie-Recycling Ansatz mit der Pyromythologie... Was ihr davon so haltet.

00:29:23: hat das eine rosige Zukunft hier in Europa?

00:29:26: Falls ja warum?

00:29:27: Falls nein, warum

00:29:29: nicht?!

00:29:29: Vielen Dank für deine Zeit Cedrick.

00:29:30: Wir sehen uns hier am nächsten Sonntag wieder.

00:29:32: Macht's gut,

00:29:33: tschüss!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.