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Das Batterie-Wunder von Kalifornien (und warum wir hinterherhinken) - Prof. Ines Hauer & Dr. Tim Meyer

Shownotes

Zwischen 2019 und 2024 wurde mehr als die Hälfte der gesamten Batteriekapazität der USA in Kalifornien ans Netz angeschlossen. Gleichzeitig wird dort seit Kurzem komplett auf Kohlestrom verzichtet, und erneuerbare Energien decken 55 Prozent des Strommixes. Was steckt hinter diesem Tempo – und was kann Deutschland davon lernen? In dieser Folge sprechen wir mit Professorin Ines Hauer von der TU Clausthal und dem Energieexperten Dr. Tim Meyer über die Mechanismen, die den kalifornischen Ausbau antreiben: die Duck Curve, das Nodal-Pricing-System, die Absicherungspflichten für Versorger und die Rolle der Aufsichtsbehörde . Und wir fragen, wo Deutschland mit vergleichbaren Rahmenbedingungen stehen könnte – und wo die strukturellen Unterschiede eine direkte Übertragung erschweren. Denn ein einfaches Kopieren ist nicht möglich. Bevölkerungsdichte, Netzstruktur, europäische Einbettung und Kostenstrukturen unterscheiden sich erheblich. Trotzdem lassen sich konkrete Ansätze identifizieren: flexiblere Netzentgelte, kürzere Marktintervalle, mehr Digitalisierung auf Verteilnetzebene und eine konsequentere Regulatorik, die Investitionen in Speicher aktiv ermöglicht statt verlangsamt.

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Im Geladen-Podcast setzen sich Patrick Rosen und Daniel Messling mit ihren Gästen wissenschaftlich mit den Themen #Energiewende, #Elektromobilität, #Elektroauto und #Batterie auseinander. Der Podcast wird produziert vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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Kommentare (2)

Reinhard Seyer

Die Kosten der Speicherung lassen sich aus 100 Mio pro 1 GWh berechnen. Es ergeben sich zwei Cent pro Kilowattstunde, bei einer Zykluszahl von 5000. Angenommen es handelt sich um netzdienliche Speicher, die an den Netzeingängen die täglichen Schwankungen der Erzeugung durch Fotovoltaik und Windkraft ausgleichen und an den Netzausgängen die Schwankungen des Bedarfs ausregeln, dann können sie den Strom im Netz verstetige. Damit ließe sich ließe sich die Netzauslastung verdoppeln, weil man die Volllaststunden des Netzes von 50 auf 100 Prozent erhöhen kann. Der doppelte Strom über das vorhandene Netz ermöglicht eine Halbierung der Netzentgelte. Erzeugung und Netz würden von der Bereitstellung der residualen Spitzenleistung befreit. Die Leistungskosten von Erzeugung und Netz halbierten sich und die Redispatchkosten entfallen. Da nicht die gesamte Strommenge eines Tages gespeichert werden müsste, sondern maximal die Hälfte des Tagesbedarfs, sinken die Auswirkung der Kosten der Speicherung von zwei auf nur noch einen Cent pro Kilowattstunde. Folglich kommen die geringen Gestehungskosten von elektrischer Primärenergie aus Fotovoltaik und Windstrom von nur vier Cent pro Kilowattstunde kostengünstig bei den Nutzern von Industrie, Wirtschaft und uns allen an.

Rudolf

Die dummen Toitschen setzen eben auf zigmal teureren Stromnetzausbau anstatt auf BESS. Die ganzen neuen Stromtrassen hätte man sich sparen können. Die redispatch kosten wären mit BESS sofort auf Null. Und ab 2030 rechnet man für Na-Io-BESS mit unter 100 Mio pro 1 GWh. Aber auf diese Weise können viele Konzerne mit angelsächsischen Finanzkonzern-Beteiligung volle 40 Jahre horrende Stromnetzgebühren abgreifen. Danach wirds an andere Konzerne verkauft, wieder mit denselben beteiligten Finanzkonzernen und die Abschreibung und die Profite laufen weiter. Wenn Dummheit regiert, dann haben dumme Wähler und Nichtwähler selbst schuld.

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