Wieso Deutschland keine Akkus bauen kann 🫣 Nur noch 4 Gigafactorys geplant! M.Krausa & S.Voß
Shownotes
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Deutschland wollte bei Batterien aufholen! Gigafactorys sollten entstehen, die Autoindustrie sollte endlich unabhängiger werden und Europa wollte eigene Zellfertigungen aufbauen. Doch von 13 ursprünglich geplanten großen Batterieprojekten in Deutschland sind nur noch wenige übrig! Gleichzeitig fallen in China die Zellpreise weiter – und europäische Hersteller geraten massiv unter Druck.
Warum ist es so schwer, Batteriezellen in Deutschland zu produzieren? Liegt es an zu hohen Energiepreisen, fehlender Industriepolitik, unsicherer E-Auto-Nachfrage, chinesischer Konkurrenz – oder daran, dass Deutschland Forschung zwar gut kann, aber an industrieller Skalierung zu oft scheitert? In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Michael Krausa (KLiB) und Simon Voss (Bettere) über den Zustand der deutschen Batterieindustrie. Es geht um geplatzte Gigafactory-Träume, den Preiswettbewerb mit China, die Rolle der Autohersteller, politische Fehlanreize und die Frage, ob Deutschland überhaupt noch eine realistische Chance auf eigene Batteriezellfertigung hat.
Außerdem diskutieren wir, warum Batterien längst nicht mehr nur ein E-Auto-Thema sind: Sie werden entscheidend für Stromspeicher, Energiewende, Industrie, Verteidigung und technologische Souveränität.
Eine Folge über Deutschlands Industriefrage: Können wir Batterien noch selbst bauen – oder geraten wir bei der nächsten Schlüsseltechnologie wieder in Abhängigkeit?
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Im Geladen-Podcast setzen sich Daniel Messling und Patrick von Rosen mit ihren Gästen wissenschaftlich mit den Themen Energiewende, Elektromobilität, Elektroautos und Batterieforschung auseinander. Dieser Podcast wird produziert für das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
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Transkript anzeigen
00:00:00: Neuen von dreizehn ursprünglich geplanten Batterie-Giga-Factories in Deutschland, die sind bereits abgesagt.
00:00:06: Und diejenigen, die noch gebaut werden, die dauern viel länger als vor Jahren geplant.
00:00:11: und in China da fluten die Zellfabriken weiterhin den Markt und sorgen für ein neues Allzeit-Tief der Zellpreise.
00:00:19: Und nun habt ihr uns, liebes Publikum, gebeten, sprecht mal hart Tacheles beim Thema Batteriezellfertigung in und für Deutschland!
00:00:27: Das haben wir heute gemacht.
00:00:29: bleibt mal offen für einen vollkommen neuen Ansatz unserer Gesprächspartner, wie wir Deutsche die Batteriesouveränität eventuell doch noch erreichen könnten.
00:00:43: Und damit herzlich willkommen bei Geladen, dein Batterie-Podcast für Elektromobilität, Energiewende und Batterieforschung.
00:00:49: Liebes Publikum!
00:00:50: Vielen vielen Dank für die ganzen Nachrichten bezüglich Batteriezellproduktion in Deutschland.
00:00:56: Ihr sagt da draußen Mensch redet doch mal mehr Tacheles.
00:00:59: wie steht es denn jetzt um den Aufbau unserer Gear Factories hier in Deutschland?
00:01:03: Und haltet doch bitte mal dieses Washi zurück.
00:01:06: Sagt doch ganz konkret wie ist es um die Batterieindustrie in Deutschland bestellt ist.
00:01:11: Und das machen wir immer mit zwei Experten!
00:01:13: Ja und wir haben die perfekten Gäste dafür eingeladen, und zwar Dr.
00:01:16: Michael Krauser und Simon Foss.
00:01:18: Herzlich willkommen im Podcast
00:01:19: Guten Tag.
00:01:20: Herr Krause, Sie sind Geschäftsführer beim Kompetenznetzwerk Lithium-Millionen-Batterien, kurz CLIP und Simon.
00:01:26: du bist Beratender Ingenieur für Batterietechnologie und Elektromobilität, warst ehemals Geschäftsführer des ELAP an der RWTH Aachen und worauf wir ein bisschen neidisch sind fährst jetzt seit einiger Zeit mit einem Podcastbus durch Deutschland und Europa und guckst dir die gesamte Batterieindustrie an und da wirst du uns nachher auch noch ganz tolle Einblicke geben können.
00:01:46: Herr Krauser, starten wir mal mit Ihnen in das Thema vor ein paar Jahren.
00:01:50: Da war hier ja in Deutschland eine regelrechte Aufbruchstimmung was die Batterieindustrie anging eher ehrlich gesagt auch im Podcast.
00:01:56: Wir haben sehr viel darüber berichtet über diese ganzen schönen neuen Gigafactories.
00:02:01: Dann brachen allerdings in China die Preise für die Lithium-Ionenzellen ein.
00:02:05: Norfolk King Pleite haben wir alle miterlebt und aus diesen dreizehn geplanten europäischen Gigafactories da sind nur vier Großprojekte tatsächlich übriggeblieben.
00:02:15: Nehmen Sie uns mal mit aus Ihrer Sicht so durch Ihre Brelle,
00:02:18: wie
00:02:18: schlimm steht es denn jetzt gerade wirklich so um?
00:02:21: Die Batterieindustrie und Zellfertigung in Deutschland.
00:02:25: Ausbruchstimmung hat sicherlich gegeben.
00:02:27: Nachdem man gelernt hat das also mit der Elektromobilität irgendetwas da kommt, hat's viele Aktivitäten gegeben.
00:02:34: aber der lange Atem hat an vielen Stellen gefehlt und ist schon sehr früh angefangen.
00:02:40: Und soll man zurückgehen die Jahre zwei tausend dreizehn fünfzehnt sechzehn.
00:02:45: Da gab es in Kamens, in Sachsen einen Standort der auch sehr schöne Zellen gebaut hat.
00:02:50: Die Übungen heute noch auf die Straße fahren.
00:02:53: Aber das ist dann im Jahr zwei Tausend Sechzehn leider beendet worden.
00:03:01: Das war schon relativ betrüglich.
00:03:03: Dann war natürlich der Wunsch und auch die Motivation von Staat und Industrie da mehr zu machen.
00:03:09: Da sind Dinge angeschoben worden, wenn sich daran erinnern an die IPCI noch unter Altmaier und Sevcovich.
00:03:16: Da ist gestartet worden auch ein ganzes Ökosystem aufzubauen.
00:03:20: Herausgekommen sind dann Dinge wie auch Northvolt, wie ACC, wie die Celforce aber auch da sieht es genauso aus wie es damals in Karmes ausgesehen hat.
00:03:31: Northvolt ist pleite wissen wir nicht wie es weitergeht in Kaiserslautern und die Zelfos ist aufgegeben worden zunächst mal.
00:03:42: Das heißt, es hat sicherlich eine Aufbruchstimmung gegeben aber richtig im Automotive Bereich hat sich das Ganze bisher nicht realisieren lassen oder hat sich nicht realisiert.
00:03:54: Das hat viele Gründe.
00:03:55: Sie haben eines gesagt Die Preise aus China sind mal das Reihen einer so günstigen Preise extrem preiswerte Batteriezellen die kaum für den Kreis am Standort Deutschland oder im Standort Europa produziert werden können.
00:04:11: Das ist nicht machbar, das heißt also die Wettbewerbsfähigkeit ist ein schwieriges Thema und vielleicht ist da auch einen Punkt, den man in der Vergangenheit vergessen hat wir haben immer wieder auf technologische Souveränität gezielt um unabhängig zu werden.
00:04:25: Und man hat aber da vielleicht ein bisschen außer Acht gelassen die Wettebewerbesfähigkeit.
00:04:30: wie werden wir mit dem Zellfertigen eigentlich wettbewebsfähig?
00:04:33: Und damit ist natürlich wirklich schwierig.
00:04:35: Das hat natürlich dann fatale Konsequenzen, Sie haben die eben gesagt und es gibt nur noch vier Aktivitäten.
00:04:41: Die Powercore ist unterwegs, noch ein paar andere.
00:04:44: Aber das bildet sich natürlich auf das gesamte Ökosystem ab.
00:04:49: Uns ist wichtig wenn man auch unter dem Aspekt Souveränität Unabhängigkeit schaut.
00:04:55: Es reicht nicht eine Zellfertigung zu haben.
00:04:57: Das ist an manchen Stellen so wie Vorstellungen gewählt, aber Bauma-Zellen Dann sind wir unabhängig weit gefehlt.
00:05:03: Solange die Maschinen nicht in Deutschland oder Europa produziert werden, verschiebt man nur die Abhängigkeit um eine Stufe.
00:05:09: Da kann man zwar Zellen bauen auf die Maschinennanlagen, die wir dafür brauchen kommen wir anders her und hat die gleiche Abhängigkeiten wie vorher.
00:05:18: Das heißt dieses gesamte Ökosystem wird auch zu wenig betrachtet.
00:05:22: In dem Ökosesystem hat es dann frühzeitig schon viel Ausbruchstimmung tatsächlich gegeben Wenn Sie sich anschauen, über viele Jahre.
00:05:32: der Anlage und Maschinenbau hat extrem investiert um mithalten zu können.
00:05:38: Aber auch da ist es so.
00:05:39: die haben investiert, die haben auch tolle Anlagen.
00:05:41: also wir hatten jetzt auf dem Batteriefurm unseren Kongressanfang des Jahres grob im Tür dar, die gezeigt haben dass sie in der Lage sind Maschienen zu bauen die durchaus in einer Produktivität und im Betrieb günstiger sind als asiatischer Mitwettbewerber.
00:05:56: aber den fehlen die Referenzen.
00:05:58: Sie können nicht zeigen in der Produktion, dass es geht.
00:06:01: Weil wir haben halt zu wenig Zellfertigung wo sie reingesetzt werden.
00:06:05: Das heißt da hat's auch eine wirkliche Aufbruchstimmung gegeben aber das steht jetzt auch so ein bisschen auf der Kippe.
00:06:12: Sie werden auch gesehen haben die einen oder andere hat sich zurückgezogen.
00:06:14: also lange Rede kurzer Sinn!
00:06:16: Es hat sicherlich immer mal wieder ne Aufbruchsstimmung gegeben und das macht auch Sinn denn Die Bedeutung der Zellen für die Industrie ist weit größer oder für den Standort Deutschlands ist weit grösser als die Automobilindustrie.
00:06:28: Wir schauen alle auf die Automobilindustrie und verlieren so ein bisschen dabei, den Blick auf andere Industrien.
00:06:35: Wir werden zwei nennen, die wir im Moment stark auch nach außen Richtung Politik adressieren – das sicherheitskritische Infrastruktur und das zweite ist tatsächlich auch die Verteidigung.
00:06:45: Die Verteidigung ist extrem, mit all ihren Produkten nicht nur Drohnen.
00:06:49: Das geht runter in ganz einfache Anwendungsfelder, Funkgeräte, Nachtsicht-Geräte.
00:06:55: dann drohen natürlich aber auch Schiffe, Ruhboote sind angewiesen auf Zellen.
00:07:00: es wird zunehmend elektrifiziert und sie kriegen aber nichts aus Europa.
00:07:05: Verraten Sie mal vielleicht nicht zu viel.
00:07:07: Wir werden ja am Ende dieses Talks genau über dieses Thema sprechen, nämlich wie erreichen wir die Unabhängigkeit von Europa und Deutschland in Sachen Zell-Souveränität?
00:07:17: Ja dann sagen sie doch ganz kurz vielleicht mal in zwei Sätzen reden wir hier tatsächlich in Deutschland noch von einem Aufbau der Batterieindustrie?
00:07:24: oder ist es jetzt irgendwie so eine Art Verwaltung und Stillstand vielleicht sogar ein Rückschritt verglichen mit drei Jahren?
00:07:30: Also ich sehe, dass das nicht einfach ist Aber ich glaube, wenn wir wirklich wollen – und ich glaube das fehlt an manchen Stellen – dann haben wir alle Möglichkeiten in der Hand.
00:07:40: Dann will ich genau dieses Statement mal hinterfragen ob das wirklich so ist?
00:07:44: Herr Krauser jetzt holen wir bei erst einmal Simon ins Gespräch rein.
00:07:47: Simon gucken wir mal aufs nur auf das letzte Jahr zwanzig fünfundzwanzig.
00:07:51: wie viele Gigawattstunden am Zellen fertigen wir denn schon in Deutschland?
00:07:55: und mal ganz tachel es welche Unternehmen können das überhaupt?
00:07:59: stand heute
00:08:00: Es Schwierig zu sagen, wie viele Zellen genau gefertigt wurde.
00:08:03: Tesla beispielsweise als eine andere Gigafactory die in Grünheide geplant war hat ja aufgrund des IRAs beispielsweise die Produktion auch erst mal pausiert.
00:08:12: dort werden Annoten und dergleichen gefertigen aber von ganzer Zellfertigung kann dann noch nicht die Rede sein.
00:08:18: Wir haben natürlich CRTL im Anstatt im Airfotowerm Die produzieren.
00:08:23: da können wir jetzt darüber debattieren.
00:08:25: ist das wirklich ein europäischer deutscher Zellhersteller solches?
00:08:28: Ja es ist am deutschen Standort.
00:08:30: Die sind ungefähr bei acht Gigawattstunden in der Produktion.
00:08:35: Ob sie die auch erreichen, das müssen wir ZRT selber fragen.
00:08:39: Es gibt auf der großen Skala sonst keine großen Player also die im letzten Jahr Kapazitäten produziert haben was aber glaube ich noch herausgestellt werden sollte sind kleinere insbesondere non-automotive Hersteller und Entwickler die die Technologie Souveränität hier sozusagen auch schrittweise aufbauen Universal ist denke ich ja zu nennen die für den Non-Automotive-Bereich Zellen bauen, insbesondere einundzwanzig siebenhundert der Zellen.
00:09:06: Da reden wir im avisierten Maßstab von eins Komma fünf Gigawatt Stunden, die die Anlage in Flintback bereitstellen kann und die befinden sich immer auch im Ausbau.
00:09:15: können wir später nochmal darauf eingehen?
00:09:17: es gibt wie gesagt kleinere Pilotfertiger.
00:09:20: erst hat beispielsweise eine Pilot Fertigung das sind aber keine keine Gigawattsstunden über die wieder sprechen.
00:09:27: Das ist maximale Megawatt Maßstabe So, und dann sind noch Kapazitäten wie die von Bitofor Smart zu nennen.
00:09:34: Da sind wir aber auch im
00:09:34: Megawatt-Bereich.".
00:09:36: Jetzt kommt Werbung!
00:09:37: Hier im Geladen Podcast reden wir ja oft über Batterien und Unabhängigkeit – genau das ist auch das Riesenthema der Stunde in der Wirtschaft.
00:09:46: Digitale Souveränität?
00:09:48: Ja viele sprechen davon, aber kaum jemand weiß eigentlich, wie man es konkret umsetzt….
00:09:55: Die einen die hängen im Käfig dieser riesigen amerikanischen Cloud-Anbieter, sogenannte Hyperscalen und laufen direkt in die Abhängigkeit.
00:10:04: Die anderen versuchen alles mühsam, teuer und star auf eigene Hardware im eigenen Haus – also On-Premises zu verwalten!
00:10:13: Beide wollen eigentlich dasselbe nämlich die volle Kontrolle über ihre Daten aber ohne die Flexibilität einer Cloud zu opfern.
00:10:22: Und genau hier setzt unser Partner Pro.io aus Frankfurt an, die haben nämlich eine Lösung gebaut, die das Thema IT-Souveränität pragmatisch löst – deutsche Inhaber, Standorte in Deutschland und alles auf Open Source Basis mit vollem Enterprise Support!
00:10:39: Und das Geniale daran ist man holt sich die Unabhängigkeit zurück egal wo man herkommt und kann diese starre On-Prem Infrastruktur in eine hochmoderne Private Cloud verwandeln oder für schnelle Projekte deren Public Cloud nutzen, alles mit planbaren Kosten und ohne böse Überraschungen.
00:10:59: Also wer das Thema IT-Souveränität jetzt endlich von der Agenda in die Realität holen möchte geht doch jetzt mal auf proio.cloud slash geladen und füllt das Formular für ein unverbindliches Gespräch aus.
00:11:13: also ich kann es wirklich nur empfehlen ruft Pro IO doch einfach mal an und schaut gemeinsam wie man eure IT souveränen und unabhängiger aufstellen kann Transparent, kontrollierbar und immer auf Open Source Basis.
00:11:27: Den Link zum Formular findet ihr wie immer in der Podcast-Beschreibung.
00:11:49: Also wenn ich überleg, so letzten Sommer um die Sommer oder kurz nach der Sommerpause war die Stimmung extrem mies.
00:11:58: Bei keiner genau wusste wie wird es weitergehen?
00:12:01: Selbst die Einladung also von den Unternehmen – ich war ja mit sehr vielen im Austausch – wurden dann immer verhaltener weil die Planungshorizonte immer diffuser wurde und wussten gar nicht genau wären wir noch existieren.
00:12:12: Und wenn ich jetzt dieses letzte, die letzten sechs Monate rekapitulieren darf….
00:12:16: Ich würde sagen das Stimmungsbild hält sich ein bisschen.
00:12:19: auf.
00:12:19: dieser Gardner-Seike werde ich ihn vielleicht kennt.
00:12:22: Wir sind jetzt in diesem Valley ziemlich unten angekommen, wir sind glaube ich schon ein bisschen wieder auf dem aufsteigenden Ast.
00:12:30: Gar nicht mal weil wir ja schon konkret sehen wie wir es machen können sondern weil ist immer klarer wird auch unter Anbetracht der weltpolitischen Lage das es uns Merkel zu zitieren alternativlos ist.
00:12:45: Genau diese Schere habe ich eigentlich auch im Kopf.
00:12:48: einerseits wissen Marktwirtschaftlich Zellfertigung in Deutschland, in Europa kannst du doch ehrlich gesagt vergessen und andererseits geopolitisch strategisch mit China und den USA.
00:13:00: Wir müssen das machen!
00:13:01: Aber wie wir das konkret machen, wie die Förderlandschaft aussieht und so.
00:13:04: Das besprechen wir genau in diesem Podcast.
00:13:07: Simon jetzt gehen wir mal in die einzelnen Sparten, in die einzeln Industrie innerhalb der Batterie Welt in Deutschland sozusagen rein.
00:13:14: Sag doch mal welche Sparten innerhalb der Branche findest du gerade attraktiv?
00:13:19: Gibt es da irgendwelche Unternehmen, die du hervortunen möchtest?
00:13:22: Ich bin ja ein bisschen Bayerist.
00:13:23: Ich finde die gesamte Batterieindustrie extrem attraktif.
00:13:26: deshalb habe ich auch lange daran geforscht und wir finden mich weiter in der Industrie.
00:13:31: Das war das eigene Note, aber du hast recht es gibt verschiedene Bereiche denen geht es besser als anderen.
00:13:38: Wenn wir zum Beispiel die digitalen Dinge anschauen die Software Dienstleister die jetzt zum Beispiel Battery Monitoring machen also diese großen Best Systeme dann ist das ein ganz gutes Business Modell weil sie können ihre Dienste natürlich auch sehr gut im Ausland wo Batterietechnologie ja schon bisschen akzeptierter ist als in Deutschland anbieten.
00:13:56: für die Großlinien Hersteller jetzt Grupp und Düra Das ist noch ein bisschen schwieriger, weil die eben als den Kunden den europäischen Markt halt auch im Visier haben und das eben auch vom Wertesystem sehr gut zusammenpasst eigentlich.
00:14:11: Wir bauen auf hohe Qualität, wir bauen auf vernetzt automatisierte Systeme, die eben auch lange halten.
00:14:18: Die sind aber natürlich in Capex auch teurer.
00:14:20: Das heißt da ist es ein bisschen kritischer würde ich sagen gerade?
00:14:23: Aber wenn wir auf die kleineren Hersteller schauen, was Pilotanlagen angeht zum Beispiel.
00:14:28: Da gibt es Herste, die durchaus auch erfolgreich ins Ausland exportieren.
00:14:32: Ich war jüngst bei einem Herster in Italien, die Gertron Systems.
00:14:37: Die haben gute Auftragsbücher und exportieren noch viele der Anlagen ins globale Ausland.
00:14:42: Kurz vor Weihnachten war ich bei VC Battery im Norden Deutschlands.
00:14:47: Die sind Champion im Bereich der drei D Röntgenaufnahme von Batteriezellen Inline Und können alles, was sonst auf der Welt da ist um Längen gerade schlagen.
00:14:57: Wir sind wirklich gut aufgestellt und ich war beeindruckt auch für wie viele Formate sie das machen können.
00:15:01: prismatische Zellen rund zählen.
00:15:03: aber natürlich fragen alle bei ihnen an jeder will von den profitieren und dass es gleichzeitig eine Chance aber auch eine Gefahr die ich sehe weil wenn die ausländischen Konzerne insbesondere die gegenwärtige führenden Zellhersteller die ersten Kunden sind dann sind die auch wieder die Ersten die von dieser Innovation profitieren.
00:15:20: Und das ist so ein bisschen so ein Henne-Ei-System, in dem wir uns gerade befinden.
00:15:24: Ich
00:15:24: hänge die ganze Zeit bei diesem Gedanken... Die ganze Batterie-Ökosphäre ich weiß nicht ob das ein Wort ist also das Ökosystem Batterie in Deutschland und in Europa Das funktioniert am Ende.
00:15:37: ich glaube da sind wir uns einig ja doch nur mit einer großen Zellfertigung.
00:15:41: Alles andere sind dann halt Nischen sind dann hidden Champions die toll sind aber tatsächlich groß skalieren mit vielen Arbeitsplätzen, viel Kapital.
00:15:50: Funktioniert das eigentlich nicht?
00:15:52: Deswegen frag ich mich die ganze Zeit und wenn man die Batterie Forschung als Kopf sieht dann funktioniert es auch heute schon!
00:15:58: Wenn man die Battery Zellfertigung als Kopf sieht... Dann haben wir keinen Kopf und damit auch keine Strategie Herr Krauser.
00:16:04: Würden Sie mir da widersprechen?
00:16:06: Das ist richtig, ich glaube uns fehlt eine Strategie.
00:16:08: Sicherlich die Zellfertigung ist das zentrale Element, wo viele darauf einliefern.
00:16:13: Aber sie müssen dann halt wirtschaftlich hinten die OVM dran haben den auch abnehmen.
00:16:18: Eine große Zellpferdung wird.
00:16:19: man brauchen ja da bin ich bei ihm um langfristig auf führend oder zumindest Wettbewerbsfähig zu sein.
00:16:26: Brauchen Sie großzahlen!
00:16:27: Schauen sich den Forschungs-Itter von CATL, ich glaube zwanzig vierundzwanzig an der Lachbar zwei Milliarden Mal.
00:16:34: gucken Sie mal hier in Deutschland die Forschungsförderung an, dann wissen sie wie die Verhältnisse sind.
00:16:40: Alleine die aus dem Unternehmen leben zwei Milliarden da rein.
00:16:44: Das heißt, die sind wieder Zeit im irgendwelchen neuen Themenfeldern auch unterwegs.
00:16:50: Eine Strategie brauchen wir um überhaupt erst einmal dahin zu kommen.
00:16:54: An manchen Stellen muss ein Upscaling erfolgen bei den anderen mussten Referenzprojekte daherkommt Zellfertigung und Erfahrung.
00:17:02: Wir Verbänden VCI, VDR, VDMA und ZVII dabei genau das zu machen.
00:17:09: Eine Strategie zu entwickeln, zu beschreiben wie alle Industrien dahin gebracht werden können welche staatlichen und industriellen Maßnahmen es braucht um dieses Ziel zu erreichen.
00:17:21: Aber dann lassen Sie uns doch gerade noch mal den Is-Zustand von diesen einzelnen Industrien anschauen, weil sie haben jetzt schon beide die Maschinenbauer hervorgehoben.
00:17:28: Das haben wir hier in diesem Podcast auch schon getan.
00:17:31: Die sind eigentlich ganz gut aufgestellt.
00:17:32: da fehlt eben jetzt sozusagen die Zählfertigung um diese Erfahrung weiter zu sammeln und die Technologien weiterzuentwickeln.
00:17:40: aber wenn nun einmal auf den Modul- und Packbau schauen wie sieht es denn daraus Herr Krauser?
00:17:45: Das machen die Automobilersteller selber.
00:17:48: Also gerade Abzelle wieder auffährt, sieht die Welt wieder sehr gut aus.
00:17:52: Da ist eigentlich alles verhandelt oder vieles
00:17:54: verhandeln
00:17:55: bis zur Zelle schwierig.
00:17:56: was sich aber die gegenwärtig auch abzeichnet ist in diesen Bereichen eine Wanderung Richtung Osten.
00:18:01: also.
00:18:02: wir hatten vorhin kurz Polen erwähnt weil dort auch insbesondere die Energiepreise günstiger sind.
00:18:07: und das sollten wir eben wenn mir auf den Standort Deutschland schauen auch berücksichtigen dass ich dort Trends abzeichnen und die Unternehmergespräche die ich auf dieser Tour habe Die kommen ganz oft auch zu dem Punkt Energiekosten.
00:18:19: Es besteht ein extrem starker globaler Wettbewerb, da sind junge Pflänzchen die sich also wirklich gegen richtige Ursträucher Riesenbüsche durchsetzen müssen.
00:18:32: das heißt die Situation für diese Industrie die sich erst entwickelt.
00:18:36: bei diesem globalen Wettbetrieb ist es ungleich schwerer als für eine große etablierte Industrie sich gegen Wett bewerber zu stemmen.
00:18:44: Da sind die ganz traditionellen Dinge, die da mit rein spielen.
00:18:48: Die hier fast alle angehen.
00:18:49: Das haben wir schon gesagt – die Energiepreise, die Lohnkosten und auch die Bürokratie.
00:18:55: Sie haben hier nochmal deutlicher stärkeres Gewicht im Wald der Wettbewerbsdruck der globale viel größer ist.
00:19:02: Wir brauchen Konstanz!
00:19:03: Das ist das Nächste was uns hier fehlt.
00:19:05: Der Aufbau, was wir mit der Strategieplanung sehen, bis sie wirklich wettbeherbsfähig sind vergehen zehn Jahre bis sie also mit den Ausschussraten auch soweit runter die Erfahrung kam.
00:19:17: Sie brauchen dieses große System, aber es braucht halt bis dahin.
00:19:21: wenn sie die Erwartung haben das Ganze in zwei drei Jahren bestimmt zu haben ist die Enttäuschung groß und man baut ab und das haben wir häufig genug gesehen.
00:19:28: Das war ein Fehler.
00:19:29: diese zehn Jahre noch einsatz dazu bedeutet aber auch wenn man's Gemeinschaft liegens wird nur gemeinschaftlich zwischen Industrie und Regierung gehen.
00:19:38: Wenn man zehn Jahres betreibt das sind drei Legislaturperiode.
00:19:42: Eins der große Hemmnisse oder eins der Hemmnisse dabei, wenn Sie sich ACC mal anschauen sind auch unterschiedliche politische Aussagen was Technologieoffenheit angeht oder das aus des sogenannten Verbrennerverbots angeht.
00:19:58: Und dann die Sorgen natürlich.
00:19:59: da ist es entwickelt sich kein Markt.
00:20:00: warum soll ich investieren?
00:20:02: Das hat der CEO von ACC relativ konkret auch sehr deutlich in der Passe gesagt.
00:20:08: Die Zellpreise, die sind im letzten Jahr in China nochmal gesunken auf einen Allzeit-Tief.
00:20:13: Auf jetzt seventy vier US Dollar pro Kilowattstunde LFP Zelle.
00:20:19: Die Pack Preise sind irgendwie bei hundert acht US Dollar per Kilowatts Stunde LFP Pack.
00:20:25: Sehen wir mal ehrlich das sind ja Preise Da können wir doch in Deutschland sowieso nichts aufbauen Mercedes oder BMW beispielsweise.
00:20:32: Die sind natürlich total froh, dass das nicht mehr kostet weil dann ist ja ein bisschen Marge drin im Modul- und Packbau.
00:20:38: aber offensichtlich investieren die jetzt mit Ausnahme von Powerco nicht in eigene Zellfertigungen wahrscheinlich weil es sich auch gar nicht mehr rentiert.
00:20:47: Insofern müssen wir doch da jetzt gar nicht abwarten und den mehr Zeit geben.
00:20:52: Die Marktwirtschaftlichkeit ist nicht gegeben aus meiner Sicht.
00:20:55: Ich weiß gar nicht, warum wir nicht gleich über Förderung und andere Ökosysteme reden weil hier wird keine Zellfertigung unter den Bedingungen entstehen?
00:21:02: Weil es sich nicht lohnt.
00:21:03: Entschuldigung!
00:21:04: Sie haben mich ganz unrecht.
00:21:05: und an der Stelle ist auch jetzt wieder die Frage welche staatlichen Maßnahmen muss es denn geben und wie ist die Realität?
00:21:12: Ist die Realitet wirklich so dass die reinen Produktionskosten in Asien genau diese sind die hier wiedergegeben werden?
00:21:19: sind es Preise, die einfach durch Überkapazitäten entstehen im moment im asiatischen Raum.
00:21:24: Da gibt es Überkapzitäten.
00:21:26: auch der Bedarf in China ist nicht mehr gar so groß aber die Unternehmen sind aufgebaut.
00:21:31: Auf der anderen Seite ist aber auch abzusehen dass das nicht mehr ewig so weitergehen kann weil die Unternehmen und China die jetzt über Kapazitäten machen werden nicht mehr wirtschaftlich rentabel arbeiten und irgendwann wird sich auch ein Staat nicht leisten können die noch alle zu subventionieren.
00:21:48: Die Konsequenz wird sein, die Zeltproduktionslandschaft in China wird sich konsolidieren.
00:21:53: Ich weiß nicht auch wie viele aber auch wenige und dann ist da eigentlich davon auszugehen dass der Preis auch wieder steigt.
00:22:00: diesen Punkt aber abzuwarten wäre natürlich sehr ungünstig.
00:22:04: genau das ist ja auch ein Argument auch was die EU sieht.
00:22:08: Die EU plant eine Zellversorgung in Europa durch europäische Unternehmen von neunzig Prozent bis zwei tausend dreißig.
00:22:16: Das ist meine Hausnummer.
00:22:18: Und da kommt auch wieder nochmal zurück zu den kritischen Infrastruktur und der Vataio.
00:22:23: Wir erleben im Moment den nächsten Krieg in Iran, die Straße von Hummus ist gesperrt, wir hatten sowas mit dem Suezkanal auch schon mal... Was ist denn wenn die Schiffe mit den Zellen nicht mehr durchkommen?
00:22:36: Dann haben hier – das war während der Zeit – die Produktion auch ein zellfertiger Bereich gestanden.
00:22:41: Das heißt also, es gibt eine Notwendigkeit einfach um den Standort zu sichern.
00:22:45: Eine eigene Zellfertigung zu haben – nicht eine wohlgemerkte, sondern doch eine ganze Anzahl um Europa dann mit den Industrien zu versorgen!
00:22:54: Simon, glaubst du auch dass die Zellpreise in Zukunft da wieder teurer werden?
00:22:58: Wie beurteilst Du das?
00:22:59: Ist es wirklich sinnvoll in Europa eine Zellindustrie aufzubauen, die mehr oder weniger strategischer Natur ist nur dafür da im Notfall dann irgendwie einzuspringen.
00:23:10: Wie kann das denn überhaupt wirtschaftlich funktionieren?
00:23:12: Die Frage ist, ist die Wirtschaftlichkeit der erste Metrik auf die wir achten müssen?
00:23:20: Wir haben das ja eben oder kurz angerissen, also aus einer produktionstechnischen Perspektive.
00:23:25: Ich möchte es jetzt so jetzt nicht falsch klingen aber Batterietechnologie ist an sich keine Rocket Science und sie ist handelbar.
00:23:32: Das zeigen die asiatischen Mitbewerber auch.
00:23:35: wir sind in der Vergangenheit technologisch stark gewesen im Automobil Sektor.
00:23:39: Wir haben Autos in die Welt exportiert.
00:23:41: Das heißt ich würde schon davon ausgehen dass wir in der Zukunft auch das Know-how aufbauen dem Wettbewerb kompetitive Zellen zu liefern.
00:23:53: Das ist aber nicht das Argument mit dem ich ins Rennen gehen würde, denn wenn wir eben die globalpolitischen Dynamiken uns anschauen – Wir hatten jetzt gerade den Konflikt im Iran angesprochen – es gibt ja auch noch viel handfestere Indizieren, die zeigen dass wir uns nicht auf dieses Supply Chain komplett verlassen können.
00:24:11: Wir haben vom Ministry of Commerce in China letztes Jahr eben Restriktionen in Bezug auf Materialien gesehen, aber auch in Bezugs auf Produktions- und Prozesstechnologie.
00:24:21: So das war wie man im Englischen sagen würde Flexing zwischen China und USA zu einem gewissen Grad.
00:24:28: Aber sie demonstrieren auch dass sie es können und auch bereit sind zu tun.
00:24:32: jetzt sind auch Teile dieser Beschränkung wieder aufgehoben, aber das sind Signale und die sollte man meiner Meinung nach ernst nehmen.
00:24:40: Das heißt Wir sollten uns eher die Frage nicht die Frage stellen, ist es für uns wirtschaftlich?
00:24:45: Weil das ist die Frage, die ganze Zeit im Raum steht.
00:24:47: Sondern können wir es uns leisten in Europa?
00:24:50: Können wir jetzt so früh es geht investieren oder machen wir uns weiter abhängig und kaufen dann im Ausland ein und geben unser Geld solange wir es noch können eben dorthin?
00:25:01: Aber die meisten europäischen Autobauer, die geben doch genau auf diese Problematik eine ganz andere Antwort.
00:25:07: Nämlich eben dass China vielleicht irgendwie da nicht mehr exportiert oder das es da Schwierigkeiten gibt wenn beispielsweise Taiwan angegriffen wird.
00:25:14: Da sagen die naja wir machen sind natürlich da divers aufgestellt mit unseren Lieferketten und dann beziehen unsere Zellen halt einfach aus Japan oder Südkorea
00:25:26: Naja, aber achtzig Prozent globalen Marktanteile in China hat und allein jetzt vierzig Prozent ungefähr den CATL liefert.
00:25:34: Würde ich das mal so ein bisschen infrage stellen, wenn jetzt plötzlich alle von den Koreanern und Japanern erzählen beziehen möchten?
00:25:43: Von daher mag sein dass es funktioniert.
00:25:46: Ich möchte da noch kurz anmerken, dass das Interesse der Automobilkonzerne ist ja auch im Globalis Und ich glaube, so sollten wir verstehen dass die Automobilbranche, die OEMs sind auch alle Aktienkonzerne.
00:26:00: Die haben Quartalsberichte abzuliefern wo entsprechende Dividenden ausgeschüttet werden müssen.
00:26:04: Da kannst du nur so und so lange in die Zukunft planen.
00:26:07: PowerCon VW haben das gemacht.
00:26:09: von ursprünglich vierzig Gigawatt Stunden sind jetzt noch zwanzig sozusagen in der realen Planung und das Investment wird aber auch weiter gekappt.
00:26:16: also das ist ein enges Rennen
00:26:18: Herr Grauser, gibt es denn irgendwelche anderen Industrien die Ihnen jetzt neben der Batterie einfallen wo man genau das in Europa gemacht hat?
00:26:26: Jetzt mal abgesehen von Rüstung.
00:26:28: Wo man gesagt hat wir versuchen hier einen geschützten Markt irgendwie zu etablieren damit wir diese Technologien auch wirklich dann vor Ort haben falls mal irgendwas passiert.
00:26:39: Also jetzt aus dem Kopf heraus weiß ich da nichts muss ich ehrlich sagen.
00:26:43: Das Einzige, was mir da tatsächlich einfällt ist aber das lange her sind auch Batterien.
00:26:49: Man sagt also wir haben einen Bedarf und wir möchten den auch gerne gesichert verfügbar haben.
00:26:57: Und da ist schon von staatlicher Seite der ein oder andere Zellhersteller in der Vergangenheit wirklich auch unterstützt worden dass man gezielt eingekauft hat um sich diese Sicherheit zu halten.
00:27:07: dies nicht ganz unbedeutend.
00:27:09: Das gilt also nicht nur für Deutschland, sondern auch für die Armee und komplett Europa.
00:27:13: Es gilt aber auch für den NATO.
00:27:15: D.h.,
00:27:15: die Regierung ist sicherlich gefordert Maßnahmen zu finden wo sich ein Investment in eine wirklich sehr teure Technologie lohnt.
00:27:25: Das wäre einer der Maßnahmen die wirklich der Staat ergreifen müsste.
00:27:28: Wo wir auch am überlegen sind was es da geeignet oder welche Wege gibt's?
00:27:32: Wenn sich die Amerikaner anschauen mit dem Inflation Reduction Act Ich glaube, die haben einen ganz guten Weg gefunden.
00:27:38: Irgendwie so ein Konstrukt wird man sicherlich finden müssen um diesen Markt der Batteriezellen zu schützen.
00:27:45: Das heißt ganz konkret fordern Sie eigentlich auch Zölle auf Batteriezällen?
00:27:49: Ja ich bin da vorsichtig mit den Forderungen.
00:27:52: wir sind dann noch voll in der Diskussion und diese Strategie was ich eingangs sagte, die wir entwickeln gemeinsam mit den Verbänden muss mit allen abgestimmt werden.
00:28:00: Da gibt es sicher nicht auf Zöller- und Einzelinimente Also sehr, sehr unterschiedliche Meinungen dazu.
00:28:07: Da waren ja mal also auf elektrischen Fahrzeugen die aus dem Ausland importiert wurden.
00:28:11: Waren modellabhängig entsprechend Zölle drauf?
00:28:14: Jetzt hat die EU das ganze Versuch zu kippen auch im Austausch mit der Welthandelsorganisation und China da jetzt eben keine Zöcke mehr zu nehmen sondern... Und damit kommen wir jetzt in so eine neue Phase dieses politischen Austausches zwischen den Kontinenten, dem Local Content.
00:28:31: Also sagen wir gehen nicht auf Zöllen sondern wir versuchen über Local Content Requirements eine entsprechende Incentivierung aufzubauen, dass sich hier Batterieproduktion lohnt.
00:28:41: Und da bin ich sehr gespannt weil das ist ne ganz große Stellschraube also ne Riesenstellschrauben für den entsprechenden Batteriemarkt, den wir haben ja vorhin das war auch die Frage von euch beiden.
00:28:54: Wie groß ist der ganze Markt in diesem non-automotive Bereich?
00:28:57: Wenn wir jetzt Defense nehmen wenn wir Aviation also Luftfahrt oder die Marienesysteme oder eben auch wie Herr Krause angemerkt hatte Industrial Mobility also Industrie Mobilität in jeglicher Form.
00:29:08: da sind wir im Europa im einstelligen Gigawatt Maßstab.
00:29:12: so wenn wir aber eine Local Content Schraube drehen und sagen zwanzig Prozent vielleicht sogar dreißig Prozent.
00:29:19: Da sind wir plötzlich wieder im zwei, vielleicht sogar dreistelligen Gigawatt Maßstab die das sichert und damit schaffen wir dann auch wieder einen Leitmarkt.
00:29:25: Das heißt, die nächsten zwei Monate werden wirklich spannend.
00:29:28: Wir würden uns absichern indem wir die Welt zu uns einladen Und die Chinesen würden wie in Erfurt mit Katel bei uns produzieren und wir würden uns sozusagen absicheren für den Fall dass wir mal abgeschnitten sind von Import.
00:29:42: Die
00:29:43: unterschiedlichen Industrien bewerten Local Content Regeln sehr unterschiedlich.
00:29:47: Also gerade die Automobilindustrie ist kein Freund vom Local Content, aber der Staat hätte die Möglichkeit im Bereich der kritischen Infrastruktur und der Verteidigung Local Content-Regeln vorzugeben.
00:29:58: Local Content Rägen würden dann aber auch könnten beispielsweise bedeuten dass die gesamte Wertschöpfungskette die Zellen produziert europäisch sein muss oder zu achtzig Prozent europäischer sein muss dass sie damit die Abhängigkeiten aushiebeln.
00:30:14: Das könnte man machen in den Bereichen, wo der Staat direkt ein Einfluss drauf hat.
00:30:19: In dem Moment, wo Sie einen lokalen Kontent generieren, das europäische Zusammenwirken stärkt, könnten Sie eine Zellfertigung erreichen, die so ähnlich wie bei der Zelforce nahezu ausschließlich aus europäischen Komponenten besteht bzw.
00:30:38: europäischer Lieferanten hat.
00:30:39: Der Staat kann auch Ankerkunde sein.
00:30:42: Auch damit schafft er einen Markt und das ist auch genau in diesen beiden Feldern.
00:30:46: hätte er einen direkten Einfluss darauf, es zu gestalten.
00:30:49: Herr Foss hat ebenfalls recht der Bereich im Militär schon ein Wertechnischenbereich ist klein.
00:30:54: Also
00:30:54: wir reden da von Megawattstunden vielleicht mal kurz um das einzuordnen also wahrscheinlich so zweieinhalb megawatt Stunden.
00:31:00: Im Kleinen wenig besser sieht sich eine sicherheitskritische Infrastruktur aus.
00:31:04: Aber wenn Sie da die politischen Diskussionen um Speicherungen in den Netzen verfolgen, sieht es natürlich auch schwierig aus.
00:31:11: Da hätte man auch die Möglichkeit zu sagen, Global Content – was weiß ich?
00:31:15: – von denen Speichern, die da eingesetzt werden kommen aus Deutschland oder müssen aus Deutschland kommen, da hätte man eine Möglichkeit im Markt zu
00:31:23: schaffen.".
00:31:23: Wollen wir an dieser Stelle auch mal über Gewinnerprodukte und Projekte sprechen?
00:31:28: Und zwar haben wir in diesem Podcast des öfteren natürlich auch über Natrium-Ion-Batterien gesprochen.
00:31:33: Da gibt es zum Beispiel eine Firma, nennt sich Moll-Baterien.
00:31:36: die wollen eine Gigafactory für Natrium ion Batterien in Franken aufbauen.
00:31:40: Simon kannst du ganz kurz mal zusammenfassen was ist denn jetzt hier klassisch anders?
00:31:44: und vielleicht setzt doch du die ein oder andere Hoffnung jetzt auf solche Unternehmen komplett frei von diesen ganzen sozusagen staatlich subventionierten Fördergeldern.
00:31:53: irgendwie versuchen jetzt hier mal Starter-Batterien frei im Markt zugänglich und zwar auch geopolitisch, komplett abhängig mit Natriumion-Baterien in Deutschland aufbauen.
00:32:02: Was ist da der Unterschied?
00:32:03: Ich habe das Gefühl alle suchen immer nach der Befreiungslösung also die uns jetzt zu sagen endlich durchatmen lassen und sagen oh, da gehen wir jetzt hin und dann haben wir es geschafft!
00:32:14: Naja... Das ist halt ernstes Business.
00:32:16: die Batterieindustrie hat er als über greifenden Wortlaut gegeben, die Situation ist ernst und das spiegeln auch die Unternehmer in der Industrie.
00:32:24: Das gleiche Bild zeigt sich halt auch wenn wir jetzt auf Natriumion schauen.
00:32:27: ja es hat Potenzial aber es ist nach wie vor sehr Ernst also ein Unternehmen wie CATL mit zwei Milliarden Investment.
00:32:36: natürlich schauen sie sich alle Technologien an die dort am Horizont sind und haben dann extra Batterie Die auf der Preußisch-Weißtechnologie basiert bereits ein Produkt am Markt.
00:32:49: Das bedeutet, in China werden gegenwärtig ninety-fünf Prozent der weltweiten Atriumion Batterien produziert.
00:32:56: So das ist erstmal Fakt.
00:32:58: Das heißt wir laufen dem auch wieder hinterher.
00:33:01: Das muss man so sehen.
00:33:02: aber wenn man das Ganze von einer Systemperspektive anschaut was die Supply Chain angeht so könnte sich eben auch dort eine Diversifizierung zeichnen.
00:33:13: Dann
00:33:13: darf ich an dieser Stelle von einem weiteren Thema nicht ablenken, was uns in der Forschung betrifft.
00:33:19: Natürlich fragt ihr da draußen, liebe Hörerinnen und Hörern!
00:33:23: Ihr kriegt so viel Geld für eure Forschungen – ihr gebt das aus für Festkörper-Batterieforschung, Lithium-Ionen-Baterien in verschiedenster Kohleur-, Natrium-Ion-Bakterien….
00:33:31: Und das sendet ja alles sozusagen Open Access in die Welt raus.
00:33:35: Und wer nutzt es?
00:33:36: Jedenfalls keine Deutschen oder europäischen Unternehmen.
00:33:40: Herr Krauser ist an diesem Vorteil irgendwas dran?
00:33:42: ….
00:33:42: Ich glaube ja,
00:33:43: Also ich glaube nicht, dass das alles so nahtlos ins Ausland verfrachtet wird und auf goldenen Boden krebt.
00:33:52: Man muss fairerweilig dazu sagen, dass Bandchen-Aktion halt einen anderen Umgang mit den Umsätzen von Erfindung, Verneuerungen beispielsweise auch damit Startups pflegen als wir das tun.
00:34:05: Das Risiko hier in ein Startup zu investieren ist immer noch ungeheulich.
00:34:09: Auch da gibt es mittlerweile eine tolle wachsende Community von Unternehmen.
00:34:16: Also es wächst gerade in den Batteriebereich sehr gut, aber das ist eine Schwierigkeit.
00:34:21: Aber ich glaube nicht, dass wir da so schlecht aufgestellt sind wie man allgemein glaubt.
00:34:25: Simon, ich glaube du siehst das anders oder?
00:34:27: Du siehst ja doch einen großen Handlungsbedarf bei diesem Forschungs-Tonspher.
00:34:31: Ja, wir müssen was tun meiner Meinung nach und wir müssen dafür sorgen, dass jetzt beispielsweise nehmens IPDE als Beispiel nehmen, dass da jetzt möglichst schnell konkrete Lösungen halt dann generiert werden.
00:34:42: und die Frage, wie das gelingt kann können wir auch gerne nochmal ein paar Ideen austauschen.
00:34:47: Aber ich sehe auf jeden Fall Beschleunigungsbedarf so.
00:34:50: die Möglichkeiten sind da, die Motivation auch aber vielleicht müssen wir uns noch ein bisschen neuer finden und bis hin ja ein bisschen weiter denken.
00:34:59: Dann fragen wir doch einfach mal unsere Zuhörerinnen und Zuhörer sich dazu zu beteiligen?
00:35:05: Ja liebes Publikum schreibt doch gerne mal in die Kommentare welche Wege ihr Als realistisch seht, vielleicht seht es mir mal ein bisschen nach dass ich hier heute so negativ auftrete.
00:35:14: Ich vertrete hier tatsächlich nur die Kommentare, die mir von euch hören und Hörern zugetragen wurden.
00:35:20: das sind ja tatsächlich relativ ernste Themen.
00:35:23: Lass uns mal kurz auf die auf die Thematiken eingehen.
00:35:25: also was sind die Probleme, die wir meiner Meinung nach lösen sollten?
00:35:28: Und Patrick, wie du jetzt den bösen Kopf hier sozusagen aus Publikums Sicht eingenommen hast, so möchte ich eben auch die Perspektive der Unternehmer wiedergeben bei denen ich vor Ort war.
00:35:38: fangen wir mal mit dem Verständnis an, in dem wir sind.
00:35:41: Wir sind in Europa ein zusammenhängendes System und wir sind ein Netzwerk.
00:35:45: Sind wir wirklich ein operativ zusammenarbeitendes Netzwerk?
00:35:49: Oder haben wir das auf dem Papier auch in den Forschungsprojekten aber real indem was dann in den Markt kommt gibt es da eben diese Kluften?
00:35:57: also wir haben dieses berühmte Valley of Death.
00:36:00: Auf Forschungseite arbeiten alle super zusammen aber dann in der Überführung der Technologie harpert's dann oftmals ein bisschen.
00:36:06: Das mag einerseits an dem VC-Volumen liegen, also den Venture Capital das Risiko des Wagniskapital und Deutsch auszudrücken was beispielsweise in den USA.
00:36:17: Wenn wir es mit Europa vergleichen um ein fünftfaches höher ist.
00:36:21: Deutschland ist von Europa ein Zehntel da sind ja bei vielleicht zehn Milliarden Euro die real im Raum stehen um dann wirklich Technologie durch Brüche zu finanzieren wenn wir jetzt darüber reden dass wir gemeinsam in Europa, in diesem Ökosystem eine Technologie entwickeln.
00:36:38: Da möchte ich jetzt eben das Beispiel der Trockenbeschichtung aufgreifen und jetzt mal auf Deutschland schauen.
00:36:42: also wer in Deutschland macht denn gerade was im Bereich Trocken-Beschichtung?
00:36:46: Ich war als Jüngst beim Frauenhofer.
00:36:47: IWS hatte dort eine Aufnahme in Kooperation mit einem Rhein- und Trockenraumhersteller ULT in dem Fall die mir aufgezeigt haben wie die Kompetenzen dort zusammengreifen.
00:36:59: Kooperation funktioniert gut So, aber beispielsweise entwickelt Sauerstich auch die gleiche Technologie.
00:37:04: Salesforce was ja Porsche gehört und in der Zeit ebenfalls in der Schwäbis entwickelt auch Trockenbeschichtung.
00:37:11: Universal ebenfalls und waren bei euch im Podcast und werden vermutlich siebenundzwanzig schon für ihre neue Gigafactory damit produktionsreif sein.
00:37:19: das ist auf jeden Fall was ich mit Stefan Permien jüngst ausgetauscht habe.
00:37:23: so jetzt ist aber die Frage wenn ich diese Unternehmer frage arbeitet ihr aktiv zusammen?
00:37:28: Ja wir haben schon miteinander geredet Aber wie schaffen wir das?
00:37:32: Und oftmals sind das erst mal Vertrauenspunkte, dass man das wirklich das Gefühl hat okay.
00:37:38: Wir können aufeinander reden, dass das Know-how nicht gleich abfließt aber das macht es wiederum so schwierig weil das keine klaren definierten Strukturen sind in denen wir da arbeiten können.
00:37:48: und wo Gefahr ist, da zieht man sich zurück und das sehen wir eben in Europa.
00:37:52: Wir haben eben nicht diesen großen Schirm über uns nämlich den chinesischen Staat der sagt wie beispielsweise in der Festkörper Branche, Batterie, Industrie wo der Staat einfach gesagt hat ihr arbeitet jetzt alle zusammen.
00:38:06: Ob wir wollen oder nicht und die haben eben sogar CRTL dazu bewegt in diesem Klasse in China mitzuarbeiten.
00:38:12: Und ja wir sind eine Demokratie aber wir müssen da hinkommen dass da ne größere Beteiligung auch auf politischer Seite ist keine Vorgaben zu machen aber zu incentivieren und das eben auf operativerer Ebene als ist meiner Meinung nach in den bestehenden Klasstern über Deutschland und Europa verteilt, beispielsweise im Bereich der Trockengeschichtung passiert.
00:38:34: Weil wir haben richtig viel Know-how – das kann gelingen!
00:38:36: Aber wir müssen es koordinieren und dafür brauchen wir eine Instanz die das tun
00:38:39: kann.".
00:38:40: Herr Krauser, müssen wir hier wieder die Verantwortung auf die Politik abschieben wie jetzt in Simons Vorschlag oder ist das nicht eigentlich auch eine Eigenverantwortung der Industrie da dann aus solchen Projekten tatsächlich was rauszuholen?
00:38:54: Ich
00:38:55: glaube, der Forschungstransfer ist gar nicht so sehr unser Problem.
00:38:58: Industrialisierung ist unser Problem!
00:39:01: Wie machen wir überhaupt irgendetwas groß?
00:39:04: Wie entwickeln wir jetzt überhaupt die Industrie?
00:39:07: Wenn ich die Industie habe es die angewiesen darauf neue Produkte und neue Verfahren neu Methoden zu lernen.
00:39:13: da wird die der Transfer garantiert beschleunigt.
00:39:16: aber ich bräuchte erst mal die Industgie die läuft.
00:39:18: schauen sich mal das Netzwerk von CATL an.
00:39:21: Was da an Unternehmen drum herum ist, da ist alles drin vom Anlagenmaschinenbau von der Chemie bis zu Mining.
00:39:29: Da sind die OEM-Global alle mit eingebunden.
00:39:31: Die bilden ein Netzwerk das sich selber auch trägt und verstärkt.
00:39:35: Und das ist wie ein Schwamm für neue Ideen.
00:39:38: Natriumion ist ein gutes Beispiel dafür.
00:39:41: Das haben wir versucht halt mit dem SIPTE auch schon mal zumindest mal vorzubauen.
00:39:46: Da kommt aber jetzt auch der zweite Punkt.
00:39:48: Es ist nicht so, dass da nichts berauskommt und es ist ja auch nicht so das es keinen Tasse gibt.
00:39:53: Aber der Schritt zur Industrialisierung ist der, der viel Geld kostet.
00:39:57: Bei den Marktbedingungen wie sie heute sind Herr Voss hat es richtig gesagt.
00:40:00: Seattle produziert mittlerweile nach Rumion Batterien einige andere sind auch auf der Strecke.
00:40:05: Da sind schon wieder Kunden dar.
00:40:07: Es gibt eine interessante Untersuchung von weil wir immer denken gekommen mit der nächsten Generation oder dem nächsten System dann überrollen war alles.
00:40:16: Es gibt eine interessante Untersuchung von Stanford, Miet und FFP gemeinsam.
00:40:21: Die mal beschrieben haben wie die Industrien profitieren davon dass sie schon was können in dem Feld also alleine über die Produktionserfahrungen, die erobern auch relativ zügig und zeitnah neue.
00:40:32: hätte man jetzt dieses Ökosystem wird es automatisch direkt in die Sachen rein laufen.
00:40:37: aber dafür brauchen wir das erst einmal industrialisieren auf.
00:40:41: Ich sehe hier auf jeden Fall ein Kundenthema Es schaffen müssen, auf dieser großen Scala einen Kunden zu finden der bereit ist mehr Kilowatt oder mehr Euros pro Kilowattsstunde zu bezahlen als es die Automotives und andere rein wirtschaftlich agierende Unternehmen derzeit machen.
00:40:57: Und sie können sich hier sicherlich vorstellen worauf ich zu sprechen komme.
00:41:01: ich dich Ich pack das jetzt mal unter so ein Hashtag und wird das gerne mal den März speichern nennen aus meiner Perspektive dass was ich eben auch in den Unternehmergesprächen gespiegelt sehe es fehlt das politische Interesse auf einer gewissen Ebene.
00:41:13: Batterie ist kein politisch heißes Thema und ich glaube, wir kommen nicht drum herum.
00:41:18: Und das ist hoffentlich auch unsere Aufgabe hier mit dem Clip als Verband Daniel Patrick mit eurem Podcast und vielleicht auch ein bisschen in meiner Kampagne auch mit dazu beizutragen dass wir eine gewisse Politisierung dieser Technologie hinbekommen Dass die politische interessant wird und die politischen Führungskräfte unseres Landes wirklich Interesse haben ihren Namen letztendlich auf diese Speichersysteme zu zu kleben.
00:41:44: Um aufzuzeigen, wir bringen dieses Land voran weil Batterie ist nach wie vor auf der Produzentenseite als auch auf der Konsumentenseite der Schlüssel der moderne Technologie ermöglicht.
00:41:56: und damit kommen wir eben zu dem Punkt zurück nämlich dieses Leidmarks dieser Möglichkeit einen großgeiligen Kunden zu definieren der eben auch Sicherheit gibt über die nächsten und das ist jetzt ein wichtiger Punkt nicht ein zwei drei Jahre sondern zehn zwanzig Jahre Weil es ist ein Riesenunterfang diese Industrie aufzubauen und das muss verstanden werden.
00:42:17: Wir dürfen, einerseits haben wir die Aktienkonzerne im Automotive Bereich, die globales Interesse haben und eben Quartalsweise darauf schauen wo sie die Profite machen können und andererseits haben in der Politik Legislaturperioden, die eben auch im Vier-Jahrestonus vorausschauen Und wir müssen die Verantwortung als gesundliche Gesellschaft übernehmen das Ganze als riesen strategisches Thema zu begreifen.
00:42:42: Ansonsten werden wir uns dort in Abhängigkeiten begeben und wie ich das vorhin auch gesagt hatte, diese Einkäufe eben im Ausland platzieren.
00:42:50: Und das ist das Geld was wir eigentlich für Investitionen im Inland gebrauchen können.
00:42:54: Um Forschung und Entwicklung in dem Maße wieder wettbewerberes Tud zu betreiben brauchen sie einen größeren Markt.
00:43:00: aber das kann der zweite Schritt sein.
00:43:02: man lernt in den ersten Markt mit kritischer Infrastruktur Werttechnik die Lernkurve so durchlaufen mit allem Trauer die man da erlebt und steigt zu einem gewissen Punkt in die Lernkurve für die Produktion der EV oder Elektromobilität ein, die auf dem höheren Plateau startet und steileren Verlauf hat.
00:43:20: Also wird man das Ziel erreichen?
00:43:22: Das was Sie sagen mit den Perioden gilt für Industrie- und Politik genauso – das sehen wir auch!
00:43:29: Es muss ein Commitment letzten Endes gehen, dass über zehn, fünfzehn Jahre geht.
00:43:33: Anders wird es auch nicht funktionieren um die Investoren zu gewinnen.
00:43:37: An dieses Commitments sieht man, dass sowas funktionieren kann.
00:43:40: an Dänemark Die haben in den achtziger Jahren beschlossen, dass man aussteigen möchte.
00:43:46: Aus der Öl- und Gasversorgung und Alternativen dazu zu finden.
00:43:51: Und da haben sich seit den achziger Jahren alle Regierung auch dran gehalten und beteiligt.
00:43:55: also gehen tut das schon.
00:43:56: ob das in Deutschland gelingt weiß ich nicht aber man sollte es versuchen muss es versuchen weil das wäre der Weg.
00:44:02: man braucht diese Verlässlichkeit.
00:44:03: über die lange Strecke ist ein Wachertort kein Sprint.
00:44:06: Liebes Publikum Sie merken mir brummt komplett der Schädel.
00:44:10: Ich habe heute festgestellt, es gibt multiple Problematiken beim Thema Aufbau der Zellfertigung in Deutschland.
00:44:18: Angefangen dass die Chinesen so billig auf den Weltmarkt bringen das wir im Prinzip Ja, uns die Hände gebunden sind.
00:44:25: Wir haben wenig Kapital, Risikokapital von Seiten der großen Konzerne, die tatsächliche chinesische Zellen dafür nutzen ihre Autos zu verkaufen.
00:44:33: das gilt aber auch für andere Branchen.
00:44:35: gleichzeitig haben wir die Probleme irgendwie hier Die Forschungstransfers die Projekte richtig auf die Straße zu bringen.
00:44:43: wie publizieren hochkarätige Grundlagen Forschung tatsächlich in alle Welt so dass alle
00:44:48: da
00:44:49: ja In den Genuss kommt das auch sozusagen in Produkte zu überführen.
00:44:54: Und gleichzeitig ist es komplett neu für uns jetzt irgendwie ein Leitmarkt zu definieren, der irre teuer ist.
00:44:59: Der natürlich auch nicht traditionell die marktwirtschaftliche Innovation herausbringen kann, weil wir sind einfach an marktwissenschaftliche Gegebenheiten gewöhnt.
00:45:09: Jetzt tatsächlich irgendein Markt zu definierend für Batterien.
00:45:13: Nebenbei könnte das ja auch für Halbleiter, für künstliche Intelligenz oder andere Produkte passieren.
00:45:23: Unvorstellbar bin ich ehrlich.
00:45:25: Ich verstehe deinen Punkt vollkommen und das ist intuitiv, das ist auch nicht wirtschaftlich.
00:45:33: Das darf man ja also per Definition.
00:45:37: Aber wir müssen eben das als Investitionen begreifen und deshalb hatte ich den Zeithorizont einmal gerade gegeben.
00:45:43: Und wenn wir diese Investition über die Jahre abschreiben... Dann ist es eine tragbare Investition.
00:45:47: und wenn wir eben, wir haben jetzt heute sehr viel über China gesprochen.
00:45:51: Wenn wir dann wieder drüber schauen dort gibt's die fünf Jahrespläne und die gibt das jetzt gerade, die gibt es auch in den nächsten, wo danach auch schon, die sind
00:45:58: definiert.".
00:45:59: Ganz ganz wichtig liebes Publikum jetzt allerletzter selten von mir.
00:46:02: ich habe natürlich keine Lösung.
00:46:03: ist es nicht so als wenn ich sage das wird nicht kommen.
00:46:06: Ich glaube wir brauchen diese Art von Überlegung weil es ist ja keine Lösung was wir hier präsentieren.
00:46:11: oder ich sagen wir laufen jetzt gerade in die Entwicklung rein, weil wir da uns nicht mit beschäftigt haben bisher mit solcher Art von Lösung.
00:46:19: Insofern vielen, vielen Dank.
00:46:21: Simon Foss von Battery und Dr.
00:46:23: Michael Krauser von Caleb!
00:46:25: Vielen, vielen dank für Ihre Expertise und ihre Zeit.
00:46:27: Liebes Publikum wenn Sie jetzt noch Ideen haben wie man diesen Batteriesektor in Deutschland voranbringen kann?
00:46:33: Wie man vielleicht die Zellfertigung irgendwie doch ermöglichen könnte das ganze marktwirtschaftlich oder nicht marktwirtschaftlich hier bei uns aufstellen könnt?
00:46:41: Dann sind wir sehr dankbar.
00:46:42: kommentieren sie gerne in der Kommentarspalte unter dem Podcast.
00:46:45: Viele Grüße, machen Sie es gut.
00:46:46: Bis zum nächsten Sonntag!
00:46:47: Tschüss!
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