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Warum kaum Firmen Batteriespeicher nutzen – trotz hoher Strompreise! 🤷 Franz & Stefan Feilmeier

Shownotes

Deutschland diskutiert über hohe Strompreise, Netzausbau und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Gleichzeitig nutzen viele Unternehmen einen naheliegenden Hebel bislang kaum um diese Probleme zu meistern: Gewerbe- bzw. Industriespeicher. Während in einigen Branchen offenbar regelrechte Jubelstimmung herrscht, bleiben andere Firmen vorerst skeptisch.

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum in Deutschland bislang so wenige Firmen auf große Batteriespeicher setzen (insg. 1,5 GWh), obwohl sie helfen können, Lastspitzen zu kappen, Netzentgelte zu senken, PV-Strom besser zu nutzen und Ladeinfrastruktur für E-Autos wirtschaftlicher zu betreiben.

Unsere Gäste sind Franz-Josef Feilmeier und Stefan Feilmeier von Fenecon. Gemeinsam klären wir, warum Gewerbespeicher lange als zu teuer galten, weshalb sich das gerade ändert – und warum Batteriespeicher für Mittelstand, Industrie, Ladeparks und die Energiewende immer wichtiger werden.

Unsere Gäste sind sich einig:

  • Deutschland steht bei Gewerbe- und Industriespeichern noch ganz am Anfang. Die bisherigen 1,5 GWh an deutschen Gewerbespeichern werden bald weit übertroffen werden.
  • Natrium-Ionen-Akkus kommen auch nach Deutschland!
  • Batteriespeicher können den Netzausbau vermeiden oder zumindest verzögern.
  • E-Auto-Akkus eignen sich hervorragend für den stationären Gebrauch.

Die zentrale Frage dieser Podcast-Episode: Verschläft die deutsche Industrie den Speicher-Boom – oder erwacht gerade ein schlafender Riese mit irrem Wachstumspotenzial?

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Im Geladen-Podcast setzen sich Daniel Messling und Patrick von Rosen mit ihren Gästen wissenschaftlich mit den Themen Energiewende, Elektromobilität, Elektroautos und Batterieforschung auseinander. Dieser Podcast wird produziert für das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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Transkript anzeigen

00:00:04: Und damit herzlich willkommen bei Geladen, deinem Batterie-Podcast für Elektromobilität, Energiewende und Batterieforschung.

00:00:10: Ja, Liebes Publikum stellt euch mal so einen typischen Batteriekontainer vor.

00:00:15: So eine klassische Containergröße von fünf Megawattstunden.

00:00:19: Von diesen fünf Megawattsstunden Containern hat Deutschlands Industrie aktuell umgerechnet sage und schreibe nur dreihundert Stück insgesamt in Betrieb also alles zusammengerechnet Und das ist lächerlich, dass es nichts im Vergleich zu dem was da aktuell in China und den USA passiert.

00:00:40: Das ist eigentlich relativ seltsam weil wir hier im Podcast oft über die hohen deutschen Strompreise diskutieren und da meckert die Industrie natürlich zurecht über diese hohen Strompreis.

00:00:50: und deshalb drehen wir heute mal darüber wie so ein Industriespeicher einen Gewerbespeicher echte Arbeitsplätze hier in Deutschland sichern könnte und vor allem wie die Industriespeicher auch dir als Privatperson weiterhelfen können.

00:01:03: Und dafür sprechen wir wie immer mit zwei herausragenden Gästen.

00:01:06: Ja, wir begrüßen heute hier zwei tolle Gäste und Brüder erstmals in diesem Podcast, und zwar Franz Josef Pfeilmeier und Stefan Pfeilemeier.

00:01:14: Herzlich willkommen an euch beide!

00:01:17: Franz, du bist Gründer und Geschäftsführer von Fenecon.

00:01:19: Das ist einer der bekanntesten deutschen Anbieter von Batteriespeichern.

00:01:23: Und Stefan, Du bist stellvertretender Geschäfts-Führer und Entwickler eines Energiemanagementsystemes und außerdem auch Dozent an der Technischen Hochschule Deggendorf.

00:01:39: Gut sichtbar, da sind wir bei mittlerweile über twenty-fünf Gigawattstunden.

00:01:43: Und die Großbatterien haben längst die sieben Gigawattsstundenmarke passiert und auch alle E-Autos – die Millionen E-Autos in Deutschland – die haben zusammen über hundertzwanzig Gigawatte Stunden!

00:01:54: Ja, und da krebsen im Gegensatz dazu die Industrie- und Gewerbespeicher bei irgendwo eins Komma fünf Gigawartstunden rum.

00:02:01: Warum ist das so?

00:02:02: Schade oder aber ehrlicherweise ein Stück weit auch nachvollziehbar.

00:02:06: Da geht der Mittelständler vielleicht zu seinem lokalen Elektriker und dann schauen die sich mal die Situation an, Photovoltaikanlage aus Dach eine PV-Batterie mit dazugestellt und dann rechnet man sich das durch?

00:02:16: Naja natürlich geht viel von der solaren Erzeugung in den Eigenverbrauch.

00:02:21: Das was übrig ist nimmt man sich mit dem Speicher mit außer des Wetter ist mal schlecht, dann tut der Speicher an dem Tag nix Und vielleicht produziert der Betrieb am Wochenende nichts Und die Sonne scheint trotzdem.

00:02:29: Dann hat man zwar die Erzeugung, aber man hat nicht den Verbrauch und der Speicher hat wieder nichts beitragen können und vielleicht sind auch die Strompreise hoffentlich auch niedriger im Gewerbe als das im Haushalt sind.

00:02:39: Das heißt dass Delta zum Einspeiservergütung ist vielleicht auch kleiner und damit kommen die beiden wenn sie sich darüber austauschen auf eine Amortisationszeit von vielleicht zehn Jahren für diesen Speicher.

00:02:50: Das ist zu lange für den Gewehrbetrieb und damit wurde in der Vergangenheit des Projekts leider könnte man sagen abgeblasen.

00:02:57: Ich glaube, was jetzt entscheidend ist.

00:02:58: Weil wir erleben das wirklich gerade so der schlafende Riese, der jetzt grad massiv erwacht?

00:03:02: Jetzt ist plötzlich alles anders!

00:03:04: Also wenn ich selbst nicht genug Strom produziere oder vielleicht gar keine eigene Foto-Teiganlage installieren kann dann kann ich ja mit dem Speicher zur richtigen Zeit an der Strombörse einkaufen gehen und wieder günstige Strom reinholen.

00:03:16: Wenn ich es will auch zu teuren Zeiten wieder nach draußen verkaufen, hat er da schon mal viel mehr zu tun.

00:03:21: Dann kann ich natürlich auch noch gegen die Lastspitzen, die dann eben auch Netznutzungskosten verursachen antreten.

00:03:28: Das heißt wenn nicht zur richtigen Zeit da der Gegenspeise kriege ich die Last-Spitze nach unten muss am Schluss weniger Netzentgelte bezahlen.

00:03:34: vielleicht ist auch eine Notstromversorgung zumindest für einzelne Verbraucher mal den Server die Telefonanlage noch relevant.

00:03:41: Und so kommen wir bei insgesamt ja auch deutlich gefallenen Batteriespeicherpreisen jetzt deutlich runter, sodass wir eigentlich so ein Speicher immer in spätestens fünf Jahren im Geld sehen.

00:03:50: Da gibt es noch die ganz spannenden Fälle wo zum Beispiel in Ladepark aufgebaut wird man will die Mitarbeiter auch die Firmenfahrzeuge vor der Tür laden lassen dann kommt natürlich sehr schnell über die aktuelle Anschlussleistung am Netz.

00:04:01: und also die Frage baut mal das Netz aus mit allem was das bedeutet oder stellt sich ein Speichchen hin?

00:04:06: Speicher gewinnt immer!

00:04:07: Er ist günstiger, schneller, spart viel mehr Kosten und so weiter.

00:04:10: Also theoretische Nulljahre am Organisationszeit.

00:04:12: Und deswegen geht es jetzt mit diesem aktuell noch dünnen roten Balken dann bald sehr stark in die

00:04:16: Breite.".

00:04:17: Ja das hört sich ja aber ein bisschen nach einem Informationsdefizit in der Industrie oder im Gewerbe an.

00:04:23: Wie nehmt ihr da gerade so die Stimmung in der deutschen Industrie wahr?

00:04:27: Du sagst, es geht jetzt los!

00:04:28: Ist das auch wirklich zu spüren in den Betrieben, mit denen ihr zusammenarbeitet oder zumindest irgendwie auch mit denen Ihr sprecht vielleicht auf Messen oder so?

00:04:35: Absolut.

00:04:36: also gefühlt wird gerade an jedem Gewerbe, Industriebetrieb und alles was irgendwie von mehr Familienhaus bis große Landwirtschaft usw.

00:04:43: in dieses Segment auch noch gehört ein Speicher geplant.

00:04:46: tatsächlich muss man das machen.

00:04:47: also man kann ja so ein Speichern nicht einfach nach PV Anlagengröße auslegen und mal Auge da irgendwas planen sondern dann muss man sich wirklich den Lastgang anschauen von der Erzeugung her, PV-Anlage wobei es auch ohne PV Anlage geht.

00:05:00: Super spannend!

00:05:01: Man kann ja dann einfach günstig Strom aus dem Netz beziehen wenn die anderen für einen Strom produzieren über die Sonne oder den Wind.

00:05:07: Dann schaut man sich die jeweiligen Netzentgelte an, die sind aktuell noch subventioniert aber wenn die Subvention rausfällt sozusagen kann man da auch nochmal große Einsparungen erzielen.

00:05:15: Die ganze Netzentgelt regulatorisch entwickelt sich gerade massiv weiter Und deswegen sehr, sehr viel in Planung.

00:05:22: Das ist nicht so wie am Küchentisch und der Familie eine Entscheidung und die Woche drauf wird das gebaut sondern diskutiert man dann auch über Finanzierung wobei es da auch spannende Miet- oder Leasingmodelle zum Beispiel gibt.

00:05:33: Wo stellt man hin drinnen?

00:05:34: Oder draußen?

00:05:35: denn ja dann Fundamentleitungen Versicherung vielleicht nochmal fragen.

00:05:38: Deswegen dauern die Projekte immer so stückweit.

00:05:40: Der Netzbetreiber ist gerne auch noch im Spiel, wobei wir ihn eigentlich nicht brauchen wenn wir unter den Netzanschlussleistungen bleiben Und deswegen sehr viel gerade am Passieren und wir werden den roten Balken tatsächlich deutlich wachsen sehen.

00:05:53: Jetzt kommt Werbung!

00:05:55: An alle Solarteure da draußen, die ihren Gewerbekunden einen Batteriespeicher verkaufen wollen... Da kommt vom Kunden schnell die Frage, rechnet sich das?

00:06:03: Welche Speichergröße passt und welche Anwendungsfälle bringen am meisten?

00:06:07: Diese Fragen nachvollziehbar zu beantworten entscheidet ob ihr den Auftrag bekommt.

00:06:12: Genau dafür gibt es die Planungssoftware von Green Energy Tools.

00:06:16: Damit beantwortet ihr diese Fragen schnell, fundiert und individuell auf den Kunden zugeschnitten.

00:06:22: Das schafft Vertrauen – genau so gewinnt ihr den Auftrag!

00:06:26: Dafür

00:06:26: ladet ihr den Standort spezifischen Lastgang eures Kunden in die Software.

00:06:31: Die aktuellen Netzentgelte werden automatisch ermittelt.

00:06:34: Ihr hinterlegt die geplante oder bestehende PV-Anlage und seht direkt, welche Speichergröße und Anwendungsfälle sich lohnen.

00:06:43: Dabei berücksichtigt die Software alle gängigen Fälle wie Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung, dynamische Strompreise, atypische Netznutzungen und vieles mehr!

00:06:53: Und das Beste daran, Green Energy Tools

00:06:56: ist

00:06:56: herstellerunabhängig.

00:06:57: Ihr vergleicht beliebig viele Speichermodelle und könnt eurem Kunden in einem PDF-Bericht die passenden Angebote vorstellen.

00:07:05: Damit hebt ihr euch von Nullachtfünfzehn Angeboten abt und zeigt ihm schwarz auf weiß warum sich auch ein großes Speichersystem rechnen kann!

00:07:14: Das Ganze funktioniert wirklich vom Supermarkt um die Ecke bis hin zur Industriefabrik – bei Neukunden wie bei Bestandskunden Und sogar da, wo gar keine PV gebaut werden konnte, lohnt sich oft noch ein Speicher.

00:07:26: Und am Strich?

00:07:27: Euer Kunden interessiert sie für Speicher und mit Green Energy Tools liefert ihr ihm was die Entscheidung bringt – belastbare Wirtschaftlichkeit!

00:07:36: Wenn ihr also gerade ein Gewerbeprojekt auf dem Tisch habt Bucht euch unter green-energy-tools.de einen Termin mit Simon und Lennart, sie zeigen euch wie ihr die Software nutzt um eurem Kunden zu demonstrieren wie viel Geld ein Speicher konkret einsparen kann.

00:07:52: Den Link findet ihr wie immer unter dem Podcast!

00:08:05: Für uns spielt das Made-in-Germany eine ganz, ganz große Rolle.

00:08:08: Gerade bei den Industriespeichern die wir ja auf Basis von E-Auto-Batterien aus der Automobilindustrie übrig bleiben also neuen Batterien mit sehr hoher Qualität bauen.

00:08:21: Die verbauen wir komplett hier in Deutschland im Container und sind deswegen auch komplett Made-In Germany sowohl die Batterie die wir in Deutschland beziehen aber alles außen rum vom Containerbau über die Batteriewächsrichter von Siemens usw..

00:08:34: Wo kommen die her?

00:08:35: Also aus welchen Alt-E Autos bezieht ihr sie?

00:08:39: Das sind alles nage neue Batterien.

00:08:40: Und jetzt immer wieder bei deinen Anfangszahlen, die Fahrzeugbranche ist halt umso viel größer als die stationäre Branche.

00:08:47: letztes Jahr sind zum Beispiel in Deutschland auch sehr erfolgreich im Bau und Export von Elektroautos.

00:08:52: das heißt letztes jahr sind in Deutschland knappe hundert Gigawatt Stunden an Batterien in Elektro Autos verbaut worden.

00:08:58: Könnte jetzt noch Stablerbusse, LKWs usw.

00:09:00: mit dazu zählen.

00:09:01: das kommt ja auch alles noch.

00:09:03: Also sehr, sehr viel.

00:09:04: Und gleichzeitig waren wir letztes Jahr eben bei unter fünf Gigawattstunden und da müssen wir schon alles zusammenzählen was über ein Heimspeicher hinausgeht.

00:09:12: Wir wissen aber dass von den Batterien die für die Elektroautos produziert werden gar nicht alle ins Auto gehen.

00:09:19: Wie kann denn das sein?

00:09:19: Naja, es gibt so die normalen Vorgänge, Facelift vom Fahrzeug oder Anlauf-Test-Zomologierungsfahrzeuge.

00:09:25: Es gibt auch so die B-Einsgrade, die man immer noch gut verwenden kann.

00:09:28: Speziell im letzten Jahr kam aber eben noch dazu dass die Amazon neuen Präsidenten hatten der nicht der größte Fan von Elektroautos ist.

00:09:34: bei den Chinesen hat man sich auch das eine oder andere Mal vielleicht für ein eigenes Fabrikat entschieden.

00:09:39: Das heißt es wurden Autos gar nicht gebaut für die die Batterien aber schon da waren und die Zahl ist tatsächlich nochmal deutlich größer als diese fünf Gigabyte Stunden.

00:09:47: Das heißt jetzt wiederum, die sind ja schon in Deutschland.

00:09:51: Jetzt entweder wir packen sie in solche Speichersysteme und dann macht es ja total Sinn das alles auch in Deutschland zu machen weil wir bringen ja nicht die Batterien nach China oder her oder irgendwas Und haben dann wirklich made-in-germany-Speicher haben die ganze Leerchöpfung auch für den Stahl für die Kabel die ganzen Grundstoffindustrie mit drin und haben hier Made-In-Germany Speicher Die oft auch der Wunsch der auch in deutschlandfertigende Industriebetriebe sind.

00:10:12: Leider passiert auch noch ein bisschen was anderes.

00:10:15: diese Sehr guten, ja eigentlich auch deutlich teureren Batterien landen im Schredder.

00:10:19: Hier hat man hier gleich wieder zerlegt obwohl sie noch nahe neu sind und für stationär Speicher holen wir uns dann eher kostenoptimierte Großformatikerlitzem Eisenfußfahrt zählen und Systeme drum herum wo dann alles immer aus China kommt.

00:10:30: mit rein und genau in dieser Schnittstelle wollen wir halt agieren und entsprechend natürlich wachsen damit mehr und mehr Fahrzeug-Batterien dann in die Stationärspearwelt bekommen.

00:10:39: Okay, das ist ja super spannend.

00:10:40: Also das heißt wenn ich das richtig verstanden habe die sind im Prinzip diese Batterien schon von sagen wir mal einem chinesischen Hersteller die Zellen eingekauft vom Automobil von dem Autohersteller hier in Deutschland.

00:10:53: Die haben vielleicht auch sogar schon ein Pack gemacht oder wie und dann kauft ihr dem Autobauer diese Batterie ab?

00:10:58: Oder wie läuft es?

00:10:59: Genau so, also es gibt ja diese bekannten drei Baustufen Zelle Modul Pack oder auch von der Zelle Direkt ins Pack.

00:11:05: Tatsächlich wollen wir uns dafür aufstellen, nicht mal an allen drei Schnittstellen die Ware übernehmen zu können und ein Beispiel dafür war ich denke in eurer Zuhörerschaft kennt man's auch Fisker naja hauptsächlich einen Markenname für ein Elektroauto das weltweit vertrieben wurde.

00:11:21: Es wurde aber de facto von Magna in Österreich entwickelt und auch gebaut Und es kam eine CRTL Batterie mit dazu.

00:11:28: Jetzt haben die aber irgendwann die Fertigung eingestellt und am Schluss sind zehn tausend dieser Autos gar nicht mehr gebaut worden.

00:11:33: Zehntausend, das ist für ein Autohersteller eigentlich fast nix.

00:11:36: In dem Fall waren es tausend fünfhundert pro Woche und gute sechs Wochen, woanders wären zehntausend halt irgendwo vielleicht zwanzig Tage.

00:11:43: So, zehntausend mal hundertdreizehn Kilowatt Stunden so ein Pack dort hatte, nagelneu premium wie gesagt viel teurer weil's halt wirklich auf einem fünftinzwanzigjähriges Automobil lieben gebaut wurde als andere Batterien, die aber schon in Europa liegen und dann obsolet, wie wir so gerne sagen, obwohl es eigentlich negativ ist.

00:12:02: Und dieses Kontingent haben wir übernommen dafür Speichersysteme entwickelt, die wir dann eben als behind-the-meter oder front of the meter Speicher anbieten.

00:12:11: Okay Stefan, aber nur um das noch mal komplett zu machen.

00:12:14: Das heißt ihr geht aber nicht auf diese Second-Life Batterien.

00:12:17: Es gibt ja auch diese Konzepte dass man hat mir auch liebes Publikum schon im Podcast, dass man im Prinzip Zellen aus der Automobilindustrie bekommt die eigentlich noch gut sind für ein stationären Speicher, aber eben vielleicht nicht mehr für die mobile Anwendung und die daraus dann im Prinzip auch solche stationären speichern an Bau.

00:12:35: Das macht ihr gar nicht oder?

00:12:36: Genau so haben wir gestartet.

00:12:38: Also unsere ersten Projekte waren mit DHL Street Scooter, genau diese Themen dann nicht auf Zellebene sondern auch auf Modulebene, auch damals schon.

00:12:46: Mit Renault haben wir das auch gemacht und Großspeicher in Norddeutschland genau auf Renault Zoe Batterien aufbauen.

00:12:53: Den haben wir gerade umgerüstet auf diese Fisker-Batterien weil sich da einfach so wahnsinnig viel getan hat in der Energietichte und auch in der Wirtschaftlichkeit dass es eigentlich Second Life aktuell gerade einfach keinen Sinn macht, vor allem wenn man eben auch sieht wie viele Batterien einfach als Absolute Batterien übrig bleiben.

00:13:10: Technisch werden dafür aufgestellt das zu tun machen wir auch weiterhin und ist auch ein Teil unseres Versprechens an den Kunden dass wir so ein System dann auch weiterentwickeln können.

00:13:18: also eine E-Auto Batterie ist immer irgendwie ähnlich gleich groß und so ist auch unser Container aufgebaut Der hat Schubladen in den Passesow-Batteriemodule von einem Auto rein.

00:13:29: Und wenn man dann im zehn Jahren sagt, man muss den nachrüsten und es gibt die gleiche Batterie nicht nochmal?

00:13:33: Dann sind wir Hardware und softwaremäßig in der Lage ja auch ein anderes Batteriemodul aus dem Auto zu

00:13:38: verwenden.".

00:13:39: Das löst endlich die Frage warum mir auch NMC für stationäre... Ich war auf eurer Website und hab da gelesen, Nickelmangaren Kobalt für stationäre Batterien.

00:13:49: Wir haben hier im Podcast immer gesagt, da ist eigentlich seit Jahrzehnten Lithium-Eisenphosphat LFP gesetzt.

00:13:56: Jetzt mal in die Glaskugel reingeschaut.

00:13:58: Wir berichten natürlich auch über Natriumillionenspeicher in China beispielsweise oder über ganz tolle stationäre Speicher, die zum Beispiel Google jetzt andenkt für seine Rechenzentren mit sogenannten ... Eisen-Luft-Batterien.

00:14:12: Franz, denkt dir irgendwie in Richtung neue Chemie dabei, Fenekon?

00:14:16: Oh ja!

00:14:16: Sehr spannend was da alles passiert.

00:14:18: natürlich ist LFP auch aktuell.

00:14:20: unsere Wahl für die Speicher, die wir selbst auf die Welt bringen also alle unsere Heim- und Gewehrbespeicher die komplett neue Batterien unabhängig von der Automobilbranche nutzen haben natürlich nicht zum Eisenfußfahrt drin.

00:14:30: das macht ja dann Sinn aus Kostenperspektive.

00:14:33: Aber wie gesagt, wenn jetzt Gigawattstundenweise NMC-Batterien zum Teil sind es übrigens auch.

00:14:38: Wenn immer mehr LFP Fahrzeugbaterien schon in Deutschland sind dann ist uns das am Schluss auch egal.

00:14:43: so ein bisschen Blackbox Batterie was da drin ist.

00:14:46: wir schauen halt dass die weiter verarbeitet werden und dass sie wirklich bis zum sinnvollen Lebensdauerende noch in der Energiewende eingesetzt werden Und die verlieren ja nix.

00:14:53: Wenn man die fünfzehn Jahre später in einen Schredder schmeißt Dann kann man alles noch genauso rausholen wie man das am ersten Tag macht.

00:14:58: aber fünfzehnt jahrelang konnten wir damit noch die Energiewände unterstützen.

00:15:02: Und Natrium, da ist es genannt, ist eine sehr spannende Technologie.

00:15:05: Vor allem für uns ist das Made in Germany, Made-in-Europe-Serie-Industrialisierung auch ein sehr wichtiger Punkt, dass wir wirklich noch mal als Branche auch wieder auferstehen und schauen, dass man in die Industrialisierung gehen kann.

00:15:18: Ich glaube der kann Natrium eine ganz große Rolle spielen.

00:15:20: Da entstehen auch in Deutschland spannende Hersteller, die dann das Ganze auf Zellibene starten.

00:15:26: Für uns geht's ab dort wieder los Und wir können eine Natriumzelle natürlich genauso implementieren und so ein Großbacher weiter bauen, wie das mit anderen Chemien auch ist.

00:15:36: Weil ich das KIT auf deinem T-Shirt sehe... Genauso was machen wir dann natürlich auch in Open EMS, also sehr oft wenn es darum geht irgendwie Forschung zu betreiben Prototypen aufzubauen.

00:15:48: Dann machen wir das gemeinsam mit Instituten und gerade am KIT läuft zum Beispiel ein Phenikonspeicher mit Redox Flow Batterie die natürlich im Prinzip auch das gleiche kann.

00:15:57: Die kann man auch Bio entladen aber eben mit anderen Parametern und anderen Anforderungen.

00:16:02: Und interessant ist dann eben, wie kann man diese Technologien kombinieren?

00:16:05: Also wann genau ist denn der Lithium-Eisenfussfahrt?

00:16:08: Speicher vielleicht der Bessere um jetzt einzuspringen und wo macht vielleicht der Redox Flow so diesen Grund Energie noch zusätzlich dazu.

00:16:18: Ich habe in Vorbereitung auf diesem Podcast mal nachgeschaut, wo die größten Industriebatterien in Deutschland stehen.

00:16:24: Da findet man zum Beispiel Mercedes Werke mit lächerlichen zehn Megawattstunden oder so Porsche glaube ich BMW.

00:16:31: Also ehrlicherweise bin ich da schon sehr, sehr ernüchtert.

00:16:35: Stefan man würde doch irgendwie meinen dass die Industrie deutlich höheres Investitionspotenzial für richtig große Speicher hätte.

00:16:44: also zumindest nehme ich mal an das da noch Gelder übrig sind die eben genau in diesen Bereich reinfließen können eben hohe Stromkosten in der Zukunft zu vermeiden.

00:16:53: Das ist auch gerade so das Narrativ alle Meckern über zu hohe Strumpreise.

00:16:57: hast du da vielleicht mal ein paar Zahlen für uns wie Ja wie viel Strom und Energie die Industrie verbraucht im Gegensatz zu uns Privatverbrauchern, die ja jetzt irgendwie in den letzten Jahrzehnten schon viel Heimspeicher gekauft haben.

00:17:11: Warum ist das so?

00:17:12: Und wie hoch ist das Potenzial auf Seiten der Industrie?

00:17:14: Also ein Privataushalt braucht vielleicht seine viertausend Kilowattstunden pro Jahr ohne... Sektorkopplung, wenn das Elektroauto die Wärmelpumpe mit dazu kommt, sind wir gerne auch mal über Zehntausend Kilowattstunden.

00:17:24: Da kann man schön planen und es lässt sich auch schön simulieren.

00:17:27: zu viele erfahrungswerte Standardgeräte im Gewerbeindustrie Bereich ist man natürlich gerne bei hunderttausenden Kilowattsstunden bis in die Gigawattstunde Größenordnung hinein.

00:17:36: Und da muss man sich nochmal genau anschauen als zum Beispiel ein Dreischicht Produktionsbetrieb ganz anders ist als jetzt Zum Beispiel mal eine Zuckerfabrik, die dann im Winter nur ihre Zuckerkampagne fährt oder ein Schulgebäude wo die Ferien dazwischen sind und so weiter.

00:17:51: Also deswegen ist wirklich diese Lastgang-Analyse immer wichtig.

00:17:54: man kriegt ja auch über den schon verbauten RLM-Zähler oder Smartmeter dann eben auch diverse die mir dann schön auswerten kann.

00:18:02: Und zudem kann man in diesem Segment halt sehr viel im Bereich der Netzentgelt Reduzierung erzielen entweder die Lastspitzen Kappen, sprich der Gegenspeisen aus der Batterie damit man halt am Schluss weniger zu diesen Zeitpunkten verbraucht hat und da gibt es auch typische Anwendungen.

00:18:17: also immer dann wenn wir alle gemeinsam ganz viel verbrauchen wird die Industrie speziell angereizt.

00:18:23: Wenn du deinen Bedarf runter setzen kannst dann kriegst du bis zu achtzig Prozent der netzentgelte erstattet damit wir alle zusammen volkswirtschaftlich das netz nicht ausbauen müssen.

00:18:32: Das ist natürlich spannend, weil statt weniger Verbrauchen kann der Speicher ja zu der Zeit auf den Gegenspeisen die Netzbezug reduzieren und so kriegt man diese großen Speicher eben in der Industrie schnell in die Wirtschaftlichkeit.

00:18:43: jetzt wird es sehr kompliziert höre ich gerade.

00:18:45: das klingt ja irgendwie so als wenn bei einem hohen Stromverbrauch plötzlich Batterien nicht mehr so wichtig werden?

00:18:52: Das ist ja nicht der Fall oder doch?

00:18:53: tatsächlich ist für die Speicher-Wirtschaftlichkeit gar nicht so entscheidend wie viel Strom an Verbraucht, sondern vor allem wann man den Strom verbraucht.

00:19:01: Was man also mit Speicherverschiebung oder Energiemanagement Verschiebungen der Verbraucher erzielen kann und auf der anderen Seite natürlich die Spreads.

00:19:09: Also zu welchem Preis kaufe ich ein?

00:19:11: Aus der eigenen Fototeilkantage zum Beispiel oder aus dem Netz bezogen und welchen Strompreis vermeide ich damit zu einem späteren Zeitpunkt.

00:19:17: Und diese sind tatsächlich mittlerweile eben sehr groß speziell auch in der Industrie wo immer mehr Strombezug direkt an die Börse Die Strombörse angedockt wird.

00:19:26: Jede Viertelstunde gibt es dort einen anderen Preis und derzeit bei Sonnenschein gerne mal null, aber ein paar Stunden später abends wenn die Sonne wieder weg ist steigt er dann auch entsprechend auf Gaspreisniveau hoch.

00:19:37: Und dazwischen fühlt sich das Speicher wohl.

00:19:39: Das heißt die Auslegung beinhaltet meistens auch was kann man da täglich an Spreads mitnehmen?

00:19:44: Für welche

00:19:44: Branchen sind denn jetzt diese Gewerbebatterien besonders geeignet Stefan?

00:19:48: Gibt's da irgendwas was eigentlich heraus sticht?

00:19:50: so insgesamt

00:19:51: grundsätzlich Glauben wir daran, dass in Zukunft einfach an jedem Netzanschlusspunkt im Speichersystem stehen wird?

00:19:56: Weil er immer irgendwie sinnvoll ist.

00:20:01: Wir sind ja gerade so ein bisschen in diese Komplexität eingetaucht und das ist leider auch so.

00:20:04: das Problem weil diese maximale Wirtschaftlichkeit die erreicht man halt immer dann wenn man wirklich das Maximale auch ausschöpft und dann landet man eben bei Lastschwitzenkappung und Eigenbrauchsoptimierung und wir nennen das als Multi-Use-Speicher mit Marktintegration.

00:20:19: also es wird alles sehr komplex Und das ist natürlich eine Hürde, also dieses Handy-Eye-Problem.

00:20:26: Ich starte mit dem einfachen System, dass ich beim Heimkunden kenne Eigenverbrauchsoptimierung.

00:20:31: Der hat dann eine sehr lange Wirtschaftlichkeit, hole ich das Maximum raus?

00:20:34: Dann wird es auch vielleicht sehr komplex und dann muss man sich irgendwie dafür entscheiden, dass man halt diesen vernünftigen Mittelweg bekommt und dann braucht ein Partner der ihm diesem Mittelweg dann auch verrät je nach Stakeholder... kommen dann nämlich ganz unterschiedliche Ergebnisse raus bei seiner Auslegung.

00:20:49: Also jetzt ganz blöde mal gefragt, gibt es aus eurer Sicht irgendein Fall in der Industrie?

00:20:54: Irgendein Gewerbe wo ihr sagt Es macht tatsächlich keinen Sinn hier eine Industriebatterie zu installieren?

00:21:00: also wenn dann würde man immer einen noch vorstellen.

00:21:03: Wenn jetzt der fall tatsächlich ist es gibt keine eigene Erzeugungsanlage.

00:21:06: Man wird über die netzendgeldsystematik angereizt dass man möglichst gleichmäßig Strom verbraucht.

00:21:11: das kommt ja nach aus der alten Welt der Atomkraftwerke wo man halt Einsparungen dann erzielt, wenn man gleichmäßig verbraucht.

00:21:18: Dann wird der Speicher kaum etwas heben können und dann ist es auch das Ergebnis von solchen Auslegungs-Tools und das wird dann auch ehrlich so benannt.

00:21:25: Das andere ist natürlich dass sich diese Welt weiterdreht.

00:21:27: die Netzentgeltsystematik entwickelt sich weiter.

00:21:29: Es macht ja gar keinen Sinn sozusagen Wind der Stromverbrauch zur falschen Zeit an zu reizen sondern wir müssen den Verbrauch dann hochziehen wenn die Sonne scheint unter Wind weht.

00:21:38: Da sehen wir jetzt schon in den neuen Netzentgelt Regularien, die wir schon haben oder bald bekommen Und wir empfehlen tatsächlich, allen mal darüber nachzudenken.

00:21:48: Wir nennen es gerne die Energiegewendete Welt.

00:21:50: also wie ist denn das Ergebnis der Energiewende?

00:21:53: Welche Kraftwerke laufen dann noch?

00:21:54: Laufen da noch irgendwelchen Grundlastkraftwerke?

00:21:57: Meine Antwort ist natürlich nicht sondern wir haben sehr viel Wetterabhängigkeit im Schluss auch Stromproduktionen, die wird dann mit Speichern verschieben, die wir mit Energiemanagement nochmal mit den Verbrauchern koppeln.

00:22:09: und wenn man sich eben in diese Zeit hineindenkt müsste man sollte man tatsächlich auch überdenken wann man sich selbst an diese welt anschließt also eben nicht mehr zu seinem energiefersorger geht und sagt ich hätte gerne einen zwei tausend siebenund zwanziger immer gleichen strompreis weil so habe ich es mal gelernt wenn wir doch wissen dass der einkaufspreis für den energieversorger tatsächlich schwankt sondern sich vielleicht auch schrittweise in diese neue bild rein bewegen Diese Dynamik der Energiemärkte auch mitnutzen, da gibt es ganz oft Strom geschenkt.

00:22:35: Das ist sehr spannend!

00:22:36: Wir lassen uns immer alle gerne was schenken.

00:22:38: Mit einem Speicher kann man das dann auch mitnehmen zeitlich verteilen und schon ist man mitten in einer neuen Welt und hat seine Energy Journey also seine Energiereise gestartet die dann schrittweise weiter

00:22:47: geht.".

00:22:47: Ihr habt jetzt vorhin so die Aufgaben von solchen Gewerbespeichern angesprochen?

00:22:51: Das dröseln wir gleich mal auf.

00:22:52: aber nähern wir uns vielleicht mal den ganzen.

00:22:54: Stefan.

00:22:55: Was sind denn eigentlich behind the meter Batterien?

00:22:57: Erklär mal was steckt dahinter.

00:22:58: was bedeutet das eigentlich genau?

00:23:00: Front of the Meter, das war dieser Batteriezunami den wir jetzt alle so die letzten Monate verfolgt haben.

00:23:06: Also Speicher auf der grünen Wiese weil es einen Umspannwerk in der Nähe gibt und maximal im Abitragehandel arbeiten.

00:23:13: Und Behind The Meter ist eigentlich so das Gegenstück dazu also da hin zu gehen wo's schon ein Netzanschluss gibt dem man eben mit nutzen kann wo man vielleicht also behind the meter ganz konkret dann auch noch wo es wirklich auch lokalen Verbrauch gibt gerade eben bei einem Gewerbebetrieb Industrie betrieb.

00:23:30: Das ist eigentlich das, was Behind-The-Meter auszeichnet.

00:23:32: Wo man dann mit Energiemanagementanwendungen auch reingehen kann und eben weitere Optimierungen, Lastverschiebungen Flexibilitäten einfach hat.

00:23:40: Das ist so das magische Wort die Flexibilität.

00:23:43: Und wie schafft man es ja, das zu aggregieren und damit in das Netz reinzugehen?

00:23:48: Sehe ich das jetzt so richtig des Heimspeicher- und Industrie-Batterien Gewerbespeicher per se behind the meter Batterien sind?

00:23:55: Also Heinbatterien sind natürlich immer hinterm Zähler, optimieren dort die Energieflüsse und Industrie-Speicher-G genauso.

00:24:00: An jedem Netzanschluss der schon da ist kann man jetzt mit einem Speicher arbeiten.

00:24:04: das was an Energiebedarf braucht zur richtigen Zeit einkaufen Das was man nicht braucht weil man es günstig gekauft hat oder selbst erzeugt hat auch zu richtigen zeit ins net zurückgeben.

00:24:13: Auch das brauchen wir für die Energiewende dass diese Kilowattstunden wieder ins Netz und einer anderen Verbraucher gehen.

00:24:19: Und ich will an der Stelle auch mal die Politik loben von Hörer und Staunen.

00:24:23: Die haben hier tatsächlich sehr, sehr viel Bürokratie abgebaut alles einfacher gemacht dort wo früher die ganzen Projekte Entwickler eben auf Front of the Meter gegangen sind weil nur dort diese Energiemarkt Teilnahme möglich war.

00:24:34: das ist jetzt seit Anfang zwei tausend sechsundzwanzig tatsächlich an jedem noch so kleinen Stromzähler möglich.

00:24:39: jeder kann am Energiemarkt in verschiedenen Ausprägungen mit teilnehmen teilhaben Und damit kriegen wir die Energiewende tatsächlich dezentralisiert und auch wieder richtig in Schwung gibt.

00:24:47: Dann

00:24:47: muss ich aber, glaube ich mal kurz in die Suppe spucken und würde euch gerne ein Fall präsentieren den der BR vor Kurzemal vorgestellt hat von einem Mittelständler, der hat berichtet er hat sich große PV Anlage aufs Dach gebaut und auch einen Speicher dazu und die PV-Anlage wird allerdings jetzt vom Netzbetreiber ständig abgeregelt.

00:25:05: im Prinzip jetzt im Sommer werden sehr viel sonnige Tage Und das, obwohl der Speicher eigentlich immer nur so bei zwanzig Prozent gefüllt ist.

00:25:13: Das heißt ja er verzweifelt gerade regelrecht weil er eben seinen Eigenverbrauch erstmal gar nicht hinbekommt, weil dann sofort schon abgeregelt wird.

00:25:21: Könnt ihr das mal kommentieren?

00:25:22: Was ist denn da genau das Problem und warum kann man diesen Eigenverbau und diese Einspeisung scheinbar nicht so wirklich kombinieren oder steuern?

00:25:29: Man kann schon, also tatsächlich gelten wir den Fall natürlich auch.

00:25:33: Das ist ja auch hier gar nicht so weit weg.

00:25:36: und das Grundproblem kommt aus der Regulatorik dass eben die BVA Anlagen abgeregelt werden und diese Abregelung traditionell eben nicht am Netzanschlusspunkt erfolgt sondern am Wechselrichter.

00:25:48: Das ist das, was die eigentlich können.

00:25:50: per Rundsteuerempfängersignal geht es an den Wechselrichter.

00:25:53: Und da ist genau der Punkt wo man dann mit kreativen Lösungen aus Speicher- und Energiemanagementsystem reingehen kann.

00:25:59: Es ist genau eine Lösung, die wir auch anbieten.

00:26:02: Das braucht dann die Einverständnis des Netzbetreibers weil es gesetzlich nicht ganz hundertprozentig klar definiert ist, wo jetzt abgeregelt werden muss am Netzanschlusspunkt oder am PV-Wechselrichtern.

00:26:15: Aber sehr häufig erleben wir, dass der Netzbetreiber sich darauf einlässt.

00:26:18: Dass er es am Netzanschlusspunkt die Abriegelung hat.

00:26:20: und dann habe ich im Prinzip für den Zeitpunkt des Rundsteuersignals also in dem Zeitpunkt, an dem der Netzbedreiber abregeln will eine Null-Einspeiseanlage wie man hier auch aus anderen Bereichen kennt Und dann kann nicht eben all das machen.

00:26:33: Dann fühlt sich der Speicher Er sorgt eben dafür, dass es nicht ins Netz eingespeist wird.

00:26:38: Wenn das nicht darf aber das intelligente Energiemenagement kann natürlich dann die Wärmepumpe Heidstaub den Bitcoin meiner anwerfen weil die Energie gerade einfach nix kostet.

00:26:47: Aber es wäre natürlich schön wenn das in Zukunft nicht über irgendwelche individuellen Lösungen wie ihr sie jetzt vielleicht schon anbietet dann läuft sondern natürlich einfach grundsätzlich funktioniert.

00:26:56: also wird das in zukunft einfach kommen?

00:26:59: Wenn wir endlich mal das netz intelligent und digitalisiert haben.

00:27:02: Ja das ist auch schon implementiert, es ist ja ein Direktvermarkter auf jeder Anlage drauf.

00:27:07: Aktuell größer hundert KW jetzt ab nächstem Jahr wahrscheinlich fünfundzwanzig, KWPGV vielleicht noch geringer und wir empfehlen das tatsächlich auch jemanden als Energiepartner nehmt ihr den auch gerne mit Beauftragen dass man zur richtigen Zeit noch zusätzliche Energie einkauft die man im Winter zum Beispiel braucht aber mit dem er seine Energie auch zur richtiger Zeit an den Markt abgibt.

00:27:27: und das ist in aller Regel eben nicht wenn die Sonne scheint weil dann scheinen sie meistens für alle Dann ist eh zu viel da, Zeit versetzt.

00:27:32: mit dem Speicher geht das eben.

00:27:34: Dieser Energiepartner, dieser Direktvermarkter kriegt dann einen Hut aufgesetzt.

00:27:38: vom.

00:27:38: Netzbetreiber nennt sich Einsatzverantwortlicher.

00:27:42: und jetzt kommt noch ein zweiter Fachbegriff Das heißt der wenn dem netzbetreiber sagt morgen mich bitte nicht beansprochen weil ich brauche so viel von meiner erzeugung für den eigenverbrauch und noch mal so viel obendrauf, weil ich meine batterie beladen will dann darf der netz betreiber das tatsächlich im ersten schritt auch nicht weg regeln.

00:28:02: Redispatchen wie man schon so schön sagt nur in einem extrem fall.

00:28:06: wenn wir mal wieder pingst montag oder ähnliches haben dann dürfte auch noch darauf zugreifen.

00:28:10: dass ist das was steffern auch gesagt hat.

00:28:12: das ist dann dieses zwei Stufe, Gerchen und her gesplitte Verfahren.

00:28:16: Aber tatsächlich funktioniert das immer besser.

00:28:18: die Netzbetreiber direkt vom Markt haben gelernt damit umzugehen.

00:28:21: es braucht natürlich den Input von einem Energiemanagement System dass sich einen Plan legt für den kommenden Tag.

00:28:26: aber das Problem das du beschrieben hast ist eigentlich tatsächlich schon gelöst und muss praktisch in der Realität in der Praxis nur noch entsprechend umgesetzt werden.

00:28:35: Ja liebes Publikum ihr merkt für diese Podcast Episode da braucht man so ein bisschen Grundwissen.

00:28:40: Franz erklär doch mal bitte diese folgenden fünf Ziele, die ihr mit den Industriebatterien, den Gewerbespeichern dann so anvisiert mit euren Kunden.

00:28:48: Also Peak Shaving also die Last-Spitzen-Kappung, dann natürlich die Eigenverbrauchsoptimierung mit PV und E-Auto.

00:28:56: ich glaube das kennt jeder vom Heimspeicherbereich.

00:28:59: Dann die Netzanschlussoptimierungen Das ist tatsächlich etwas riesengroßer Unterschied zu den Heimspeicheren Zuhause, dann Stromkostenoptimieren und vielleicht auch Ja, die Versorgungssicherheit.

00:29:10: Das spielt ja tatsächlich auch bei manchen Industrien eine Rolle.

00:29:12: Kannst du diese fünf Ziele mal so ein bisschen einfach zusammenfassen?

00:29:16: Da

00:29:17: sind wir jetzt beim Multi-Use das Schweizer Taschenmesser der Energiewende, sprich der Speicher mit seinem Energiemanagement kann das alles.

00:29:23: Die beeinflussen sich gegenseitig.

00:29:25: darauf muss man entsprechend aufpassen.

00:29:27: aber wie kann sich ein Speicher Geld verdienen oder Geld einsparen?

00:29:31: Das ist eben zum einen dass mir die Last spitzen pro Ja, manchmal auch pro Monat abgerechnet wird was praktisch ein Betrieb maximal im Jahr verbraucht hat dass man das reduziert.

00:29:41: Zum Beispiel bedeutet es wenn jetzt jemand mit einem megawatt tausend Kilowatt am Netz angeschlossen ist und er bezahlt einen Lastspitzenpreis von hundert Euro pro Kilo Watt und ja dann hat man halt diese Hunderttausend Euro die auf der Gesamtjahre Stromrechnung praktisch für das Netz stehen.

00:29:56: Wenn er's aber schafft hier um dreihundert KB runterzukommen, dann kann er sich dreißigtausend Euro schon mal einsparen weil er eine geringere Last bezehrt.

00:30:04: Dann gibt es noch Sonderformen wo man bis zu achtzig Prozent einsporen kann.

00:30:07: also das ist auf jeden Fall immer ein relevanter Punkt da natürlich die Eigenverbrauchsoptimierung hat's das angesprochen den eigenen Solarstrom auf die verschiedenen Verbraucher verteilen und die auch aktiv in diese Zeiträume mit reinnehmen Das macht natürlich immer Sinn.

00:30:21: Dann mit den Speichern eben auch bewusst sich über ein direkt vermarkter diesen energiepartner an das energiesystem anzuschließen.

00:30:28: Zur richtigen zeit einkaufen zur richtigen Zeit verkaufen da muss man sich gar nicht großartig darum kümmern, das geschieht sozusagen automatisch zusätzlich im hintergrund und erzielt einfach zusätzliche einsparungen.

00:30:40: und dann auch noch diese ja resilience versorgungssicherheit dass man Zum einen in seinen eigenen Strom hat, mit dem man ein Großteil seiner Energiekosten schon mal gefixt hat auch tatsächlich über die nächsten Jahrzehnte zum anderen aber auch Notstromversorgung hat.

00:30:55: Das wird dann meistens gar nicht für den ganzen Betrieb gemacht.

00:30:57: das wäre zu groß wie auch zu teuer von der ganzen Netztrennstellen und ganz elektrik die man braucht.

00:31:02: Aber z.B.

00:31:03: die Server die Telefonanlagen Die wichtigen notstrom versorgten Geräte die kann man dann eben an so einem Kreis anschließen Und sobald der Strom ausfällt übernimmt es ganze automatisch und diese Anlagen werden weiter mit versorgt.

00:31:15: Wieso ist das in den letzten fünf Jahren nicht passiert?

00:31:17: Ich meine, wir sehen da kein großes Wachstum.

00:31:19: Und was du sagst, es doch im Prinzip ein No-Brainer für ein energieintensives Unternehmen, dass jetzt alles auf Elektro umgestellt wird.

00:31:27: Warum sehen wir das auf der Straße nicht?

00:31:29: Ich glaube, dass ein Hauptgrund tatsächlich ist, jeder Industriebetrieb hat zu seinen Investitionsbudgeten dafür kann er sich zum Beispiel eine neue Produktionsanlage kaufen oder sein Vertrieb ausbauen oder irgendwas machen, was nahe an seinem Kerngeschäft liegt.

00:31:42: und die Photovoltaikanlage auf dem Dach die Ladeinfrastruktur, die man vielleicht ja eher noch auch braucht weil die Mitarbeiter elektrisch fahren und der Speicher.

00:31:50: Die verdienen alle Geld machen alle total Sinn aber werden vielleicht da hinten dran gereit in diesen Investitionsplänen und manchmal fallen sie dann tatsächlich auch runter weil halt dann schon alles ausgeschöpft ist und es gibt schöne neue Anlagen und internationale, neue Teams oder was auch immer.

00:32:04: Aber für ein Speicher hat's nicht mehr gereicht.

00:32:06: also wir sehen tatsächlich einen Game Changer dass man jetzt ähnlich wie man sehr bei Autofloten auch macht dort mit Leasing reinkommt.

00:32:13: Also sprich es geht jemand rein der kauft sich das und man nutzt das mehrere Jahre kann zum Schluss auch erwerben oder auch mit Mietmodellen gerne auch mal zum Ausprobieren genutzt so dass praktisch diese Schwelle auch nochmal mit abgebaut wird und jeder tatsächlich auch ohne Investitionen dann mit einem Speicher starten

00:32:29: kann.

00:32:29: Stefan, welche dieser fünf Ziele sind denn irgendwie von besonders großem Interesse so für eure Kunden?

00:32:36: Das

00:32:36: ist immer ein Gesamtpaket!

00:32:38: Und man muss dann eben abwägen, wie das genau für diesen spezifischen Kunden sinnvoll ist.

00:32:42: Also der Franz hat gerade Multi-Use gesagt.

00:32:45: Man kennt es beim Heimspeichersystem ist alles relativ einheitlich homogen über die gesamte Landschaft.

00:32:51: Die machen eigentlich alle mehr oder weniger das gleiche Gewerbe und Industriebetriebe, die unterscheiden sich in den Lastprofilen.

00:32:56: Ein Bäcker hat ein komplett anderes Profil als ein Industrie Betrieb, der einen zwei oder drei Stufe fertigfertigt.

00:33:03: So ergeben sich einfach unterschiedliche Optimierungsziele.

00:33:08: Deswegen muss man das auch ein bisschen spezifischer anpassen und auslegen.

00:33:12: Und dann wird man halt zum Beispiel sagen, ja gut ich habe einen Ladepark oder während der Woche meine Lastspitzen, die will ich abgefedert haben am Wochenende macht der Speicher eigentlich nichts.

00:33:22: Dann soll er vielleicht noch arbitrage also Äh, am Markt interagieren oder einfach Eigenverbrauchsoptimierung machen sowas.

00:33:28: Das sind dann die Mischungen Multi-Us, die man auf den konkreten Anwendungsvoll anpassen muss.

00:33:34: Franz, dann stell doch mal vielleicht dein Lieblingsunternehmen vor was denn schon einen Industriespeicher irgendwie betreibt.

00:33:40: sehr erfolgreich?

00:33:40: Vielleicht jetzt auch mehr plant.

00:33:42: wie müssen wir uns das vorstellen?

00:33:43: welches Unternehmen hast du so im Kopf was sehr gut damit fährt?

00:33:47: Manchmal braucht ein Netzausbau.

00:33:49: Also es wird eine neue Maschine gekauft, die Bäckerei kauft sich einen kräftigeren Ofen der dann mehr Anstoßleistung braucht.

00:33:55: oder eben natürlich die Elektroautoladeinfrastruktur jeder Arbeitsplatz.

00:33:59: bitte jetzt zum Lade also Arbeitsplatz Park Platz bitte zu einem Ladepark mit verschiedenen RC-Ladern mit Schnellladern dabei und da übersteigt man natürlich schnell die verfügbare Leistungen, die der Industriebetrieb dort hat.

00:34:12: Dann denkt man vielleicht drüber nach das Netz auszubauen.

00:34:15: Man telefoniert mal mit einem Netzbetreiber und erfährt von dem, dass der Netzausbau wegen Fachkräftemangel und was es nicht alles gibt ein zwei Jahre dauern könnte, dass es so uns viel kostet, einen neuen Trafer aufzustellen neue Leitungen zu verlegen, neue Sicherungen zu verbauen.

00:34:27: und dann braucht dafür auch noch Fundamente Tiefbau usw.

00:34:30: Riesenaufwand.

00:34:31: für was eigentlich?

00:34:32: Dass man dann zu gewissen Zeiten mehr Strom aus dem Netz ziehen kann, für die er wieder bezahlen muss.

00:34:39: also hat man eben seine neuen Lastspitzen.

00:34:42: Auch am Baukostenzuschuss muss man auch bezahlen, das klingt zwar noch Zuschuss aber das sind Kosten für denjenigen der es beauftragt.

00:34:47: Und immer dann wenn man das nicht twenty four seven braucht sondern eben Bäckerei Ladepark und so weiter dass eine Zeitweise braucht dann ist der Speicher immer sofort da.

00:34:56: das heißt eigentlich hat er sich auf dem ersten Tag schon amortisiert weil ihm günstiger ist als alles andere ist auch schneller ist flexibler.

00:35:03: ich kann in jederzeit in Leistung Kapazität usw.

00:35:05: anpassen wie gesagt auch notwendig sein.

00:35:07: ich kann zusätzliches Geld einsparen oder verdienen damit.

00:35:10: Das sind wirklich die Fälle, wenn eine neue Ladepark gebaut wird wo jetzt einfach der Speicher immer sofort mit dabei ist und damit auch mehr zur zentralen Netzkomponente wird.

00:35:19: Man baut sich nicht den Lade Park und versucht dann irgendwie diese Spitzen, die durch den Ladepark kommen, dann irgendwie anderweitig wieder auszuhebeln sondern natürlich werde ich eben nicht versuchen mit meinem Schnelllader genau dieser eine Viertel Stunde im Jahr zu reißen, sondern da muss ich natürlich aktiv ins Lastmanagement gehen.

00:35:36: also so kann man das dann auch kombinieren.

00:35:39: Also bei der Lastspitzen-Kappung unterscheiden wir deshalb eigentlich so die ungeplante Lastspütze.

00:35:44: Die ist für den Speicher und fürs Energiemanagement immer sehr schwierig, weil die bedeutet eigentlich das Speicher muss immer voll rumstehen und darf eigentlich sonst nichts machen.

00:35:52: Und richtig spannend wird es natürlich wenn ich das irgendwie eingrenzen kann entweder zeitlich, weil ich sage okay mein Mitarbeiter Ladepark wird eben vor allem zwischen sieben Uhr und sechzehn Uhr zum Beispiel betrieben in der Zeit ist es sehr wichtig die Lastspützen einzuhalten oder ich kann andere Industrieprozesse vielleicht zeitlich einordnen und kann damit quasi dann die Flexibilität außen rumgewinnen.

00:36:13: Und natürlich eine Ladeseule kann ich eben auch aktiv runter regeln, das werde ich mit einem Industrie-Prozess in der Regel nicht machen.

00:36:20: Wir haben jetzt gehört, dass es wahnsinnig komplex die ganzen unterschiedlichen Ziele Aufgaben, die da so ein Gewerbespeicher erfüllen kann und ja die Möglichkeiten auch für das Gewerbe.

00:36:30: Für die Industrie, die darin stecken.

00:36:32: Stefan wie ist das denn?

00:36:33: Wie nehmt ihr das wahr gerade so?

00:36:34: Ist denn dieses fachliche Know-how schon in Deutschland wirklich so breitflächig irgendwie vorhanden über diese Möglichkeiten des Potenzial von Gewerbebatterien oder ist er eben noch sehr viel Raum offen?

00:36:46: und wir müssen im Prinzip solche Dinge wie diesen Podcast hier machen um weiter wirklich auch in die Industrie, in die Betriebereien zu bekommen dieses Wissen?

00:36:53: Ja natürlich müssen wir solche Podcasts machen.

00:36:55: Wissensvermittlung ist sehr wichtig um auch die Angst zu nehmen und einfach auch die ersten Schritte zu gehen.

00:37:02: ich denke schon dass die Erbärmess da ist.

00:37:04: Ich glaube ein PV Anlage ist im Prinzip ein No-Brainer das versteht jeder haben wir jetzt auch über zwanzig Jahre lang gelernt Die aktuelle Zubau bei PV-Anlagen, wir haben eine Hundertprozentquote bei Speichern eigentlich.

00:37:18: Also eigentlich wird jede PV Anlage auch immer sofort mit dem Batteriespeicher geplant weil das glaube ich schon angekommen ist.

00:37:26: natürlich kommen dann diese Detailfragen wo man dann tiefer einsteigen muss wo man denn irgendwie schon einen Partner braucht der es dann auch mitdenkt.

00:37:35: Das sind sehr häufig auch schon ohnehin die Betriebseläkter oder die Unternehmen die da nah drin sind die das dann auch machen sollen.

00:37:42: Die sind vor Ort, die müssen es wohl Speicher über die Lebenszeit begleiten.

00:37:46: So funktioniert das gerade nicht.

00:37:48: Ich glaube, es werden sehr viele Systeme geplant aber wir sehen natürlich auch dass die Projekte immer ein bisschen dauern.

00:37:54: also dann braucht noch vielleicht einen Fundament und eben Rücksprache mit einem Netzbetreiber, die sind sehr zurückhaltend wegen Speichertsunami.

00:38:00: und diese Unterscheidung was ist Grünstrom und Graustrom?

00:38:05: Da ist viel Aufklärungsarbeit sowohl bei den Kunden als auch bei den Netzbetreibern was mögliches und was sinnvolles.

00:38:11: Aber

00:38:12: dann reden wir doch ganz kurz nochmal über Branchen, wo würdet ihr sagen ist so das beste Szenario?

00:38:17: Wo ist ordentlich Investitionskapital?

00:38:20: da sind das irgendwie Die Automobilzulieferer sind es die Handwerksbetriebe oder vielleicht zum Beispiel, das denke ich mir immer.

00:38:27: Die neuen Rechenzentren beispielsweise da ist doch eigentlich die Last relativ gut prognostizierbar und wenn man dann ein Speicher dahin stellt der sozusagen in günstigen Zeiten einkauft für die Zeiten wo's dann teuer ist Gibt es doch eigentlich nichts Besseres?

00:38:41: Insofern frage ich mich, was da die Industrie noch zurückhält.

00:38:45: Ja Rechenzentren absolut!

00:38:46: The Place to be.

00:38:47: wir erleben das auch am amerikanischen Markt.

00:38:49: dort werden ja nochmal mehr Rechencentren gebaut bei noch mal deutlich schlechterem Netz dass sie dort haben Die wenn dann überlegen sich eine Gas-Turbine zum Beispiel hinzustellen um das ganze Bestum zu versorgen hat man mittlerweile Lieferzeiten von fünf sechs sieben Jahren zum Teil während sich ein Rechen Zentrum in unter einem Jahr amortisiert.

00:39:07: Das heißt, egal ob Trump das will oder nicht.

00:39:10: In den USA werden gerade riesige Solarparks auch Windparks gebaut und natürlich große Speicher mit dazu, dass das Ganze dann rundläuft genauso wie du es beschrieben hast.

00:39:17: Und bei uns passiert das Gleiche.

00:39:19: Es sind ja auch sehr spannende große Projekte als Rechenzentren geplant.

00:39:22: Ansonsten natürlich auch tatsächlich alle Industriebe-, alle Ladeparks dort, wie gesagt immer irgendwo notwendig alleine schon wegen der Leistung die man dann in der Ladung zur Verfügung stellen will.

00:39:33: Die, die am schnellsten unterwegs sind.

00:39:34: Sind ihr noch mal die Eigentümer geführten Mittelständler?

00:39:37: Da gehen halt die Entscheidungen schneller als wenn das Ganze durch ganze Konzernen, Hierarchiestrukturen durch muss.

00:39:42: Dem genannten Automobilzulieferer geht es leider gerade manchmal nicht so gut.

00:39:46: da haben wir hier wieder das Thema begrenztes Investitionsbudget, die dann gerne eben auf Leasing oder Mietmodelle zurückgreifen.

00:39:52: aber das sind genau diese.

00:39:55: Ja, sagt mal das Springberg, dass jetzt da entsteht um die Speicher auch tatsächlich ans Laufen

00:39:59: zu bringen.

00:39:59: Jetzt gibt es natürlich Länder auch hier in Europa zum Beispiel Frankreich wo der Strompreis günstiger ist als hier in Deutschland.

00:40:07: ab welchem Strompreisen?

00:40:08: Niveau Franz lohnt sich das denn nicht mehr auf solche Gewerbespeicher zu setzen?

00:40:13: Das Niveaux ist uns tatsächlich immer relativ egal.

00:40:16: wir brauchen halt irgendwo ein Delta.

00:40:17: Also Einkauf, Verkauf und heute scheint die Sonne.

00:40:20: Und das tut sie auch in Frankreich und da fließt ein Teil von unserem Strom hin.

00:40:24: also ist es mal wieder so wie eigentlich jeden Tag im Sommer.

00:40:26: Heute kostet mittags Strom in Frankreich Nichts man hört an Staunen.

00:40:30: Willkommen.

00:40:30: vier Cent um genau zu sein Das heißt die Kernkraftwerke zahlen da auch massiv drauf Die haben da gar keinen Spaß dran und abends sind wir aber dann doch wieder beim Niveau von Größe fünfzehnt.

00:40:38: Klar, die Photovoltaikanlagen genießen ihre Nachdruhe und wir müssen den Strom wieder auf andere Art herbekommen.

00:40:44: Das heißt dieses Delta ist für uns das Entscheidende.

00:40:47: Jetzt kostet Speicherung je nach Größe, je nach Zyklen, die man fahren kann, je noch Zusatzanwendungen, ich sag mal immer irgendwo unter fünf Cent die Kilowattstunde.

00:40:56: Das heisst, Speicherbetreiber haben jetzt auch in Frankreich einen großen Spaß dran dass sie halt diesen Sonnenstromüberschuss egal ob selbst produziert oder aus dem Netz bezogen in die teuren Zeiten verschieben.

00:41:06: Und deswegen sehen wir auch dort, dass eben dieses alte fossile Atomare grundlastorientierte Energiesystem mehr und mehr einfach tatsächlich aus Wirtschaftlichkeitsgründen abgelöst wird von dieser energiegewendeten Welt.

00:41:19: also sprich Sonnewindspeicher- und Energiemanagement.

00:41:22: Ja, Franz.

00:41:22: Dann gibt uns noch mal ganz kurz ein Update!

00:41:24: Es gibt ja auch hier in Deutschland für einige Unternehmen diese lang erwarteten Industriestrompreise in einigen Branchen.

00:41:31: Ist das jetzt so'n Showstopper für sehr energieintensive Unternehmen dann sich eben doch kein Gewerbespeicher anzuschaffen?

00:41:37: Eigentlich am Ende sogar im Gegenteil, also die Systematik ist man kann bis zur Hälfte von seinem Energieverbrauch übrigens auch nur zehntausend Firmen das eine sehr ausgewählte Liste auf fünf Cent reduzieren lassen.

00:41:49: Daraus ergibt sich ein Förderbetrag.

00:41:50: aber die Hälfe von diesem Förder betragt muss man wieder in Energieeffizienz Technologie investieren und da gibt es für den Speicher sogar noch mal einen kleinen Zuschuss.

00:41:57: d. h. sind jetzt alle bereit, dann tatsächlich in Speicher zu investieren.

00:42:01: Wir projektieren diese dann doch meistens sehr großen spannenden Projekte auch gerade und leider sind sie jetzt durch dieses Systematik gerade noch aufgehalten, tatsächlich in die Folien zu gehen weil natürlich erst mal der Startungzug ist.

00:42:11: aber das ist halt so.

00:42:13: wie werden eben auch dort letztlich Speicher sehen.

00:42:15: Das Ganze ist auf drei Jahre begrenzt.

00:42:17: spätestens für danach müssen sich sowieso alle für diesen neuen flexiblen Energiemarkt aufstellen.

00:42:22: Ja, liebes Publikum!

00:42:23: Du hast es gerade schon eingeleitet Stefan.

00:42:26: Wir haben jetzt hier die ganze Zeit über die wahnsinnige Komplensität dieser Gewerbespeicher und dann eben auch Koppelung und so weiter mit PV gesprochen.

00:42:33: Dafür braucht man natürlich ein gutes Energiemanagement-System.

00:42:36: Du hast grade schon gesagt Open EMS ist so ein Verein für herstellerunabhängiger Energiemanagementsysteme und den hast du mit initiiert.

00:42:45: kannst du da mal erklären was macht ihr da genau?

00:42:47: Und warum ist das so

00:42:48: wichtig?!

00:42:49: Phänokon gibt's ja seit fünfzehn Jahren.

00:42:51: Da wurde dann irgendwann auch Energiemanagement einfach wichtiger, auch damals schon eine E-Auto einzubinden und sowas.

00:42:57: Dann haben wir vor zehn Jahren gesagt okay wir veröffentlichen jetzt einfach mal alles was wir entwickeln als Open Source Software und schauen dass wir andere gewinnen das sie mit uns gemeinsam diese Idee weiter vorantreiben.

00:43:10: Und vor acht Jahren haben wir eben diesen unabhängigen Trägerverein die OpenMS Association gegründet um dem so eine um das einfach unabhängig von Fenecon weiterzuentwickeln.

00:43:20: Ja, und was machen wir dort?

00:43:22: Der Zweck hat sich eigentlich nicht so sehr geändert.

00:43:24: Das war auch schon die Vision bei der Gründung der Association.

00:43:28: in der Satzung steht Entwicklung Pflege- und Verbreitung einer Open Source Plattform für Energiemanagement Systeme mit dem Ziel der Unterstützung der einhundert Prozent Energiewende hin zu erneuerbaren Energieträgern.

00:43:39: Das waren damals sehr visionär musste man auch viel, viel erklären.

00:43:43: Heutzutage muss man es nicht mehr erklären weil was wir gerade sehen alles was Datensuberinität betrifft, ist Open Source eigentlich gesetzt für kritische Infrastruktur.

00:43:53: Für IT-Sicherheit und da sehen wir das wird auch schon vor acht oder zehn Jahren auf jeden Fall den richtigen Riecher

00:43:59: hatten.".

00:44:00: Also ich übersetz mal jemand der sich jetzt ein Gewerbespeicher in den Betrieb stellt, der kann mit diesen Open Source EMS Easy in, easy out.

00:44:09: Also ganz einfach ein neues Energiemanagementsystem mit sämtlichen Schnittstellen zu verbrauchern und zu Erzeugern herstellen.

00:44:17: Damit würdet ihr ja auch im Prinzip den Weg aus eurer Welt, aus euer Phänokon-Welt vor Ebenen oder?

00:44:23: Ja genau!

00:44:24: Und das ist auch etwas was erklärungsbedürftig war.

00:44:27: wir sehen aber ich sage mal wir müssen nicht unbedingt unser Kuchenstück vergrößern Wir müssen den Kuchen vergrössern und es gibt so viele sinnvolle Anwendungsfälle, die wir als Venecon auch gar nicht immer beliefern.

00:44:39: Sei es hier in Deutschland oder sei es auch im Ausland?

00:44:40: Ich habe gerade letzte Woche mit einem Kollegen aus Uganda geschrieben, der dort eben Open EMS verwendet um dort ein dezentrales erneuerbares Energiesystem aufzubauen.

00:44:51: Also genau das passiert.

00:44:53: ganz einfach ist natürlich immer die Frage.

00:44:55: Natürlich gehört da Expertise dazu dass man sowas auch produktiv ans Laufen bekommt.

00:44:59: also Wir sehen schon, dass gerade unsere Gewerbe und Industriekunden gerne dann auch bewusst mit uns in eine Partnerschaft gehen, um eben auch Wartung und Service sicherzustellen.

00:45:09: Aber natürlich wer das möchte der darf das!

00:45:12: Und da ergeben sich natürlich immer ganz spannende Ideen weil es sind natürlich genau die Leute die nochmal einen zwei Schritte weiter denken und sagen was könnte so ein System denn sonst noch intelligentes machen?

00:45:22: Ja Stefan Franz, herzlichen Dank für eure Einschätzung und eure Zeit.

00:45:26: Liebes Publikum schreibt uns mal in die Kommentare.

00:45:28: wenn ihr vielleicht ja ein Gewerbe besitzt und jetzt gerade auch ein Speicher plant oder vielleicht sogar schon einen in Betrieb habt was sind so eure Erfahrungen damit?

00:45:37: das würde uns sehr interessieren.

00:45:38: alles in die kommentare rein bitte und ansonsten seht oder hört ihr uns wieder am nächsten sonntag mit einer neuen folge.

00:45:45: macht es gut bis dahin tschüss.

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