Smartmeter-Desaster Deutschland - Bastian Gierull (Octopus Energy)
Shownotes
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Deutschland hat ein Smart-Meter-Problem! Und mit Bastian Gierull (CEO Octopus Energy Germany) finden wir dafür heute bei Geladen deutliche Worte: Der deutsche Weg ist ein Desaster! Während Wind und Sonne immer häufiger Strom im Überfluss produzieren und die Preise bis auf -499 Euro/MWh abstürzen, fehlt es vor allem an Flexibilität. Der schleppende Smart-Meter-Rollout verhindert, dass Stromverbraucher und Batterien intelligent auf Preissignale reagieren können – und wird damit zum Bremsklotz der deutschen Energiewende.
Im Gespräch geht es um die Frage, inwieweit Deutschland seine digitale Energieinfrastruktur jahrelang verschleppt hat – und warum Österreich beim Smart-Meter-Rollout als Vorbild taugt.
Die wichtigsten Fragen:
- Warum ist der deutsche Smart-Meter-Rollout so langsam?
- Betreibt Deutschland wirklich einen defizitären Stromhandel mit seinen europäischen Nachbarn?
- Warum brauchen wir mehr Batteriespeicher?
- Sind negative Strompreise ein Erfolg oder ein Warnsignal?
- Welche Rolle spielen Preissignale und flexible Verbraucher?
- Muss sich der Strommarkt verändern, damit die Energiewende für Europa funktioniert?
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Im Geladen-Podcast setzen sich Daniel Messling und Patrick von Rosen mit ihren Gästen wissenschaftlich mit den Themen Energiewende, Elektromobilität, Elektroautos und Batterieforschung auseinander. Dieser Podcast wird produziert für das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
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Transkript anzeigen
00:00:00: Warum braucht jeder in Deutschland ein Smartmeter?
00:00:02: Weil wir damit die Energiewende den ganzen Stück nach vorne katapultieren können und alle Menschen teilhaben.
00:00:08: Wir können eigentlich nicht so weitermachen, der Strompreis kann nicht immer teurer werden.
00:00:12: das ist für Verbraucher- und Industrieknieschuss wenn man so will.
00:00:21: Und damit herzlich willkommen bei Geladen!
00:00:23: Dein Battery Podcast für Elektromobilität, Energiewände und Batterieforschung.
00:00:27: Ja, liebes Publikum!
00:00:28: Wir beschäftigen uns heute mal wieder mit einem typischen Mythos.
00:00:31: Wir Deutsche wir würgen unsere Industrie mit hohen Strompreisen ab.
00:00:35: langfristig da kann Deutschlands Energiewende systemseitig ja eigentlich sowieso nur scheitern.
00:00:41: Ja damit räumen wir mal ein bisschen auf heute und dazu fragen wir jemanden der es wirklich wissen muss und zwar den Chef eines Energieunternehmens das unsere Transformation maßgeblich mit begleitet.
00:00:52: Willkommen im Podcast Bastian Geroel.
00:00:54: Grüß dich
00:00:54: Hallo, Hi.
00:00:55: Freut mich sehr hier zu sein!
00:00:56: Ja freut mich auch.
00:00:57: Bastian du bist Geschäftsführer beim Energieunternehmen Octopus Energy Germany.
00:01:02: Liebes Publikum vielen Dank für diese Kurzstatements die ihr uns zugeschickt habt.
00:01:05: Die werden wir jetzt an Herrn Girol und Bastian hier mal weitergeben.
00:01:09: Bastian ich bitte um kurze Antworten.
00:01:11: Hier schreiben unsere Geladenhörer.
00:01:14: Der deutsche Weg bei Smart-Mietern ist gescheitert krachend gescheitert.
00:01:19: Wir sollten einfach die Österreicher kopieren Stimmt
00:01:21: zum Teil.
00:01:22: Wir haben eine viel zu komplexen Weg gewählt, der umständlich ist und dazu geführt hat dass wir nur bei fünf Prozent Rollout sind aktuell nach zehn Jahren wo wir uns mit dem Thema rumschlagen.
00:01:34: es gibt Lösungen.
00:01:36: einfach nur kopieren das wahrscheinlich keine gute Antwort.
00:01:40: massentauglichere günstigere wenigere komplexe Geräte nach dem Vorbild aus dem Ausland einzusetzen ist auf jeden Fall ein guter Schritt.
00:01:46: Reden wir nachher genau darüber, bin sehr gespannt.
00:01:49: Nächstes Statement Deutschland braucht neben ultra vielen großen Batteriespeichern auch einige neue Gaskraftwerke.
00:01:57: Stimmt das?
00:01:57: Ja!
00:01:58: Wir brauchen
00:01:58: sicherlich ein paar neue Gas Kraftwerke aber... Wir dürfen hier nicht reflexartig anfangen, jetzt massenhaft Gaskraftwerke zu bauen die uns nachher über Umlagen und Subventionen teuer zu stehen kommen.
00:02:11: Insbesondere den Endverbraucher.
00:02:13: Wir müssen viel mehr auf die Erneuerung des Gesamtsystems setzen und dabei auf Flexibilisierung, auf Batterien, auf E-Autos, auf Wärmepumpen, Heimspeicher... Die Art und Weise wie wir das alles zusammen besser koordinieren.
00:02:25: Sag mal, eine Anzahl von Gaskraftwerken, die dir so vorschwebt?
00:02:28: Wir hatten irgendwie diese zwanzig GW, die im Raum standen.
00:02:30: Dann gibt es dann mit der Diskussion ob wir von der europäischen Seite uns da weniger oder mehr zustehen.
00:02:36: Ich glaube damals war auch ein bisschen so die Hälfte um die zehn GW.
00:02:39: Es geht wahrscheinlich in die richtige
00:02:40: Richtung.".
00:02:40: Der größte Engpass der Energiewende – du hast ihn gerade angesprochen!
00:02:44: Das ist nicht mehr der Zubau von Wind und PV sondern die flexible Nachfrageseite von Strom.
00:02:50: Erklär das mal ein bisschen...
00:02:51: Strom ist ein Gut, dass wenn es produziert ist muss es verbraucht werden.
00:02:56: Wir können das nicht lagern.
00:02:57: Es muss idealerweise innerhalb der nächsten Viertelstunde verbrauchten werden.
00:03:01: Wenn besonders viel da ist, ist es halt gut, weil man viel abnehmen kann.
00:03:05: und Flexibilität entsteht insbesondere dadurch, dass man sagt man hat Assets die den dann halt mehr verbrauchen eine Wärmepumpe im Batteriespeicher, Elektroauto das sich auflädt ja man kann sogar Verbraucher anregen, in ihren Wohnungen ein bisschen mehr Strom zu verbrauchen und in Summe über alle Verbrauchern ist es dann auch sehr viel.
00:03:23: Andersrum genau so wenn man ein bisschen weniger Strom da ist mit weniger Wind und Solar produziert wird kann man anreizen weniger zum Verbrauchen oder den Strom der eingespeichertes wieder ins Netz zurückgeben diese sogenannte Flexibilität.
00:03:34: aber hier muss das System halt nachgebaut werden.
00:03:37: Hier müssen Smart-Meter her, hier müssen dynamische Stromtarife her.
00:03:40: Da hing's
00:03:41: Ich sehe schon, das ist also eine Zustimmung zu diesem Statement.
00:03:44: Das nächste lautet irgendwann werden wir an einen Punkt in dieser Energiewende kommen, an dem die einheitliche deutsche Strompreiszone aufgesplittet werden muss.
00:03:54: Kannst du das nochmal kurz erklären und vor allem dann deine Meinung dazu äußern?
00:03:59: Wir haben in Regionen in Deutschland insbesondere im Norden extrem viel Produktion von Windenergie und wir haben aber insbesondere im Süden von Deutschland sehr hohen Stromverbrauch rund um die Industrie.
00:04:09: Jetzt muss der Strom immer wie über so eine Autobahn aus dem Norden nach Süden gefahren werden.
00:04:14: Und jetzt kann man natürlich sagen, naja in der einen Region wird er produziert und muss dann teuer durchs Land gefahren werde damit er hier unten.
00:04:21: Wir unten, wir sitzen hier im Süden verbraucht werden kann.
00:04:24: Dafür müssen Netze ausgebaut werden und es sind alles Kosten die entstehen.
00:04:27: Jetzt ist immer so ein bisschen die Frage wer trägt die?
00:04:30: Wenn ich jetzt im Norden sitze wo der günstige Strom produziert wird warum muss sich da auch die Kosten mittragen für den Transport in den Süden?
00:04:37: weil es Wörser warum kriege kann ich im Südens sagen ich krieg die günstigen Preise davon da wo sie produziert werden.
00:04:42: wäre es nicht fairer wenn man diese Preis Zonen gestaltet und sagt naja innerhalb dieser Preiszonen Je nachdem wie die Situation da ist, gilt ein anderer Preis als woanders.
00:04:51: Es wäre ja fairer und es wird auch einen anderen Anreiz setzen, Produktion vielleicht woanders hinzuverschieben oder Speicher zu sagen man baut in gewissen Regionen größere Speicher auf weil man Zeit nutzt nachts um den Strom zu speichern.
00:05:06: Ich glaube
00:05:06: auch dass sich der Weg dort hin entwickeln muss Weil wir mit dezentraler Erzeugung halt immer mehr in diese Richtung gehen.
00:05:13: Und was sagst du als Süddeutscher, als süddeutches Unternehmen würdest du sagen?
00:05:17: Auch wenn es vielleicht den Süd-Deutschen ein bisschen im Strompreis dann in Portemonnaie wehtut.
00:05:22: Brauchen wir trotzdem diese Aufsblittung in zwei, drei vier oder mehr Strompreise zu und das dann in Deutschland der Strom pro Kilowatt Stunde tatsächlich leicht unterschiedlich viel kostet?
00:05:32: Ja ich denke schon dass das hilfreich wäre weil es ist natürlich ein wirtschaftlicher Anreiz.
00:05:36: Das darf man ja eben nicht vergessen.
00:05:37: warum macht man das nicht?
00:05:38: damit er irgendwo anders teurer und günstiger ist, damit es fairer wird Und damit da, wo der günstige Strom erzeugt wird auch ein klarer Anreiz ist für die Leute zu sagen ah ja super ich spar hier wahnsinnig davon.
00:05:48: Weiß Wörser zu sagen woanders wo es nicht ist zu sagen hier lohnt es sich jetzt in den Ausbau zu investieren weil sonst zahlt man einfach weiterhin mehr für den Strom der angeliefert wird.
00:05:57: Was denn bevor wir gleich über den Stromhandel sprechen letzte Statement von unseren Hörern und zwar lautet das jetzt kommen zu auffassen Der durchschnittliche deutsche Strompreis im Jahre Der wird noch mal viel höher sein als der ohnehin hohe Preis.
00:06:14: Was sagst du dazu?
00:06:16: Was jetzt interessant ist, dass Katharina Reiche heute Morgen gesagt hat bzw.
00:06:21: rausgekommen ist das sie ab zwanzig dreißig ungefähr mit spürbarer Entlastung des Strompreises rechnet.
00:06:28: ja also das würde dem schon mal entgegensprechen.
00:06:31: ich persönlich glaube auch Wir können eigentlich nicht so weitermachen.
00:06:35: Der Strompreis kann nicht immer teurer werden, das ist für Verbraucher und für Industrie ein Knieschuss wenn man so will.
00:06:42: Und ich glaube was wir verschätzen ist... ...wir sind jetzt mitten im Umbau unseres Energiesystems.
00:06:46: Wir sind am schmerzhaftesten Punkt dieser Energiewende!
00:06:49: Wir müssen recht viel rein investieren, wir sind immer noch nicht ganz an dem Punkt wo alles gut miteinander funktioniert.
00:06:55: Wir haben gerade schon angerissen die Flexibilität, die Digitalisierung ist noch nicht so ganz da Ja, und da ist es gerade auch teuer.
00:07:02: Wir schaffen uns noch nicht die Vorteile vom günstigen Strom wirklich, von günstiger Neubahnstrom wirklich im System abzubilden.
00:07:08: Aber das wird ja besser Und wir werden über die nächsten Jahre sehen dass diese Puzzleteile zueinander kommen.
00:07:14: des neue Energiesystems Das definitiv bis zweizig vierzig stehen wird und muss viel günstig sein wird und das sehen wir heute schon.
00:07:22: Wir haben heute schon Produkte jetzt bei Octopus, wir haben ein Produkt das nennen wir Zero Bills Home.
00:07:27: Das ist ein Haus wo ich eine PV Anlage habe, Batteriespeicher, Wärmepumpe.
00:07:31: Ich hab einen Smart Meter und wir optimieren dieses Haus technisch so dass wir Erzeugung, Verbrauch, Einspeisungen und Zughaufs so optimieren, dass die Menschen die da leben null Euro für ihren Strom zahlen oder nicht nur an sonnigen Tagen oder wenn der Wind weht sondern jeden Tag garantiert für den nächsten sechs Jahre
00:07:49: Wahnsinn.
00:07:50: Es freut mich
00:07:50: schon möglich und es zeigt uns, wenn wir diese in diesen Fahrt weiter beschreiten kontinuierlich dann werden wir diese Ersparnisse auch sehen!
00:07:58: Dann ist das ein super, super Stichwort für den Einstieg ins Thema.
00:08:02: jetzt behandeln wir mal Stromhandel.
00:08:04: Bastian, du hast gerade negative Preise oder zumindest sehr günstige Strompreise angesprochen.
00:08:09: Wir werfen mal zu Beginn jetzt einen Blick auf ein Schaubild aus dem Jahre im Jahr von vor zwei Jahren der neuen Züricherzeitung NZZ.
00:08:18: Auf diesem Schaubeild muss ich beschreiben für all diejenigen, die uns nur zuhören.
00:08:23: Da wird gezeigt dass wir Deutschen angeblich immer zum genau falschen Zeitpunkt Strom mit unseren Nachbarn teilen Frankreich zum Beispiel oder Polen, oder Skandinavien.
00:08:34: In Zeiten von grünem Überfluss und negativen Strompreisen, da bezahlen wir unsere europäischen Nachbarn dafür, dass sie uns den Strom abnehmen.
00:08:42: Und in Hochpreisfasen beziehen wir teuren Strom aus dem Ausland z.B.
00:08:46: aus Frankreich oder Poln.
00:08:48: Was dann kurze Frage sind?
00:08:49: Wir wirklich so doof, dass wir mit dem Auslands diesen als hochdefizitär dargestellten Stromhandel treiben?
00:08:56: Es ist eine völlig falsche Betrachtung der Situation!
00:08:59: Hier wird so ein bisschen getan als wäre also erst mal wird immer in den Raum gestellt, dass Stromhandel generell was fragwürdiges ist.
00:09:08: Und irgendwie es ist ein Import und Export, Export ist ein Zeichen von Stärke, Import ist vielleicht ein Zeichn von Schwäche.
00:09:14: Die Realität ist, Strom ist in dieser Situation auch ein Handelsgut.
00:09:18: Aber es ist ein Handelgut wie schon gesagt dass wir können nicht wahnsinnig gut lagern.
00:09:21: das muss in dem Moment wo es produziert wird eigentlich auch verbraucht werden oder zumindest über die Netze dahin geschickt werden wo es verbraucht wird.
00:09:27: unterschiedliche europäischen Länder haben sich auf unterschiedlicher Energieerzeugung ein bisschen spezialisiert.
00:09:33: den Frankreich haben wir die Atomkraftwerke Wir haben sehr stark auf PV und Wind gesetzt wir haben Wasser im Norwegen und Skandinavien usw.
00:09:41: Die produzieren zu unterschiedlichen Zeiten, unterschiedliche Arten von Strom.
00:09:44: Vielleicht die eine ein bisschen konstanter, dafür ein bisschen teurer... Wir haben sehr viel erneuerbaren, der zur gewissen Zeit extrem günstig ist!
00:09:51: Wie mit allen Handelssküter gerade welche, die eben verderblich sind?
00:09:55: Zu dem Zeitpunkt wo ich das habe muss ich es verkaufen und zu dem Preis, der am Markt verfügbar ist.
00:09:59: Ja, das mag sein dass wenn wir besonders viele erneuherbaren Strom haben ja und soviel das wir selber nicht brauchen dann macht es einfach Sinn den zu verkaufen.
00:10:08: Es kann sein, dass der dann zu dem Zeitpunkt Der hat irgendeinen Wert, der kann sehr hoch sein oder sehr niedrig oder negativ.
00:10:14: Aber trotzdem macht es Sinn ihn zu verkaufen weil die Alternative ist ja immer die Erzeugung abzuschalten und das ist extrem teurer!
00:10:22: Die wirtschaftliche Entscheidung dahinter, die dahinter steht, ist immer noch die richtige zu sagen selbst zur Zeit wo der Strompreis negativ ist den zu verkauen ist immer auch wirtschaftlich schlauer als die Erzeugung abzuschalten.
00:10:33: Umgekehrt ist es mit dem Import des Stromes.
00:10:36: Es gibt dann einfach Phasen, wo's günstiger ist den Strom aus dem Ausland einzukaufen als bei uns noch mal ein Kohle oder zusätzliches Gaskraftwerk hochzufahren.
00:10:46: Sie ja nicht so als könnten wir den Strom nicht produzieren.
00:10:48: aber es ist wirtschaftlich einfach intelligenter und schlauer zu dem Zeitpunkt den Strom trotzdem zu dem Preis zu kaufen.
00:10:55: Also das glaube ich auch allen klar dass im Prinzip diese europäische Integration jetzt per se nichts schlechtes ist.
00:11:02: Und trotzdem ist es ja so, dass mit voranschreitender Energiewende wir jetzt grundsätzlich mehr importieren müssen als wir vorher exportiert haben.
00:11:10: Insofern ist es trotzdem irgendwie die Abhängigkeit steigt und das wäre natürlich schön wenn wir diese Erzeugung selber gewuppt kriegen beziehungsweise auch unsere europäischen Nachbarn mit Strom versorgen könnten oder nicht?
00:11:23: Ja offensichtlich versorgnet sie ja, wenn wir den Strom exportieren.
00:11:27: Wir haben tatsächlich erstes Quartal zwanzig, sechsundzwanzig.
00:11:30: Es ist Deutschland erstmals wieder Nettoexporteur von Strom.
00:11:36: ich glaube zwei Komma Sechs Terawatt Stunden.
00:11:38: also man sieht es entwickelt sich auch in die richtige Richtung.
00:11:41: Dann drehen wir doch mal kurz darüber, wie zufrieden jetzt eigentlich jedes Land da in Europa ist.
00:11:46: Ich erinnere mich aus politischem Stimm, aus Frankreich und aus Schweden dass die jeweils sagen Mensch irgendwie stiftet Deutschland mit dem vielen PV-und Windstrom jetzt ein bisschen Unruhe im Energiemix.
00:12:00: Wir sind ja nun mal angewiesen auf die Atomkraftwerke in Frankreich wenn auch gar nicht so stark.
00:12:05: Die Alpenländer beispielsweise die speichern den Erneuerbaren Strom aus Deutschland.
00:12:10: Zeitpunkt wieder ab.
00:12:11: Da geht es dann auch um Topographie, also wir sind einfach in Norddeutschland sehr windreich.
00:12:16: das können vielleicht jetzt die bayerische und die baden-württembergische Regierung nicht realisieren mit ihren Windgegebenheiten so grundsätzlich.
00:12:25: sind die europäischen Länder denn zufrieden mit diesem Ausgleich der Ambition Richtung hundert Prozent erneuerbare oder ist das irgendwie doch schwierig in der Umsetzung?
00:12:34: Ich
00:12:35: würde das relativ wertfrei sehen.
00:12:37: ich glaube funktioniert.
00:12:40: Der europäische Binnenmarkt funktioniert, der Handel funktioniert die Preise bilden sich... Ich glaube die große Frage ist und da sind wir wieder zu dem was wir eingangs diskutiert haben, haben wir in Deutschland unsere Hausaufgaben gemacht auf den Weg des Umbau unseres Energiesystems?
00:12:55: Und momentan muss man da sagen nein und wir gleichen das ein bisschen eben durch die anderen europäischen Länder aus.
00:13:02: Was meine ich mit Hausaufgammen?
00:13:03: eben?
00:13:04: Flexibilisierung ausbauen Batterienspeicher ausbauen.
00:13:07: Du hast es auch gerade angesprochen, es gibt Länder die speichern den Strom dann ein wenn er besonders günstig ist und verkaufen ihn dann wenn der wieder teuer ist schlau gut gemacht könnten wir auch tun ja denn könnten wir unseren eigenen überschuss Zum Teil einspeichern, zum Teil weiterverkaufen.
00:13:21: Aber es wird weiterhin ein Handel zwischen den Ländern bleiben und es wird immer jemanden geben der zu dem Zeitpunkt einen teurer oder günstigeren Strom verkauft und der eine will sich freuen oder andere wird sich ärgert.
00:13:31: Jetzt stellen wir uns mal vor!
00:13:33: Wir schalten wirklich auf hundert Prozent erneuerbare Energien um.
00:13:37: Funktioniert das wirklich für Länder wie Polen und für Frankreich?
00:13:41: Ja, zum Beispiel alle Kohlekraftwerke in Polen abgestellt werden.
00:13:46: Dass die selber ihre Energie erzeugen und dass das Netz so dermaßen gut ausgebaut werden muss, dass in Europa halt irgendwo dann doch der Wind weht und dann das sozusagen Netz so stark belastet wird, dass wir alle wirklich erneuerbarren Strom haben?
00:14:00: Kann das am Ende wirklich funktionieren?
00:14:02: jetzt mal Hand auf's Herz!
00:14:03: Der Fehler den wir haben wenn wir über die Energiewende reden ist so ein bisschen... Das funktioniert ja heute alles noch nicht.
00:14:10: Das kann ja nichts werden.
00:14:12: Und das ist so ein bisschen erschwingt auch bei diesen Fragen mit Ja, das stimmt!
00:14:15: Das muss es auch nicht.
00:14:16: Die Frage ist nicht müssen wir heute alle fossilen Kraftwerke abschalten und könnten wir da ein hundert Prozent erneuerbar laufen?
00:14:24: Die Antwort wäre Nein.
00:14:26: Ist das ein Problem?
00:14:27: Auch nein weil wir werden's nicht tun.
00:14:29: Wir sind auf einem Weg.
00:14:30: Wir gehen hier in einen Stück weiter.
00:14:32: Es ist immer so ein bisschen das Thema, ich finde es auch so wenn man sich smart vor uns oder sowas anschaut.
00:14:38: Wenn man irgendwie vor zwanzig dreißig ne fifty Jahren das jemand erzählt hätte und gesagt kannst du dir vorstellen dass irgendwann mal alle Kommunikation über die Luft über kleine Zaubergeräte funktioniert dann hätten die Leute gesagt nein!
00:14:50: Wenn man dann die ersten Smartphones gesehen hat, war immer noch der Punkt, naja das wird ja nie Telefonie ersetzen.
00:14:56: Weil es kann ja gar nicht.
00:14:57: wie soll das denn funktionieren?
00:14:59: Es gibt ja gar keine Masken in die Datentransfere und so weiter.
00:15:03: Immer zu dem Zeitpunkt wo man jetzt ist und in die Zukunft schaut und sagt Ist es denn möglich?
00:15:08: Man bewertet immer mit dem was man jetzt hat die Zukunft Und dann ist die Antwort immer nein Das kann ja nicht klappen.
00:15:13: Aber dazwischen liegen halt vielleicht zehn zwanzig Jahre an Weiterentwicklung und auch neuer Technologie.
00:15:18: Das vergessen wir ja auch.
00:15:19: die Technologie-Standard, den wir heute haben.
00:15:22: Den haben wir ja nicht eingelockt für die Zukunft, sondern allein Batteriespeicher.
00:15:26: Da kommen wir jetzt in die nächste Generation von Batteriesspeichern mit Solid State und wer weiß was da noch kommt?
00:15:32: Das ist dann fast schon Cypher über das, was wir reden.
00:15:34: aber Wir wissen dass Technologie sich immer weiterentwickelt Und wir werden sehen, dass diese Entwicklungen in die Richtungen gehen.
00:15:41: Ob das jetzt fünf, zehn, zwanzig oder fünfundreißig Jahre sind I don't know.
00:15:45: Ich hoffe, dass es schnell geht und wir sollten uns alle bemühen, weil wir davon alle profitieren.
00:15:49: Aber diese Fragen führten ein bisschen in die falsche Richtung, weil sie so in den Raum stellt.
00:15:54: Das kann ja nicht gehen und es ist so.
00:15:56: wir müssen daran arbeiten und die Entwicklungen alle nacheinander mitgehen und dann wird irgendwann eine fast hundertprozentige Status erreicht werden.
00:16:04: Das hoffen wir mal.
00:16:05: In diesem Podcast sind wir ja auch bekannt dafür, dass wir natürlich pro Batterie, pro Speicher, pro Energiewende sozusagen informieren und sofern ich bin jetzt nur stellvertretend derjenige, der diese Mythen hier artikuliert.
00:16:17: Ich lasse dich da aber trotzdem noch nicht raus.
00:16:19: Was denn?
00:16:19: Bevor wir gleich über Smart-Meter sprechen brauchen wir am Ende nicht doch die Atomkraftwerke zum Beispiel aus Frankreich weil das ist doch eigentlich auch nochmal Kern von dieser Diskussion zu sagen Am Ende alles über Erneuerbare im Deutsche Sinne, also jetzt kann man drüber streiten.
00:16:35: Ob die Atomkraftwerke erneuerbar sind weiß ich nicht ganz genau aber ob wir quasi wirklich nur Großteil PV Wind und die anderen Wasserkraft und Geotamie usw.
00:16:45: Biogas ob das wirklich am Ende ausreicht um ganz Europa mit hundert Prozent Erneuerbaren Strom zu versorgen.
00:16:51: glaubst du da dran
00:16:52: nochmal?
00:16:53: Ich finde die Frage falsch.
00:16:54: ja ich weiß gar nicht so ein bisschen so.
00:16:56: Ja ich weiß es nicht so.
00:16:57: glauben wir dass es irgendwann mal Weltfrieden gibt und dass alle Menschen genug zu essen haben?
00:17:02: weltweit ist?
00:17:03: Das ist so eine ähnliche Frage.
00:17:04: Ich hätte das gerne!
00:17:08: Wahrscheinlich nicht, aber es ist auch sehr ne sehr deutsche Frage.
00:17:12: Wann schaffen wir denn die hundert Prozent oder die Hundertzehnt Prozent?
00:17:14: Ja, das ist der einzige Stadium über das wir erreichen dürfen und alles andere ist ein Versagen.
00:17:21: Und von daher... Nein, das finde ich nicht.
00:17:22: Die Frage allein impliziert, dass wir irgendwas machen mit den französischen Atomkraftwerken, die alle abschalten.
00:17:27: Du hast gerade gesagt, wie die Kraftwerk im Polen schalten werden.
00:17:30: Das will ja keiner.
00:17:32: Die produzieren Strom, die sind Teil eines Systems.
00:17:35: Jetzt ist es gerade sehr heiß!
00:17:36: Wir sehen auch, sie bringen ihre eigene Volatilität mit und ihre eigene Problematik.
00:17:41: Ergänzt sich interessanterweise sehr schön mit PV- und Windanlagen in den Zeiträumen.
00:17:46: Also von daher passt Schilden irgendwie ganz gut zusammen.
00:17:49: Und so wird auch die Zukunft aussehen.
00:17:51: eben ein Mix aus unterschiedlichen Erzeugungsarten speichern usw.
00:17:58: Verbrauchtsdynamiken.
00:18:01: Ich glaube, was wichtig ist und was wir nicht machen dürfen, ist eben auf Grund solcher Fragen.
00:18:05: Schaffen wir hundert Prozent?
00:18:07: Können wir uns nicht vorstellen.
00:18:08: nein okay dann lassen wir es!
00:18:10: Wir dürfen halt nicht hingehen und sagen ja machen wir alles so weiter wie bisher.
00:18:14: Wir bauen mehr Kohlekraftwerke, wir bauen mehr Gaskraftwerken
00:18:18: Punkt
00:18:19: weil dann wird's auf jeden Fall nicht erfolgreich werden.
00:18:22: Dann lassen wir das mal genau so stehen.
00:18:24: Jetzt sprechen wir wirklich über diese doch sehr dynamischen Strompreise in den letzten Wochen und Monaten.
00:18:30: Wir haben für die deutsche Strompreiszone im Frühling da zum Teil heftige Ausschläge gesehen von wirklich minus fourhundert neunneinzig Euro pro Megawattstunde bis hin zu plus sieben hundert Euro pro megawatt Stunde, das war alles dazwischen dabei.
00:18:46: Glaubst du dass diese Volatilität jetzt noch heftiger wird in den nächsten Jahren?
00:18:50: oder Ja, ist das jetzt sozusagen der Höchststand an Ausschlägen die wir jetzt gesehen haben?
00:18:56: Ah es kann schon noch mal volatiler werden.
00:18:58: ganz ehrlich und das ist halt auch wieder das wenn wir's nicht schaffen mit der Flexibilität hinterherzukommen.
00:19:02: Also das System dahin zu entwickeln dass es digitaler wird, dass es schneller wird, in der Lage ist Strom aus dem Netz zu nehmen Wenn viel da ist und wieder zurückzugeben wenn wenig da ist dann werden wir mehr von diesen ausschläge sehen weil sie werden natürlich immer extremer werden.
00:19:20: also ja
00:19:21: Eigentlich müsste man doch daraus jetzt folgern, wenn wir sehr fluktuierende Preise haben.
00:19:26: Dass das eigentlich so das beste Beet die besten Voraussetzungen für große Batteriespeicher oder generell Energiespeicher wären weil man halt sehr kurzfristig einspeichern und ausspeichert kann und damit Geld verdienen kann oder?
00:19:38: Ja genau also momentan schon.
00:19:41: Und es hieß ja eigentlich auch, dass man das auf E-Autos beziehen kann.
00:19:44: Dass man theoretisch das Ganze auf Heimspeicher und wie gesagt irgendwie heimische Energiewende beziehen könnte.
00:19:50: Erklär mal konkret was macht ihr da von Octopus Energy genau?
00:19:54: Wie übertragt ihr das auf die Privatpersonen?
00:19:56: Dreh-und Angelpunkt hier in Deutschland oder generell bei solchen Themen sind halt die Smart Mieter intelligente Stromzähler Die vierte stündlich abrechnen können wie viel Strom ist dann verbraucht worden Bei einem Heim oder sowas?
00:20:07: Aber wenn man das hat verbauen wir von Octopus auch für unsere Kunden und Kundinnen.
00:20:13: Und dann hat man beispielsweise ein Elektroauto, jetzt gibt es da zwei Möglichkeiten wie man damit umgeht.
00:20:17: eine ist natürlich man sagt hey hier ist ein dynamischer Strompreis der fluktuiert sehr stark das manchmal negativ oder das manchmal null und dann ist er manchmal sehr teuer.
00:20:27: Hier lieber Verbraucher viel Glück damit.
00:20:29: ja guck mal dass du dich da optimierst vielleicht hast deine App oder sowas und dann kannst du genau schauen wie du das machst.
00:20:35: Das empfehlen wir nicht, wir bieten so Tarife an und es gibt Tüftler da draußen die gerne sowas nutzen.
00:20:39: Aber die Wahrheit liegt darin wie?
00:20:41: als Energieanbieter müssen das nehmen diese Volatilität, diese Flexibilität und die Potenziale, die da drinstehen und intelligente Produkte für die Verbraucherinnen bauen,
00:20:52: die
00:20:53: möglichst alle Vorteile und keine der Nachteile abgeben.
00:20:55: beispielsweise Elektroauto.
00:20:57: Da haben wir den Tarif, da schließt du dein Auto an und gibst dann auf der App ein wann soll das Auto geladen werden?
00:21:05: Und bis wann soll das Auto geladen werden und wie voll willst du es haben.
00:21:08: Dann sagen wir mal vierundzwanzig achtundvierzig Stunden später, die Autos stehen die meiste Zeit ja auch nur rum irgendwie.
00:21:13: ninety-fünf Prozent der zeit parken autos nur stehzeuge.
00:21:18: Wir nutzen dann dieses zeitfenster und schauen anhand vom marktpreis aber auch wenn's verfügbar ist netzdaten weil dynamische netzentgeltige hören eigentlich auch mit.
00:21:29: dazu Können wir dann entscheiden, wenn es sinnvoll ist das Auto zu beladen und wann lassen wir's?
00:21:34: Sehen wir auch prognose technisch.
00:21:36: Hey!
00:21:36: Da wird wahnsinnig viel Sonne geben oder Wahnsinnigviel Wind in den nächsten vierundzwanzig Stunden.
00:21:41: Dann warten wir damit das Auto jetzt zu beladen.
00:21:43: Und das machen wir nicht nur für ein Auto.
00:21:44: Das machen wir für alle Autos die wir managen und können damit nicht nur die günstigste Zeiten nehmen um das Auto zur Beladen.
00:21:52: Wir können auch gleichzeitig helfen das Netz zu stabilisieren dass wir in den Seiten wo es volatil also wo nicht genug Strom im Netz ist das das Auto nicht laden.
00:21:59: Und damit garantieren wir den Menschen, ich glaube so im Schnitt hier in Deutschland ein bisschen je nachdem wo man lebt in Deutschland die Netzerngelder sind.
00:22:05: Ich glaube zwanzig Cent die Kilowattstunde zum Laden fürs Elektroauto.
00:22:09: Das heißt also man kann noch nicht damit richtig Geld verdienen wenn man das E-Auto quasi nur als stationären Speicher benutzt und sagt hey lieber verteilen als Betreiber Spiel mal mit meiner Kapazität?
00:22:20: Damit kann man im Endeffekt jetzt noch nicht viel oder gar kein Geld richtig verdienen, oder?
00:22:26: In dem Szenario noch nicht.
00:22:27: Wir haben aber die ersten Projekte, wo es Richtung V-to-G geht also Vehicle to Grid, bidirektionales Laden, wo wir dann wieder hingehen wenn das Auto oder die Ladebox befegt ist das zu machen den Strom wieder ins Netz zurückgeben und da kann man an den Anführungsstrichen schon was verdienen.
00:22:42: Wir habe den Tarif so aufgebaut dass das Auto wenn das ausreichend lang angeschlossen ist wie bis zu sechzehntausend Kilometer im Jahr für null Euro garantieren.
00:22:52: Also man fährt dann praktisch umsonst mit seinem Auto, ich glaube einmal von Deutschland nach Australien theoretisch und es kostet nichts mehr.
00:22:58: Ich habe das Haus ja vorher auch schon angesprochen Zero Bills Home wo du einfach lebst.
00:23:02: Deinen vollen Stromverbrauch hast deine volle Wärme erzeugt mit der Wärmepump und auch nichts mehr für deinen Strom zahlst.
00:23:10: Das ist so der Weg wo wir glauben dass die spannenden Produkte für den Verbraucher sind.
00:23:13: wenn sie sagen hey ich muss mir um Strom oder Wärmen fahren keine Gedanken mehr machen das ist preislich hat sich erledigt, weil ich hab hier einen Partner im Hintergrund der optimiert es so gut dass einfach Null Euro sind.
00:23:26: Und für uns was halt für uns drin steckt als Anbieter ist zu sagen naja durch diese Volatilität und das Trading wenn wir's gut genug machen dann schaffen wir halt auch eine Marge für uns rauszuholen.
00:23:35: Du musst mir es trotzdem noch mal erklären, weil wenn jetzt ein Privatverbraucher eine große Wärmepumpe hat dann geht das doch über sämtliche Flexibilitätsmöglichkeiten und Speicher- und eben PV doch hinaus.
00:23:47: Also wenn da im Winter beispielsweise die Wärmepumpe läuft, kann der Batteriespeicher nur einen ganz kleinen Teil dazu beisteuern?
00:23:56: Wie könnt ihr da denn doch etwas einsparen?
00:23:58: so habe ich es verstanden oder?
00:24:00: Also du hast ein Haus, das ist in der Vorlage drauf.
00:24:02: Da ist ein Speicher auch im Keller oder wo auch immer und eine Wärmepumpe da.
00:24:08: Und was wir dann machen ist eben genau alles gegeneinander optimieren.
00:24:11: aber wir kaufen schon auch Strom zu vom Maan.
00:24:13: Genau!
00:24:14: Aber halt auch wieder in den Phasen wo er am günstigsten ist, speichern denen den Speicher ein... Dann kann auch die Wärmepumpe flexibilisieren.
00:24:24: Natürlich hat die nicht so einen riesen Flexpotenzial wie zum Beispiel ein Elektroauto, aber man kann schon auch hingehen und sagen wir fangen an die Wermepumpen vorzuhalten in den Phasen wo es noch nicht so teuer ist.
00:24:35: Wir können sogar hingehen und sagen, naja wie lang speichert denn so ein Haus seine Wärme?
00:24:39: wie viele Stunden.
00:24:40: Und was sind die Wohlfühltemperaturen, die die Menschen gerne in diesen Häusern sehen?
00:24:44: Wenn wir diese Daten haben und aufgebaut haben, können wir sogar hingehenden und sagen na ja wir können tatsächlich noch eine Stunde oder zwei vorher anfangen weil das Haus hält die Wärmer auch eine gewisse Zeit bevor wir die Währmepumpe wieder anmachen müssen.
00:24:54: Das ist dann vielleicht auch erst wieder im Fenster muss weniger kostet.
00:24:57: Und ja, das ist kein gigantisches Flexibilitätspotenzial in der Wärmepumpe selbst.
00:25:02: Aber zusammen mit der PV-Anlage die auch im Winter ein bisschen produziert... ...mit dem Batteriespeicher und der Beladung dieses Speichers immer wenn es am günstigsten ist.
00:25:10: Und natürlich auch Klasszukauf, wenn der Strom einfach so viel kostet wie er kostet!
00:25:14: Wir schaffen es für uns über's Jahr hin dass wir dieser Häuser nicht nur auf Null Euro sondern wir schaffen da auch ein bisschen was zu verdienen halten, aber für den Kunden können wir diese Garantie aussprechen und wir nehmen halt die Komplexität raus.
00:25:25: Das ist es für viele Verbraucherinnen sehr wichtig zu sagen hey alles was wir hier besprechen damit möchte ich eigentlich gar nichts zu tun haben.
00:25:33: ja so Ich möchte nicht mal mehr diese Frage in der Zukunft stellen müssen wird der Strompreis bis zwanzig dreißig dann bitte irgendwann wieder senken?
00:25:39: weil ich weiß da ist jemand im Hintergrund.
00:25:42: die Technologie die ich habe die sagt eigentlich Null Euro für meinen Strom
00:25:46: Dann müssen wir leider an dieser Stelle aus Zeit gründen, was ja über schon die Verteilnetze sprechen.
00:25:51: Dieses Projekt mit Vehicle to Grid das geht ein bisschen in die Richtung.
00:25:54: ihr sprecht auch als Energieversorger viel mit lokalen Verteilennetzen und die Herausforderung der Stressungen der Netze Das ist ja quasi auch Ziel davon dass Ihr technologisch quasi Inseln bilden wollt Mit Autakenverbrauchern die dann eben nicht mehr so stark angewiesen sind auf lokale Netze.
00:26:11: Jetzt hat Professor Leon Hirtt in dieser Hellbrise Anfang Mai diesen Jahres auf LinkedIn geschrieben.
00:26:17: Schaltet eure PV-Anlagen, liebe Verbraucher doch vielleicht mal ab an solchen Tagen wo das Netz quasi auseinander bricht vor zu viel PV Strom ihr überlastet das Verteilnetz nicht wenn ihr eben eure private PV Anlage abstellt.
00:26:32: Ja, droht auch aus deiner Sicht hier in diesen Frühlingswochen jährlich jetzt irgendwie doch vielleicht sogar ein Kollaps der Stromnetze.
00:26:39: oder ist das alles ein Mythos?
00:26:41: Ich glaube es gibt schon einen Risiko ja auch da wieder wenn man den System hat dass eigentlich nicht drauf ausgelegt ist sehr viel PV oder immer mehr bevor am Ende des Tages eingespeist wird dann gibt's schon ein Risiko.
00:26:53: also Leonhardt hat dadurch aus Recht auch mal darauf hinzuweisen.
00:26:55: ich glaube Mit welcher Dramatik man solche Sachen auch artikuliert, ist ja generell ein Thema Energiewende das die Gemüter sehr aufkochen lässt.
00:27:04: Ich glaube es hilft schon da ein bisschen besonderer drauf zu blicken.
00:27:09: aber die Realität ist die weiterhin wenn wir versuchen Teile des neuen Energiesystems einfach ans alte daraufzudeckeln dann kann es dazu führen dass auch lokalen Netze überlastet werden Wenn sie keine Lösungen haben dies rauszunehmen.
00:27:22: Und wir sind in Deutschland dann schnell bei dieser Logik abschalten.
00:27:25: Da kommen wir auch zu der Smart-Meter-Lösung, die wir in Deutschland haben mit der Steuerbox, dass man die Netzbetrabe, die lokalen hingehen können und quasi runterdimmen den Verbraucher oder die Einspeisungen, je nachdem worum es gerade geht – der Verbraucher.
00:27:38: Das ist halt alles sehr starke Eingriffe, das hat wenig was mit Markt zu tun.
00:27:43: Wir sehen in anderen Ländern, dass es besser funktionieren kann.
00:27:46: Wir sehen in Großbritannien und da geht es jetzt vor allem auch um die Erzeugung von großen Solaranlagen, wie wir in so einem Szenario dann abschalten würden.
00:27:54: Die gehen hin und sagen hey!
00:27:55: In der Region oder dem Netz.
00:27:56: alle Kunden hier kriegen für den nächsten X-Stunden den Strom umsonst.
00:28:00: Die Verbraucher fangen einfach an mehr Strom zu verbrauchen nicht nur die mit einem Elektroautonomisch Speicher, die sie natürlich vollladen aber auch kleinste Verbraucher fangen an zu backen, zu kochen, zu waschen sonst was.
00:28:11: ja weil hey ist umsonsten.
00:28:12: warum würde ich das denn jetzt nutzen?
00:28:15: schaffen eben den strom der überflüssig ist es aus dem system zu ziehen.
00:28:19: und das könnte wir in deutschland auch schaffen.
00:28:20: wenn alle leute in einem netzgebiet smartmeter hätten, wenn die netzbetreiber da eine gute übersicht hätten könnten sie ziemlich genau sagen hey wir haben hier oder dort haben wir jetzt so viel erneuerbaren strom.
00:28:32: bitte nutzt alle diesen strom umsonst.
00:28:35: Ich wundere mich sowieso, warum jetzt nicht lokale Stadtwerke da richtig in der Werbekampagne rausgehen und sagen pass mal auf Leute holt euch alles Martin Mieter.
00:28:44: Da würde ihr auch ein völlig anderes Verständnis nicht nur bei den Leuten sondern bei den Stadtwerken.
00:28:50: Ich verstehe gar nicht, warum man das nicht längst macht.
00:28:52: Jetzt sind wir mitten im Thema.
00:28:53: Was kannst du mal drüber reden?
00:28:55: Was wir Deutschen offenbar hier komplett falsch gemacht haben, falsch entwickelt haben.
00:29:00: Wir haben offensichtlich einen Weg genommen der viel zu kompliziert ist, viel zu sicherheitsfokussiert beispielsweise und jetzt gucken wir auch noch einmal ins Ausland.
00:29:08: was passiert denn da in anderen Ländern?
00:29:10: wo könnten wir uns dann orientieren?
00:29:11: Wir sind beim Casus-Knaxus des deutschen Stromsystems oder bei der Energiewende.
00:29:18: Gucken wir kurz, was haben die anderen Länder gemacht?
00:29:20: Die haben teilweise vor zehn Jahren oder sowas.
00:29:22: Großbritannien ist ein bisschen später dran gewesen.
00:29:24: Haben sie entschieden... Wir wollen die dummen Zähler, die einfach nur an der Wand hängen und zählen wie viel Strom verbraucht wurde.
00:29:31: Man muss dann in den Keller laufen, das auf dem Kärtchen schreiben.
00:29:33: Die ersetzen wir gegen Zählern, die weiterhin nichts anderes machen als diesen Stromverbrauch zu messen aber dann viertelstündlich ans System schicken.
00:29:43: Den Netzbetreiber an den Messstellenbetreibers auch immer.
00:29:46: Punkt!
00:29:47: Mehr ist es nicht.
00:29:48: Es sei der selbe Kasten, nur er hat im Endeffekt eine manchmal eine Wähleranschnittstelle.
00:29:51: Manchmal ist das über die Stromkabel, dass die Daten sogar mit verschickt werden oder es halt auch über fünf Geh oder sowas.
00:29:59: ja und da haben wir eine relativ kostengünstige effiziente Setup gewählt, Gerät gewählt.
00:30:07: uns sind dann teilweise, es gibt unterschiedliche Länder, teilweise gab's einen Pflichtdroll-Out wo einfach in dem Land gesagt wird, es wird jetzt passieren.
00:30:13: In den nächsten X Jahren wollen wir hier bis zu hundert Prozent oder was man erreichen kann, haben und dann ist der Rollout einfach passiert.
00:30:20: Oder ein bisschen.
00:30:21: Großbritannien hat einen Sonderweg gewählt.
00:30:22: das ist so eine Mischform.
00:30:23: ja die sind auch noch nicht so schnell sie sind irgendwie so bei sechzig Prozent aktuell aber auch die pushen diese Markmeter einfach in den Markt hinein.
00:30:32: Was hat Deutschland gemacht?
00:30:33: Wir haben uns erst mal hingesetzt in Juniors Tum und haben auf einem Reisbrett angefangen viele Jahre lang ein System zu entwickeln wie man sowas machen kann mit diesem Ziel.
00:30:44: Was ist denn das potenzielle Szenario, das am komplexesten ist?
00:30:49: Das wäre auch wo wir alles abdecken.
00:30:51: Wo wir bei hundertzehn Prozent landen.
00:30:53: und dafür haben wir ein System entwickelt.
00:30:55: Wir haben Smart-Meter entwickelt, dass ganz viel Datenschutz hat, dass viel komplexer ist, viel höhere Zettifizierungen hat, teurer ist in der Herstellung.
00:31:03: Wir sind dann hingegangen und haben uns entschieden, wir brauchen noch ein zweites Gerät die sogenannte Steuerbox, die entweder separat sitzt oder jetzt irgendwann auch nochmal integriert wird damit wir für den Fall, dass jemand zu viel Strom verbraucht oder einspeist direkt dort bei dem Verbraucher steuern können.
00:31:18: Weil wir auch nicht glauben, dass die Menschen Marktsignalen folgen und da wollen wir eingreifen können.
00:31:25: und dann haben wir gesagt so jetzt haben wir dieses Gerät.
00:31:28: Jetzt soll es mal irgendwie jemand installieren und uns auch darüber keine Gedanken gemacht.
00:31:33: wer soll das installieren?
00:31:34: warum?
00:31:35: Warum sollte das überhaupt jemanden haben?
00:31:36: gibt's überhaupt irgendeinen Mehrwert?
00:31:38: Und wir haben einfach ein teures, komplexes Gerät gehabt und keine Anreize die zu installieren.
00:31:43: Jetzt haben wir über die letzte Regierung hat da einige Schritte gemacht und es geht auch weiter in die richtige Richtung dass man zumindest immer mehr Anreiz schafft, dass man bisschen die Kosten reduziert, ein bisschen Komplexität rausgenommen hat.
00:31:53: aber das ist immer noch im Europäischen Vergleich das teuerste Gerät des komplexesten Geräts Schwierigsten zu installieren ist, wenn man so will.
00:32:01: Da
00:32:01: heißt es irgendwie eine SIM-Karte in diesem Smart Meter Gateway zur Installation im Keller wo man traditionell wenig Handynets hat beispielsweise dann kosten von über tausend Euro irgendwelche Anforderungen dass das ganze gegen Hacking beispielsweise ausgelöst ausgerichtet ist, dass das Ganze ja sozusagen super super komplexes und dann im Prinzip ad absurdum geführt ist weil es eh keiner einbaut.
00:32:27: Jetzt haben wir dazu natürlich alle diesen Petitionsausschuss von dem Akku-Doktor Andreas Schmitz irgendwie mitverfolgt.
00:32:33: und da merken wir auch die Politik hat da offenbar gar keine Ahnung Interesse verloren, vielleicht war es nie da.
00:32:41: Auf jeden Fall sehen die die Relevanz bis jetzt von diesen Smart-Mietern bisher gar nicht.
00:32:46: Aber jetzt endlich gibt es Publikum News!
00:32:49: Also, Sebastian... Die Regierung hat sich jetzt endlich bewegt.
00:32:52: Was ist da passiert in Berlin?
00:32:54: Tatsächlich ist im Koalitionsprogramm mit aufgenommen worden, dass es jetzt nicht nur eben soll der Rollout – vielleicht muss man das noch erklären – den Rollout, den wir in Deutschland haben Der geplant ist und vorgesehen, der bezieht erst mal nur alle Verbraucherinnen und Verbraucherein die ein flexibles Esset haben.
00:33:12: Also ein Batteriespeicher, eine PV-Anlage, eine Elektroauto oder eine Wärmepumpe also die irgendeines von diesen großen flexiblen Essets haben.
00:33:19: Alle anderen sollen erstmal kein Smart Meter bekommen was immer noch die Mehrheit der Menschen ist.
00:33:25: Jetzt ist auf der einen Seite es passiert dass man sich darauf committed hat das dieser pflicht rollout also für die leute mit den flexiblen assets.
00:33:32: Dass der schneller gehen soll das bis zwanzig dreißig habe ich über neunzig prozent abgeschlossen sein sollen ja, das ist schon meine gute nachricht.
00:33:40: und auf der anderen seite und das finde ich fast sogar noch mal eine bessere Nachricht geht's darum dass man des smart meter light ja also Ein Gerät, wie vorher beschrieben im europäischen Ausland benutzt wird und das wir als Octopus auch jahrelang propagadiert haben, dass wir das hier in Deutschland brauchen.
00:33:54: Dass auch dieses Smart Meter Light für Verbraucher und Verbrauchern die kein großes Asset haben auch kommen soll und auch installiert werden muss.
00:34:05: Und das ist jetzt der große neue Schritt.
00:34:08: sehr viele Fragen darum, wie das aussehen soll und was dahintersteckt.
00:34:11: Aber dass da überhaupt jetzt mal drüber geredet wird ist wirklich so ein bisschen so ein Malenstein.
00:34:15: Ursprünglich hieß es ja, dass wirklich jeder Verbraucher irgendwie am Ende einen Smart-Meter-Brauch.
00:34:20: ist man vielleicht auch so'n bisschen ins Denken gekommen, dass man weiß nicht so ganze Lastgruppen dann quasi mit einem Smart- Mieter ausstatten kann und jetzt nicht wirklich an jede einzelnen Verbrauchtelle die ja zum Teil doch winzig ist diese digitalen Geräte-Brauche?
00:34:35: Genau, da gibt es auch Überlegungen so eine Eins-zu-Endlösung zu machen.
00:34:39: Also wenn ich mehr Familie in den Haus sage, genau, ich muss jetzt nicht in jeden Schrank hier ins Markmeter reinbauen, sondern ich baue ein zentrales hin und schaffte dann die da alle drüberzuruten.
00:34:47: Da gibt's Entwicklungen diese Richtung.
00:34:49: oder das ist auf jeden Fall auch ein wichtiger richtiger Schritt zwischen diesen zwei Ansätzen einfach... günstigereres Gerät, weil heute hat ja auch jeder ein Zähler im Keller und einen digitalen Zähl.
00:35:00: Jetzt kann man tatsächlich darüber streiten ob das mit dieser fünf G-Karte mit dem Handyverbindung im Keller wirklich schlau ist.
00:35:04: da gibt es andere Länder die machen das ein bisschen intelligenter.
00:35:07: also ich glaube insbesondere in Frankreich machen sie das wo sie die Daten dann über die Stromleitungen auch schicken.
00:35:13: Das ist natürlich das funktioniert immer am besten.
00:35:16: und abhängig davon die zwei Lösungen entweder SmartMeter Light oder eine Eins zu End Lösung Die können helfen, dass wir schneller vorankommen.
00:35:24: Was halt wichtig ist es dieses Verständnis?
00:35:27: Jeder Haushalt jede Wohnung muss daran angeschlossen werden weil jede Wohnung hat ein kleines Wechselbilitätspotenzial und noch viel wichtiger die nicht angeschlossen sind ausgeschlossen.
00:35:40: Wir schaffen dann so ein bisschen eine Zwei-Klassengesellschaft in der Energiewende.
00:35:43: Die einen, die sich leisten können, in große flexible Assets zu investieren, die dann auch extreme Nutzenieser sind von diesen volatilen teilweise negativen Preisen und auf der anderen Seite den Großteil der Menschen, die in ihre Mietzwohnungen sitzen, die bis hin in die Röhre schauen – ja?
00:36:00: Und nicht nur das!
00:36:01: Die zahlen auch dafür Weil der Netzausbau kommt, den wir machen müssen wenn wir weniger Flexibilität haben.
00:36:08: Selbst jedes Smart-Mieter das verbaut wird für ein Elektroauto-Besitzer zu einem kleinen Prozentteil wird auch diese Kosten über die gesamten Netzengelte abgerechnet.
00:36:18: also es ist wirklich unfair.
00:36:20: man sitzt irgendwo in einer Mietwohnung Man kann nicht teilhaben und zahlt ganz bisschen auch für alle anderen mit die daran großen Spaß haben Und so können wir nicht weitermachen.
00:36:29: er wird auch die Energiewende keine Akzeptanz finden auf lange Dauer.
00:36:32: Ganz, ganz interessant das jetzt von einem Energieversorger zu hören.
00:36:35: Dann erzählt auch nochmal letzte Frage hier zur Octopus Energy.
00:36:39: Habt ihr denn überhaupt noch diese berühmten Festtarife?
00:36:42: Sehr, sehr berühmt in Deutschland!
00:36:44: Niemand hat einen smarten Mieter und jemand sagt hey für ein Jahr oder zwei Jahre garantiere ich dir den Festpreis für keine Ahnung, dreiunddreißig, vierunddreißig Cent pro Kilowattstunde habt ihr als Octopus energy so was überhaupt?
00:36:54: Oder steht da wirklich sozusagen die Vorstellung dahinter?
00:36:57: es muss jetzt sich etwas bewegen Richtung Digitalisierung der Stromnetze Und bitte alle sozusagen digitalisieren, dynamisieren da draußen.
00:37:06: Alle Verbraucher sollen irgendwie in den Genuss der günstigen Strompreise jedenfalls zeitweise kommen.
00:37:10: Tatsächlich haben wir jetzt über eine Million Kunden und Kundinnen hier in Deutschland.
00:37:14: Der Großteil von denen ist auf Standard-Lass Profiltarifen also die genannten Fixpreise von dir bei dem Großteil der Menschen in Deutschland kein Smartmeter hat ja und der Großteil des Menschen einfach nur einen Stromvertrag brauchen.
00:37:26: aber
00:37:27: Unser Ziel muss es schon sein, diese Reise weiterzugehen.
00:37:30: Und darum sind wir da ja auch sehr vokal was diese Themen angeht.
00:37:33: Darum entwickeln wir sehr innovative Produkte um zu zeigen wo die Reise hingeht und um alle Kunden und Kundinnen die bei uns sind mittel oder langfristig mit auf diese Reis zu nehmen.
00:37:44: In rein dynamischer Tarif würde ich den wenigsten Menschen anbieten, aber ich kann als Energieanbieter der technologisch gut aufgestellt ist.
00:37:53: Sehr attraktive Produkte bauen auch für Menschen die einfach nur in der Mietzwohnung leben.
00:37:58: und ich habe es vorher schon angesprochen das was wir in Großbritannien machen wo die Leuten einfach eine Nachricht bekommen hey der Strom ist jetzt umsonst Wir haben was ähnliches, wo es quasi umgekehrt läuft auf einem Netzgebiet hingehen und werden dunkel flauten.
00:38:09: Der Netzbetreiber kommuniziert über uns.
00:38:12: als Energieambienter können wir an die Kunden kommunizieren sagen hey von vier bis acht morgen potenzielle Dunkelflaute wenn du's schaffst deinen Stromverbrauch zu reduzieren belohnen wird ich dafür zahlen dich aus machen jedes Jahr um die eine Million Menschen mit ja und reduzieren dann teilweise zwei hundert megawatt aus dem System in so nem Zeitfenster Was ziemlich genau der Output von so einem Redis-Batch-Gaskraftwerk wäre, dass man hätte anschalten müssen.
00:38:40: Verdienen da dran und können Teil der Energiewende sein!
00:38:44: Und das sind Lösungen.
00:38:45: die könnten wir heute in Deutschland schon implementieren.
00:38:48: wenn die Leute jetzt schon Smart... Warum braucht jeder in Deutschland ein Smartmeter?
00:38:51: Weil wird damit die Energiewenden den ganze Stück nach vorne katapultieren können und alle Menschen teilhaben.
00:38:58: Wir können eigentlich nicht so weitermachen.
00:38:59: Der Strompreis kann nicht immer teurer werden, das ist für Verbraucher und für Industrie Knieschuss wenn man so will.
00:39:10: Und damit herzlich willkommen bei Geladen!
00:39:12: Dein Batterie-Podcast für Elektromobilität, Energiewende und Batterieforschung.
00:39:16: Ja liebes Publikum wir beschäftigen uns heute mal wieder mit einem typischen Mythos.
00:39:21: Wir Deutsche wir würgen unsere Industrie mit hohen Strompreisen ab.
00:39:25: langfristig da kann Deutschlands Energiewände systemseitig ja eigentlich sowieso nur scheitern.
00:39:31: Ja, damit räumen wir mal ein bisschen auf heute und dazu fragen wir jemanden der es wirklich wissen muss.
00:39:35: Und zwar den Chef eines Energieunternehmens das unsere Transformation maßgeblich mit begleitet.
00:39:41: Willkommen im Podcast Bastian Geroel!
00:39:43: Grüß dich
00:39:44: Hallo, Hi.
00:39:44: Freut mich sehr hier zu sein!
00:39:45: Ja freut mich auch.
00:39:46: Bastian du bist Geschäftsführer beim Energieunternehmen Octopus Energy Germany.
00:39:51: Liebes Publikum vielen Dank für diese Kurzstatements die ihr uns zugeschickt habt.
00:39:55: Die werden wir jetzt an Herrn Girol und Bastian hier mal weitergeben.
00:39:59: Ich bitte um kurze Antworten.
00:40:00: Hier schreiben unsere Geladenhörer.
00:40:03: der Deutsche Weg bei Smart-Mietern ist gescheitert krachend gescheitert.
00:40:07: Wir sollten einfach die Österreicher kopieren Stimmt
00:40:10: zum Teil.
00:40:11: Wir haben eine viel zu komplexen Weg gewählt, der umständlich ist und dazu geführt hat, dass wir nur bei.
Herr Berndt
‧Konrad Kreuzer
‧