E-Rikscha-HYPE in Indien 🛺 Die Revolution auf drei Rädern! Dr. Rainer Kern
Shownotes
Heute schauen wir auf ein Land, das seinen ganz eigenen Weg in Sachen Energiewende und Elektromobilität geht. Unser Podcastgast Dr. Rainer Kern (Panitek Green Ventures) bringt uns einen exotischen Energiemarkt näher, der sich gerade rasant verändert: Indien!
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Indien hat sein Energiewende-Ziel für 2030 schon erreicht - und das fünf Jahre früher als geplant (2026)! Der Plan: 50% seiner installierten Stromkapazität sollten aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Inzwischen liegt der Anteil der Grünstrom-Erzeuger (Wind, Wasser, Solar, etc.) sogar bei über 54 Prozent. Doch Indiens eigentlicher Kraftakt kommt erst noch: Der Strombedarf wächst weiter gewaltig an. Die IEA erwartet bis 2030 mehr als 570 zusätzliche TWh jährlichen Stromverbrauch. Solar- und Windstrom wird dabei zum Schlüssel (0,02 €/kWh)– und ist bei neuen Projekten schon heute deutlich günstiger als die noch oft praktizierte Kohleverstromung (0,05 €/kWh).
Bei Indiens Verkehrswende wird's mega interessant! Elektrische Zweiräder (E-Bikes) und Tuk-Tuks (Auto-Rikschas) erobern gerade Indiens Straßen! Kleine Fahrzeuge mit kleinen Batterien, aber mit riesigen Stückzahlen! Die IEA sieht bei Indiens Zwei- und Dreirädern enormes Elektrifizierungspotenzial: Bis 2030 könnten fast die Hälfte aller verkauften Zwei- und Dreiräder elektrisch sein – bei Umsetzung der angekündigten Ambitionen sogar mehr als 60%.
Wäre das nicht die perfekte Chance für europäische Batterieproduzenten? Sollten deutsche Batteriefirmen und Anlagenbauer jetzt noch einsteigen in den extrem schnell wachsenden Markt? Unser Podcastgast erklärt die aktuellen Herausforderungen des indischen Energiemarktes:
- Wie kann Indien seine Abhängigkeit bei den fossilen Energien weiter verringern?
- Wie können 200 Mio. Smartmeter installiert werden? (60 Mio sind schon verbaut)
- Welche Zellchemie ist für die Auto-Rikschas und Tuk-Tuks vorgesehen?
- Wie sind Indiens eher gering anmutende Zellfertigungspläne von nur 50 GWh in 2030 zu erklären?
- Wie kann Deutschland mit seinem Ingenieurs-Know-How aushelfen?
- Kann Indien auch Batterie-Recycling?
Im Geladen-Podcast setzen sich Daniel Messling und Patrick von Rosen mit ihren Gästen wissenschaftlich mit den Themen Energiewende, Elektromobilität, Elektroautos und Batterieforschung auseinander. Dieser Podcast wird produziert für das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
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Transkript anzeigen
00:00:00: Indien haltet das Ziel, dass bis zum Jahr- und Jahrzehntag im Jahr- oder Jahrzehr-Jährige bis zu einem Jahrzehn-Jahr-Kraftwerksleistung mit nicht fossilen Energiequellen umgesetzt ist.
00:00:09: Und das Ziel wurde jetzt schon in den Jahren- und Jahresjahr-Jahre auch erreicht.
00:00:13: Das heißt der Zuwachs ist wirklich enorm!
00:00:21: Geladen.
00:00:22: Dein Batterie-Podcast für Elektromobilität, Energiewende und Batterieforschung!
00:00:26: Liebes Publikum es ist soweit wir sprechen über die Elektromobilität in Indien Und wenn ihr diese Länderteamspecials hier auf geladen toll findet dann schenkt uns doch ein Abo und folgt diesem Kanal.
00:00:38: Ja ich darf wie immer einen tollen Experten hier im Kanal begrüßen und zwar Dr.
00:00:41: Rainer Kern.
00:00:43: Grüß dich hallo.
00:00:43: Guten Morgen Patrick.
00:00:44: Ich freue mich sehr hier zu sein.
00:00:45: Vielen Dank für die Einladung
00:00:46: Rainer, du bist COO bei der Parnitech Green Ventures.
00:00:50: Das ist eine Schweizer Firma die Joint Ventures zwischen europäischen Technologiepartnern und dem indischen Energiesektor aufbauen möchte und weiterentwickelt.
00:00:59: Liebes Publikum, Energiewende und Elektromobilität in Indien.
00:01:03: Super spannendes Thema für heute!
00:01:04: Ich gebe euch mal zu Beginn zwei-drei Zahlen damit jeder das ein bisschen verstehen kann was da auf der anderen Seite des Planeten so passiert.
00:01:12: Indien hat mittlerweile eins Komma vier Milliarden Menschen.
00:01:16: Das entspricht knapp siebzehn achtzehn Prozent der gesamten Weltbevölkerung.
00:01:20: super wichtig also Das Medianalter ist da, achtundzwanzig Komma Acht Jahre und fast vierzig Prozent der Inder die Leben mittlerweile in Städten.
00:01:29: also fünfhundert Millionen Menschen leben mittlerweile in indischen Städte.
00:01:34: Und deswegen sind diese Themen so wichtig Straßenbeleuchtung Stromnetze Kühlung Gebäudetechnik Elektromobilität und Verkehrsinfrastruktur.
00:01:42: Rainer hol uns alle mal ab wie wird denn die Energiewende in Indien überhaupt vorangetrieben?
00:01:47: Und was sind die Beweggründe dafür dass Indien jetzt elektrifiziert Wie blöde?
00:01:52: Ja, die Elektrifizierung in Indien hat eigentlich mehrere Treiber.
00:01:55: Das eine ist das Wachstum in Indiens dann das Thema Energie-Sicherheit Luftqualität und natürlich auch die Kosten der erneuerbaren Energien.
00:02:03: In Indien wächst die Wirtschaft sehr stark Und es wird angenommen zum Beispiel internationale Energieagentur erwartet dass bis zwei Tossens dreißig fünfhundert siebzig Terawatt Stunden zusätzliche Energiebedarf in indien benötigt werden.
00:02:16: Es ist viel mehr wie wir Deutschland in Deutschland pro Jahr derzeit haben.
00:02:20: Das heißt, da ist ein massiver Wachstum und das ist natürlich ein Treiber auch der Energiewende, weil ich alle Energiequellen benötige um dieses Wachsum zu gewährleisten.
00:02:30: Indien ist sehr stark auch vom Import der fossilen Energiequällen abhängig, insbesondere bei Öl- und Gas.
00:02:38: Bei Erdöl ist es zum Beispiel fast neunzig Prozent und dort eine Energiesicherheit zu gewähreisten sind erneuerbare Energien natürlich die Grundvoraussetzung.
00:02:47: Wenn man jetzt die neue Ausschreibungen anschaut, in Indien ist der Strom.
00:02:51: Die Solarstrom kostet ca.
00:02:53: zwei Komma fünf Rupis.
00:02:55: Wenn ich das vergleichen mit einem neuen Kohlekraftwerk, das kostet circa fünf bis sechs Rupin pro Kilowattstunde.
00:03:02: Das heißt, die erneuerbaren Energien sind einfach wirtschaftlich!
00:03:05: Das heißt also, ich stelle mir vor der PV-Boom ist auch in Indien angekommen.
00:03:10: Wir sprechen ja heute über E-Tuk Tuks und Rikschaas
00:03:13: usw.,
00:03:14: kommen wir gleich dazu.
00:03:16: Sind die denn auch stark in Windenergie beispielsweise oder anderen erneuerbaren Energien?
00:03:20: Wind
00:03:20: und Solar sind sehr stark.
00:03:22: mehr wie fünfzig Prozent der insalierten Kraftwerksleistung sind eigentlich mit nicht fossilen Kraftwagen schon Ja, das ist ein Scherz sehr weit.
00:03:30: Wenn man die Energieproduktion anschaut sind es ca.
00:03:34: siechstundzwanzig Prozent erneuerbarer Energien mit Kernenergie dreißig.
00:03:38: Das heißt, siechzig Prozent des Stromes wurden natürlich immer noch mit fossilen Brennstoffen erzeugt und hier hauptsächlich Kohle.
00:03:45: Und Indien braucht natürlich derzeit auch wirklich alle Energiequellen um dieses massive Wachstum zu gewährleisten.
00:03:51: Aber die erneuerbaren Energien, dadurch dass sie einfach viel kostengünstiger sind jetzt auch wie im Kohlekraftwerk haben in massiven Boom in Indien und einen sehr starben Zuwachs.
00:04:01: Da vielleicht ein Beispiel.
00:04:02: In Indien halt ist Ziel das bis zum Jahr- und Dreißigfünfzig Prozent der installierten Kraftwerksleistung mit nicht fossilen Energiequellen sozusagen umgesetzt ist.
00:04:13: Und das Ziel wurde jetzt schon zweitausendfünfundzwanzig also fünf Jahre früher erreicht.
00:04:17: Das heißt, der Zuwachss ist wirklich enorm!
00:04:19: Ganz toll zu hören, auch dass es da vorangeht.
00:04:22: Was ist denn mit den Herausforderungen dieser relativ rasanten Energiewende hier in Deutschland?
00:04:27: Das wissen glaube ich alle unsere Zuhörerinnen und Zuhörer!
00:04:30: Wir haben mit Regulatorik zu kämpfen, wir haben ja mit dem Netzausbau zu kämpfen an der Mobilität und der Gebäudetechnik.
00:04:37: Da harpert manch mal noch mit der Akzeptanz wie das in Indien wird da eigentlich akzeptiert, dass es nur ein Weg in Richtung Erneuerbare geben kann?
00:04:45: Also die Herausforderungen sind ähnlich.
00:04:47: Das ist das Thema Netzausbau, die Transparenz ins Netz zu bekommen und natürlich jetzt dann Speichertechnologien aufzubauen.
00:04:54: In Indien gibt's immer noch derzeit circa fünfzehn Prozent an technischen, an kommerziellen Verluste im Netz.
00:05:01: Und um die natürlich dort auch Transparensbein zu kriegen und zu schauen wo die Verlustes sind hat ihnen das Ziel zweihundert Millionen SmartMeter auszurollen Und derzeit sind schon knapp über sechzig Millionen installiert.
00:05:13: Und das ermöglicht natürlich eine präzise Messung, wo die Verluste herkommen.
00:05:16: Dieses Jahr zwischen April und Juni mussten circa acht Terawattstunden an Solarstrom abgeriegelt werden.
00:05:23: Da konnte man nicht ins Netz bringen.
00:05:25: Das ist jetzt eine große Chance und eine Herausforderung hier Speichertechnologien in den Markt zu bringen.
00:05:32: Auf der einen Seite auch ne großen Markt für die Batterieindustrie.
00:05:35: Also ich sehe ... Gleiche Herausforderungen wie in Deutschland auch.
00:05:39: Wir haben in diesem Podcast oft über Abschaltung von Windparks und auch PV-Anlagen gesprochen.
00:05:45: Rainer, jetzt geht es um die Elektromobilität in Indien!
00:05:49: Jetzt bin ich ganz gespannt... Ich glaube, in der westlichen Welt verbindet man Indien ja oft mit diesen Rikschaas und Tuktuks, glaub ich sind sehr populär.
00:05:57: Ich wette aber, dass die Elektromobilität deutlich anders aussieht als ich mir so vorstelle.
00:06:02: in Indien oder?
00:06:03: Erzähl mal wie geht es dir wenn du da durch die Straßen gehst sieht man schon elektrifizierte Tuktuks und so weiter.
00:06:09: Die Elektrifizierung ist in Indiens sehr präsent Aber anderswie wir das in Europa kennen.
00:06:15: Wenn Europa an die E-Mobilität denken dann denken wir an die Millionen an private PKWs die jetzt in den Markt kommen ja in großen Stückzahlen und dann geht es über Ladeinfrastruktur, Reichweite.
00:06:27: Aber das ist hauptsächlich auch ein Privatmarkt also die vier Räder oder PKWs.
00:06:33: In Indien ist die Elektromobilität auch sehr präsent.
00:06:37: aber dort wo ich Mobilität als Dienstleistung anbiete weil sich dort Elektromabilität rechnet Es ist kommerziell besser wenn nicht Flotte Anbiete, wenn ich sozusagen das Thema Shared-Mobility habe.
00:06:49: Mitarbeitertransportpuse wird natürlich elektrifiziert und hauptsächlich jetzt die zweiten Dreiräder.
00:06:55: Genau!
00:06:55: Das ist ja das Thema zwei Dreirräder.
00:06:57: Wir wissen eh Bikes beispielsweise diese Tucktucks
00:07:00: usw.,
00:07:01: die sind superpopulär.
00:07:02: Sag doch mal wie viele von denen schon elektrifiziert?
00:07:05: Wie groß ist dieses Marktpotenzial für Indien ganz grundsätzlich?
00:07:09: Insgesamt gibt es in Indien derzeit zehn Millionen Elektrofahrzeuge im Markt Und wenn wir das Jahr twenty-fünfundzwanzig anschauen, wurden zwei Komma drei Millionen Elektrofahrzeuge sozusagen zugelassen.
00:07:20: Von denen waren aber eins Komma Drei Millionen Zwei Räder, ca.
00:07:23: Null Komma Acht Millionen Dreiräder und dann die PKW ist Hundert Siebzig Tausend und Buzze und Trucks oder LKW sind mehrere tausende.
00:07:34: Man sieht ja schon also von den Stückzahlen wird die Elektromobilität von den zwei und drei Rädern dominiert.
00:07:39: Der Marktanteil Bei den zwei Rädern, also bei die neuen den Malt kommen circa sechs Prozent.
00:07:46: Bei dem PKB vier Prozent auch bei den drei Räder interessanterweise schon zwischen fünfzig und siebzig Prozent.
00:07:51: Weil diese hauptsächlich kommerziell genutzt werden!
00:07:54: sagt er mal.
00:07:55: so ein paar Herstellermarken.
00:07:56: Also ich kenne jetzt Tata Motors beispielsweise und ich frage mich natürlich auch, gibt es denn auch westliche Autofirmen die irgendwie jetzt erkannt haben?
00:08:05: Mensch das ist schon ein echt großer Markt.
00:08:07: oder machen das vielleicht wieder die Chinesen keine Ahnung?
00:08:10: wie sieht's aus mit Herstellern?
00:08:11: in Indien sind das heimische Märkte dominierender indische Firmen.
00:08:16: also hauptsächlich wird dieser zwei-und drei Radmarkt von indischen Firmendomine.
00:08:23: Und wenn ich in den drei Rädern gibts auf verschiedene Klassen, da gibt's eine Klasse bis zu fünfundzwanzig Stunden Kilometer.
00:08:29: Die werden E-Rickshas genannt und dann gibt es eine vereinfachte Zulassung.
00:08:33: Und die werden sozusagen für die Lieferdienstleistungen oder wenn ich von der Metro heim möchte benutzt.
00:08:38: Dann gibt´s die Auto Rickshas, die natürlich schneller fahren.
00:08:41: Jetzt kommt Werbung.
00:08:43: Indien investiert gerade massiv in die Batteriezellfertigung und Energiespeicher, getrieben durch ehrgeizige Regierungsinitiativen und einem enormen Wachstum in der Elektromobilität – da bricht Indien gerade ein Batterierekord nach dem anderen!
00:08:57: Doch der Aufbau von indischen Gigafactories bringt auch enorme Herausforderungen mit sich.
00:09:02: wie lässt sich eine solche Produktion von Tag eins effizient, wettbewerbsfähig und technisch ausgereift industrialisieren.
00:09:09: Genau hier wird die Indisch-Deutsche Zusammenarbeit entscheidend!
00:09:13: Deutschland und Europa verfügen über ein hochentwickeltes Ökosystem aus Batteriespezialisten, Maschinenbauern und Technologieanbietern.
00:09:21: Um dieses Europäische Know How mit den indischen Großprojekten zu verknüpfen braucht es Partner, die beide Märkte verstehen und vor Ort agieren.
00:09:30: Und hier kommen die Batteriespezialisten der Battery-Advisors ins Spiel!
00:09:35: Mit starken Wurzeln in beiden Regionen begleitet das Battery Advisors Team OEMs, Zellhersteller und Speicherspezialisten durch den gesamten Industrialisierungsprozess.
00:09:45: Von der Fabrik- und Layoutplanung über die Lieferandenauswahl bis hin zum erfolgreichen Produktionsstaat.
00:09:51: Zudem unterstützt Battery Advisor Unternehmen bei der Rekrutierung von Fachkräften für Installation, Hochlauf und Wartung direkt in Indien!
00:10:00: Battery Advisors hat verstanden, es braucht Akteure mit Präsenz vor Ort die beide Kultur- und Wirtschaftsräume verstehen und erste Kontakte in langfristige Partnerschaften übersetzen.
00:10:11: Für europäische Anlagenbauer, Investoren und Technologieanbieter bietet der indische Markt gewaltige Chancen.
00:10:17: Wer wissen möchte welche Zellkapazitäten aktuell entstehen, welche Akteure den Markt prägen und wo die lokale Wertschöpfung stattfindet?
00:10:26: Der findet die Antworten in der neuen Indien-Batteriemarktstudie von Battery Advisors!
00:10:32: Liebe Hörer, aufgepasst!
00:10:33: Für euch gibt's jetzt diese Indien-Batteriemarktstudie mit einzigartigen Einblicken in die Elektromobilität in Indien zum Vorteilspreis.
00:10:41: Mit dem Rabattcode geladen spart ihr jetzt zweihundert Euro und erhaltet die Studie für ein tausend vierhundert euro statt regulär eintausend sechshundert.
00:10:50: Alle Infos dazu findet Ihr unter dem Podcast oder per Mail an infoatbattery-advisers.com, oder auf LinkedIn.
00:10:57: und wer kann?
00:10:58: Der trifft auch die Battery-Advisors auf der Battery Show India in Neudeli vom Zweiundzwanzigsten bis zum Vierundzwansigsten Oktober, zwei Tausendzechsundzwanzig in Halle Fünf.
00:11:08: Alle Infos dazu wie immer unter dem Podcast.
00:11:12: E-Pkw's und E-Busse und ELKW.
00:11:16: kannst du uns da noch mal ein paar Zahlen nennen?
00:11:18: Die sehen jetzt ein bisschen weniger rosig aus, wenn man das mal vergleicht mit unseren Zahlen oder?
00:11:23: Ich würde es anders formulieren.
00:11:24: Die kommen jetzt auch, also wenn ich da Richtung im Jahr- und Jahrzehntausend- und Jahrezehnte-Jährige, werden die auch sehr stark elektrifiziert werden.
00:11:32: Denn markt jetzt startet die E-Mobilität einfach mit den zwei- und Dreirädern in Saison über die Flotten und kommerzielle Fahrzeuge.
00:11:40: Die Buse werden auch von der indischen Regierung sehr stark gefördert.
00:11:43: Also da gibt's Ausschreibungen wo Fördermittel bereitstellen um wirklich dann circa vierzehntausend Buse in die Städte zu bringen, weil dort natürlich das Thema Luftverschmutzung ist und ich da über die Elektromobilität natürlich auch die Luftverschwanzung reduzieren kann.
00:12:00: Dann gehen wir mal ins Thema Laden rein.
00:12:02: Das find ich ganz, ganz spannend!
00:12:03: Ich hab ja im Vorgespräch schon rausgekriegt.
00:12:07: es gibt Ladestationen wo man quasi seinen Akku irgendwie wechseln kann.
00:12:11: Ganz, ganz mobil.
00:12:13: Es gibt mehrere Filialen von Anbietern in der ganzen Stadt wo man ganz kinderleicht den alten Akku, den entladenen Akku abgibt und sich einen neuen nehmen kann, den quasi mietet.
00:12:23: Erzähl mal wie funktioniert das bei e-Bikes?
00:12:26: Und bei diesen Tuktuks.
00:12:27: also ist Ja, diese typische Battery Swapping.
00:12:31: Das gibt es in Indien schon oder?
00:12:33: Ja!
00:12:33: In Indien gibt es schon Battery Swaping.
00:12:36: Das ist nicht der Standard sondern das wird jetzt sehr stark aufgebaut.
00:12:40: Es gibt circa dreitausend Taustationen also Swapping-Stationen und die großen Spieler sind Battery Smart und Sun Mobility, also zwei Firmen unter anderem, die das jetzt aufbauen.
00:12:50: Und in Saison ist natürlich verflotten interessant weil ich dann die Stillstandszeit meines Fahrzeuges einfach auf wenige Minuten reduzieren.
00:12:58: Aber die meisten Fahrzeuge laden immer noch mit einem Kabel.
00:13:01: Die zwei Räder, wenn sie privat genutzt werden, werden einfach zu Hause mit dem Kabel geladen oder bei der Arbeit.
00:13:07: Die drei Rädern, wenn Sie kommerziell genutzwarten haben irgendwo dann ein Depot- oder einen Stützpunkt, wo Sie warten bis zum nächsten Auftrag kommen, wo es ein Ladeinfrastruktur
00:13:16: gibt.".
00:13:17: Und wenn du mal abschätzt zwischen AC-Ladern und DC-Laden?
00:13:20: Also langsames und schnelles Laden – wo ist da die Präferenz der Inder?
00:13:28: Ladeinfrastrukturen, die natürlich im Moment auch standardisiert.
00:13:32: Was da jetzt Schnelllade ist, was langsames Laden würde ich jetzt nicht so differenzieren?
00:13:37: Weil das ist wirklich eher die Frage für welches Geschäftsmodell brauche ich eigentlich welche Lade-Infrastruktur.
00:13:44: Bei uns sind es ja wirklich die Privat-Pkw's, die geladen werden müssen und wir fahren ja... Dann mit dem Privat-Pkw dann unter Umständen auch lange Strecken.
00:13:53: Das heißt hier ist wirklich die Fragestellung der Schnellartestation, das wurden in den Outcome die Fratestellungen später.
00:13:59: Derzeit ist eher wie ich mit den zwei und drei Rädern die eher kurze Strecken zurücklegen, wie ich eigentlich das kommerziell mache und wie das kommerenziell attraktiv ist die
00:14:08: Elektromobilität.".
00:14:09: Reiner, dann sprechen wir an dieser Stelle mal über Lieferdienste, über diese Delivery Services... die in Indien ja einen völlig anderen Stellenwert haben als in Deutschland.
00:14:18: Warum ist das eigentlich so?
00:14:19: Ihr sprecht ja dauernd darüber, dass diese kommerziellen Lieferdienste irgendwie irre Präsenz sind im täglichen Stadtleben – was wird da alles geliefert und zwar von wem?
00:14:29: für wen?
00:14:31: Ich bestelle meine Gegenstände bei Amazon worden ein Tag später geliefert.
00:14:35: Das Thema E-Commerce ist sehr stark in Indiens.
00:14:39: Was in Indi hinzukommt, ist das Thema QuickCommerce.
00:14:41: Das sind Anbieter.
00:14:43: Bei denen kann man alle Dinge des täglichen Lebens, was ich im Haushalt benötige in wenigen für zehn Minuten geliefert bekommen.
00:14:51: Und das ist ja sehr spannend.
00:14:54: und da kommt zusammen dass in Indien natürlich nicht sehr die Städte sehr dicht besiedelt sind.
00:15:00: also es gibt viele Verkehrsstauses Es gibt eine sehr hohe Smartphone Dichte.
00:15:05: Also das wurde in Indiens sehr schnell adaptiert und ist einer der größten Smartphones Märkte der Welt.
00:15:11: Das heißt Ich kann über eine App wirklich alles, was ich zuhause brauche.
00:15:15: Im mehrere Tausend oder hundert Artikel die man hat kann ich mir zu jeder Tageszeit bestellen und die kommen in wenige Minuten.
00:15:24: Da gibt es einen großen Wettbewerb natürlich von den Anbietern und das ist auch schnell geliefert wird und die haben dann Stützpunkte oder Lager in den Wohngebieten so genannte Darkstores und in der Nähe der Darkstore gibt's Flotten von zwei Rädern, die natürlich so stationiert sein müssen dass es das was man bestellt dann auch wirklich in zehn minuten liefern kann.
00:15:48: Wahnsinn also die müssen ja dann im prinzip ständig im Einsatz sein ist muss effizient schnell geladen werden nämlich mal an da kommt ständig dann fahrzeugereien und raus und diejenigen fahrzeuge die stehen die könnte man jetzt dem netz zur verfügung.
00:16:04: Also im Prinzip dieses Vehicle-to-grid-Konzept, was ja in Deutschland tatsächlich jetzt gerade wieder irgendwie nicht so richtig in die Pötte kommt.
00:16:11: Sind die Inter da schon weiter?
00:16:13: Also Vehicle to Grid wird sich angeschaut aber es ist in der Pilotphase.
00:16:20: also sind mehrere Fahrzeuge, also wenige Fahrzeugen, die in vielleicht drei oder vier Projekten gerade ausgetestet werden.
00:16:27: Aber prinzipiell wie du sagst wenn das wirtschaftlich sich rentiert und kommerziell tragbar ist das natürlich sehr gut umsetzbar, weil ich habe diese Elektroflotten, Elektrofahrzeugflottern die ja in den Hubs stehen an den Stützpunkten und dort geladen werden können.
00:16:44: Und ich weiß ja wo mein Flottenfahrzeug sich befindet.
00:16:48: Im Moment ist es in der Pilotphase Die meist verkauften PKWs die kosten immer noch weniger wie Zehntausend Euro.
00:16:55: Man hat eine sehr kostende Sensibilität Und ein Elektrofahrzeug muss jetzt nicht nur technologisch besser sein, sondern es muss sich kommerziell rentieren.
00:17:05: Das passiert bei den Flotten.
00:17:09: Für dieses Quick-Commerce, diesen Fast Delivery weniger mit zehn Minuten, wenn ich das jetzt mit einer Elektro Fahrzeugflotte bediene statt von einem Verbrennungsfahrzeug kann ich über die Nutzungstauer eigentlich bis zu vierzig Prozent der Kosten reduzieren.
00:17:25: Das heißt die Elektromobilität kommt hier wirklich über den Anwendungsfall, über das Geschäftsmodell.
00:17:30: Also ist es quasi eine Elektrifizierung?
00:17:32: Eine Energiewende, die über die Industrie läuft und nicht von den Privatpersonen?
00:17:36: Ja genau!
00:17:38: Die Privatpersonen kommen jetzt auch auf.
00:17:40: der Anteil der Neufahrzeuge sozusagen bei dem Privat-Pkw ist vier Prozent, bei den Dreirädern schon siebzig Prozent weil sich da das eigentlich kommerziell trägt.
00:17:48: Da würde ich mir natürlich wünschen, dass irgendwie die Verbraucher in Indien die Privatmenschen sozusagen sich ebenfalls so bewegen.
00:17:57: Wie geht's denn den Großbatterie-Projekten?
00:17:59: In Indien?
00:18:00: vergleich hier auch wieder zu Deutschland.
00:18:01: wir haben ganz viele Anmeldung von Großbaterien aber die Regulatorik kommt irgendwie nicht so richtig in die Pötte sodass Ja, eine wachsende Anzahl von Gigawatt-Stunden im Netz sehen.
00:18:11: Das sind jetzt so glaube ich sieben bis acht Gigawattsstunden, die schon gebaut sind in Deutschland?
00:18:17: Wie ist das in Indien?
00:18:18: Also der Markt für stationäre Energiespeicher und Großspeicher wächst auch sehr stark.
00:18:24: Und es ist eigentlich der zweite große Treiber für die Batterieindustrie neben der Elektromobilität.
00:18:32: Und zwar passiert's der Wandel jetzt gerade also wenn ich Ende Knapp unter einer Gigawattstunde installiert in Indien.
00:18:43: Und jetzt Ende August waren es knapp über neun Gigawattsstunden,
00:18:47: d.h.,
00:18:48: da wurden in einem halben Jahr acht Gigawatterstunden an stationäre Enerbischspeicher installiert und dieses Wachstum wird sich massiv fortsetzen.
00:18:58: Wenn man dann nach vorne schaut Richtung im Jahr two-tausenddreißig gibt's natürlich verschiedene Szenarien wie sie dem Markt entwickelt Und der Gesamtbedarf an Batterien, also Mobilität und Stationäre erwartet man zwischen hundert Gigawattstunden und dreihundert Gigawattsstunden.
00:19:13: Die Stationäre werden hier einen sehr großen Anteil haben.
00:19:17: Das wird auch von der Indisch-Regierung sehr stark gefördert – die Central Electricity Agency hat jetzt im September ein Gesetzesentwurf vorgelegt.
00:19:32: dass ab Sommer nächsten Jahres, wenn ich im Solarfeld aufbaue oder eine Windkraft fällt dann muss ich zehn Prozent der Kraftwerksleistung über zwei Stunden praktisch die Batterie beistellen.
00:19:45: Und dann in dem Jahr für den Vorwurf von dem Jahr ist es natürlich ein starker Treiber dann, wenn das umgesetzt wird vor die Batterietechnologie und man sieht damit aber auch schön wie in Indien die Regierung Ziele vorgibt Rahmenbedingungen und damit auch neue Technologien in den Markt bringt.
00:20:04: Das ist deshalb toll, weil wir in diesem Podcast unlängst mal die Vision hatten Mensch an jedem Transformator.
00:20:11: in Deutschland bräuchten wir eigentlich eine größere Batterie.
00:20:15: das ist natürlich nicht staatlich bei uns vorgegeben das haben wir anders hier organisiert.
00:20:18: aber das klingt ja fast schon ein bisschen nach fünf Jahresplanen in China was die Inder da machen oder?
00:20:24: Also ich würde es anders formulieren.
00:20:25: In Indien gibt's keine fünf Jahrespläne, sondern in Indien ist ein federater Staat mit der Zentralregierung und Bundesstaaten und in Indie steuert die Energiewende eines sehr stark.
00:20:37: überziele Rahmenbedingungen natürlich Ausschreibungen wie gerade ein Beispiel erwähnt und lässt dann eigentlich den Markt handeln ja und schauen dass sich das kommerziell umsetzt.
00:20:49: Perfekter Zeitpunkt auch über Batterieproduktionen in Indien zu sprechen.
00:20:54: Logisch, die Inder haben natürlich auch schon längst erkannt dass die heimische Batteriefertigung und Batterie-Produktion jetzt sehr sehr lukrativ sein kann.
00:21:03: Kannst du uns da mal ein paar Daten und Fakten nennen?
00:21:05: wie viele Gigawatt Stunden werden denn schon in indien gebaut?
00:21:08: Und welche Firmen sind da aktiv?
00:21:10: Also in Indiens ist es auch ein großes Ziel eine lokale Zellfertigung aufzubauen und das ist zum einen Ziel wieder von der Regierung.
00:21:19: Regierung hat da Förderprogramme, das sogenannte Production Linked Incentive Programm bei dem fünfzig Gigawattstunden an Zellfertigung aufgebaut werden soll.
00:21:28: Vierzig Gigawattsstunden sind erteilt wobei dort derzeit eine gigawatt Stunde operativ ist.
00:21:36: Auf der anderen Seite neben diesen Regierungsforderungen ist es die lokale Großindustrie die auch massiv jetzt in das Thema Gigafactories reingeht als Beispiel Reliance, Amaracha, Excite, Ola.
00:21:52: Die alle derzeit Gigafactories aufbauen als Erzählfertigungen und die sind alle im Bau.
00:21:59: Also das Ziel ist es dass die jetzt Ende des Jahres oder nächstes Jahres in Betrieb gehen.
00:22:05: aber ich denke in Indien haben da die gleichen Themen wie wir in Europa auch haben.
00:22:09: also das ist im Hochlauf die Ausschuss reduzieren also wie man sozusagen diese Inbetriebnahme dann hinbekommt
00:22:18: Wahnsinn.
00:22:19: Welche Batterie-Zellchemie bietet sich da an?
00:22:21: Du kannst auch übrigens mal ganz kurz für die E-Autorickshars da eine Parallel machen, mit welchen Zellchemien arbeiten eigentlich diese Fahrzeuge?
00:22:30: Die Zellchaemin sind in Indien wie bei uns auch in Europa das Thema NMC und LFP.
00:22:39: also zum Eisenfußfahrt und Nickelmangaren Kobalt.
00:22:42: Für die zwei Räder wird z.B.
00:22:44: immer noch NMC Zellen zylentrischer eingesetzt, weil ich da gibt es weniger Platz am Zweirad.
00:22:50: Da brauche ich die Energiedichte von NMC.
00:22:52: aber generell wie bei uns ja auch setzt sich die LFP-Zelle durch.
00:22:56: Aber da gibt's keine Einheitszelle und diese Autorickschars sind E-Rickschers, die drei Räder ist so dass die langsam fahrenden, die langsamer sind als fünf oder zwanzig Stundenkilometer, da gibts immer noch einen sehr hohen Anteil mit über fünfzig Prozent eine vom Bleisäurebatterie Existierende Batterie-Technologie, die ja über Jahrzehnte besteht.
00:23:20: Also weiß man, wo man die kaufen kann und wie man sie recyceln können usw.
00:23:24: Als Antriebsbatterie tatsächlich?
00:23:26: Also Gleisäure-Batterie als Antriebesbatterien?
00:23:29: Nur bei den langsamen Fahrzeugen also drei Rädern.
00:23:31: Bei den schnellen ist es natürlich eine LFP-Lizon-Baterie hauptsächlich, die dort eingesetzt wird.
00:23:38: Das ist nur bei den sehr langsamen Dreirädern, den E-Rigchars.
00:23:43: Dort ist durchaus noch eine Technologie eingesetzt
00:23:46: worden.".
00:23:47: Und diese Gigafactories die da jetzt angedacht sind in Indien?
00:23:50: Sind sie für den heimischen Markt gedacht eben für diese ganzen tollen neuen E-Fahrzeuge?
00:23:56: oder ist das auch als Export der Standort gedacht?
00:24:00: Beides!
00:24:01: Natürlich hat Indien jetzt einen Staat wachsen dann im lokalen Markt wo die Gigafactorys natürlich... den zuerst mal bedienen.
00:24:09: Ein Beispiel jetzt Tata-Gruppe mit ihrer Tochterfirma Akratas, baut derzeit eine Gigafactory in Indien auf als auch in England zum Beispiel.
00:24:19: und es gibt schon sehr viele sozusagen Fabriken Gigafactories die das Thema Module Pack oder Container für die Großspeicher machen.
00:24:28: Das heißt die Assemblierung von Zellen passiert schon in Indie und jetzt kommt das Thema Zell Fertigung hinzu.
00:24:35: Dieser ganze Markt, inklusive dieser Batterie Gigafactories, die da jetzt angedacht sind und jetzt schon gebaut sind.
00:24:42: Sind da europäische Firmen irgendwie dabei als Joint Venture Partner?
00:24:46: Als Investoren?
00:24:47: oder ist das leider wieder in chinesischer Hand im schlechtesten Fall?
00:24:52: Wer ist da international aktiv?
00:24:54: Haben die großen drei Deutschen das schon erkannt, was in Indien passiert?
00:24:58: Das
00:24:58: Ziel von den Firmen, dass man schnell eine Gigafactory aufbaut.
00:25:02: Das heißt, wir müssen es noch irgendwo zukaufen Und das nach Hause wissen wir alle, gibt es hauptsächlich auch in China.
00:25:09: Das heißt, dass sind viele die eine Partnerschaft oder eine Lizenz von einem chinesischen Zellhersteller haben um die Gigafactory schnell aufs Wauen zu können.
00:25:19: Ich sehe aber da eine große Chance für die europäische und deutsche Industrie weil wir wissen ja auch, dass China zum Beispiel vor LFP Materialien oder Produktionstechnologien hier eine Exportkontrollen einführt.
00:25:33: Wir in Deutschland haben ja das Thema Selbstfertigung des Technologien von den Maschinenanlagen bis zu den Prozesstechnologien und Qualitätskontrollen.
00:25:41: Und ich denke, dass ist eine große Chance, weil Indien braucht dort noch hau um es aufzubauen.
00:25:47: Ich denke wir können da durchaus was beitragen und auch in dem Batterieboom partizipieren vom deutscher Zeit.
00:25:53: Wie können wir das genau machen?
00:25:54: jetzt mal so aus Leinsichtes klar?
00:25:57: Das Lohnniveau in Indien ist wahrscheinlich deutlich geringer als in China oder natürlich auch in Europa.
00:26:04: Die indischen Kräfte sind da wahrscheinlich sehr gut gebildet.
00:26:08: am Start, also jetzt in sämtlichen Mint-Fächern, Ingenieure, Chemie, Physik und so ... Sind die wahrscheinlich relativ weit oben weltweit?
00:26:15: Insofern was sind noch so Faktoren, die uns Europäer zu diesen Joint Ventures bringen sollten um in Indien Batteriezellfertigung zu betreiben?
00:26:25: Ich denke es lohnt ... Niveau würde ich jetzt gar nicht so als relevant sehen.
00:26:29: Die Gigafaktoristen ja auch der ganzen Welt hochautomatisiert, also wie du gesagt hast, Indien hat sehr gute Universitäten, hervorragende Ingenieure die natürlich dann auf dieser Technologie ausgebildet werden müssen.
00:26:42: aber ich denke dort hat Indien ein hervorrendes Potenzial die Gigafakterist zu betreiben.
00:26:48: es ist eher die Themen die wir in Europa auch gesehen haben.
00:26:52: also wie schaffe ich den Hochlauf einer Gigafactory, wie tue ich den Ausschuss reduzieren.
00:27:00: Wie bekomme ich einfach die Gigafactory so im Hochlauf zu laufen?
00:27:05: Dass die Zellen kommerziell wettbewerbsfähig sind?
00:27:08: zu den importierten chinesischen Zellen.
00:27:10: Sag
00:27:10: doch noch mal ganz konkret was macht denn jetzt den indischen Batteriemarkt so attraktiv für Investoren aus Europa?
00:27:15: also wenn das nicht anders ist als in China beispielsweise dann weiß ich gar nicht warum die investieren sollten.
00:27:20: also was es jetzt besonders attraktive in Indien?
00:27:23: Es ist ein großer, eigener Markt.
00:27:26: Es gibt natürlich verschiedene Szenarien aber wenn ich ein aggressives Hochlauf-Szenario oder Wachstums-Scenario annehme, wird man kumuliert bis zu einem Teppawattsstunden einen Batterien gebraucht als Bedarf.
00:27:40: Das heißt es sind sehr große Markte und Indien braucht Technologien zum Betrieb der Gigafactories also so dass die so laufen mit einem geringen Ausschuss, mit einer hohen Qualität.
00:27:53: Und Wettbewerbssäge zu den importierten chinesischen Zellen und ich denke da haben wir sehr gute Firmen in
00:27:58: Deutschland.".
00:27:59: Und diese sollten jetzt deines Erachtens nachmal ein Auge auf Indien werfen weil sie jetzt sozusagen kooperieren können und da in diesem Markt sozusagen noch Fuß fassen könnten?
00:28:08: Genau!
00:28:09: Weil jetzt werden die Gigapactures gebaut.
00:28:11: das heißt jetzt muss man sich platzieren wenn man eine gute Technologie hat um die Qualität der Fertigung zu verbessern, um den Ausschuss zu reduzieren.
00:28:20: Um die Qualitätskontrollen so zu führen, die Maschinenanlagen zu haben.
00:28:25: Ich kenne Gigafactories in Indien, die wirklich bewusst nicht auf chinesische Technologie setzen, sondern eigentlich alles aus Europa und Deutschland eingekauft haben – die Maschinenanlagen.
00:28:34: Und ich denke da müssen wir jetzt aktiv….
00:28:37: also muss der deutsche Industrie aktiv nach Indiens gehen?
00:28:40: Weil die chinesischen Technologien... Also die sind sehr gut wissen wir alle, sie sind hoch wettbewerbsfähig!
00:28:46: Aber die chinesische Regierung reduziert ja teilweise.
00:28:52: gewisse Fertigungstechnologien unterliegen an der Exportkontrolle.
00:28:55: Und das ist natürlich dann eine traumatische Situation, wenn ich einen Gigafactory aufbauen möchte und auf einmal bekomme ich die Maschinen nicht mehr!
00:29:02: Also ich denke mal aus Gründen der Diversität, dass man sagt, man möchte Lieferketten jetzt irgendwie streuen.
00:29:07: Klar da ist natürlich das Thema Indien interessant.
00:29:11: Wie sieht's denn aus mit der Zellchemie?
00:29:13: noch einmal?
00:29:13: Machen die jetzt irgendwo schon Natrium-Mion-Batterien sehr skalierend oder vielleicht irgendwo Festkörperbatterien?
00:29:20: gibt es irgendwas wo die Inder sich spezialisiert haben auf eine ganz spezielle Sparte?
00:29:27: zum einen wie Reliance auf der Zelltechnologie des Anschauen vom IP oder die derzeit Natrium-Zellen aus China kaufen, das gleiche dann in Batterien assemblieren und natürlich ein großes Interesse haben hier noch hauaufzubauen eine eigene Zelle zu machen.
00:29:44: Und da möchte ich nochmal zurückkommen zu den Gigafactories.
00:29:46: wir haben nur gesprochen wie Indien im Moment oder die indische Industrie um ihn schnellen Hochlauf zu gewährleisten, auf chinesische oder europäische Technologie setzt.
00:29:57: Aber all die Firmen entwickeln für die nächste Generation dann eine eigene Zelle einschließlich Zelldesign, Chemie und so
00:30:05: weiter.".
00:30:06: Du hast auch gesagt dass du schon sehr gute Erfahrungen im Bereich Battery Recycling mit den Innern gemacht hast?
00:30:11: Ja also Indien baut jetzt gerade oder hat aufgebaut eine komplette Recylingindustrie über die ganze Wertschöpfung Kette vom Rücknahmesystem zur mechanischen Verarbeitung, zur Schwarzmasse zum Refining mit hydrometallogischen Prozessen.
00:30:26: Wenn die Firma eine Batterie in den Markt bringt oder importiert oder herstellt und in den Markt bringt dann muss sich die Firma auf einem Portal registrieren also der Datenbank von der Regierung muss sagen wieviel Volumen sie in den markt bringen und dann werden die Recyclingziele festgelegt.
00:30:43: Die Fragen sind vielleicht eher jetzt, wie ich diese Rücknahmesystematik noch optimiere.
00:30:49: Aber ansonsten hat Indien wirklich hier schon eine sehr gute Recyclingindustrie aufgebaut.
00:30:53: Ja, ich denk mal dieses Pfandsystem was da offenbar noch fehlt.
00:30:56: Das fehlt auch in Deutschland und wir haben natürlich alle noch alte Lithium-Ionen-Batterien irgendwie im Keller liegen oder auf dem Dachboden oder so.
00:31:04: Liebes Publikum an dieser Stelle bringt doch eure alten Batterien einfach mal auf den Recyclinghof.
00:31:08: das gilt natürlich für Indien.
00:31:11: Dr.
00:31:11: Rainer Kern vielen Dank dass du hier warst im Podcast uns diesen Markt in Indien ein bisschen näher gebracht hast.
00:31:17: Du arbeitest für Panitec Green Ventures und versuchst dort zwischen deutschen Europäern und indischen Firmen die Batterieindustrie voranzubringen.
00:31:26: Liebes Publikum, wenn ihr jetzt noch Anmerkungen habt, schreibt sie gerne mal in die Kommentare.
00:31:30: Wenn ihr Fragen habt auch damit in die Kommentare.
00:31:33: Wir lesen die alle durch und versuchen viele davon zu beantworten.
00:31:36: Macht's gut bis zum nächsten Sonntag!
00:31:37: Tschüss.
00:31:38: Vielen Dank.
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