Schiffsantriebe der Zukunft - Wasserstoff-Boot Hydra

Shownotes

Schon vor 20 Jahren sah unser Podcastgast Dipl.-Ing. Christian Machens Wasserstoff (H2) als möglichen Energieträger für die zukünftige E-Schifffahrt an, da das Gas schon vor 20 Jahren verfügbar (wenn auch nicht erneuerbar hergestellt!), kosteneffizient und sicher eingesetzt werden konnte. Um seinem Professor zu imponieren und die Machbarkeit zu beweisen, baute er kurzerhand selbst ein Wasserstoff-Boot. Damit nicht genug: Sein kleines Team aus Ingenieuren schuf im Leipziger Hafen (mal nebenher) eine erste maritime Wasserstoff-Tankstelle für Schiffe.

Christian Machens sieht bis heute große Potenziale, weite Teile der Schifffahrt zu elektrifizieren. Inbesondere bei kleineren Fähren, Segel- und Privat-Booten könnte vorhandenes Freivolumen schon heute mit E-Technik befüllt werden, da Gewicht eine eher untergeordnete Rolle in der Schifffahrt spielt.

Der Antriebsstrang der HYDRA bestand aus folgenden #Komponenten:

  • Brennstoffzelle: 2 x 8 ZeTek modules
  • FC-Power: 6,9 kW DC (64-88 Volt)
  • System-Output: 5,5 kW DC
  • Electrical efficiency: 60 % (0,55 Nm3H2/kWh)
  • Efficiency (System): 42 % (0,8 Nm3H2/kWh)
  • Hydrogen purity: 3.5 (99.95 %)
  • Operating pressure: 50 mbar
  • Measures: 1m x 1m x 1m
  • Weight: 300 kg
  • Operating temperature: 65 °C
  • Electrolyte: 30% KOH
  • Oxidant: aerial Oxygen (via scrubber)
  • Gas consumption: a) 45 Nm3/h (Oxygen), b) 5 Nm3/h (Hydrogen)
  • Production of reaction water: 4 l/h
  • System-cooling: a) River-water – Cooling water HEX (outer loop) b) Cooling-water KOH HEX (inner loop) c) Cooling-water circuit includes metal hydride storage

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.