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Katja Diehl - Weniger Autos im Alltag

Shownotes

In dieser Episode spricht die Mobilitätsexpertin Katja Diehl über das Gelingen der Verkehrswende in Deutschland. Sie unterstreicht, dass unser aller Bewegungsmuster (Mobilität: wann, wie, wohin, warum) völlig neu gedacht werden sollte. Laut Diehl gibt es dazu jedoch noch zu wenig Mobilitätsalternativen zur "Auto-Mobilität". Nur eine Verringerung der deutschen Pkw-Bestände könnte letztlich eine klimafreundliche und -gerechte Umwelt ermöglichen, die städtebaulich mehr Lebensqualität verspricht. "Ich habe mal die Zahl 20 Mio. Fahrzeuge genannt", so Diehl. Das wäre eine Reduktion um rund die Hälfte der derzeitigen Autoflotten Deutschlands.

"Jede:r sollte das Recht haben, ein Leben ohne ein eigenes Auto führen zu können", so Diehl. In ihrer Vorstellung können die Menschen zwar weiter Auto fahren, so sie es denn wollen. Sie müssen es aber nicht mehr – denn es soll überall attraktive Alternativen geben: Bus, Bahn, Fahrräder, Roller, Scooter, Sammeltaxi.

Warum dem Auto also noch länger huldigen? Katja Diehl sagt: "In unserem Land ist nicht alles fair und klimagerecht, inklusiv und bezahlbar". Vielmehr ist seit vielen Jahrzehnten jegliche Mobilität auf das Auto ausgelegt. Gut ausgebaute Autobahnen, zu viele Parkplätze, zu große Innenstadtstraßen und vor allem eine finanziell attraktive Haltung von (großen) Fahrzeugen. Dabei sind aber die Bedürfnisse vieler Menschen nicht angemessen berücksichtigt.

Am 28. Oktober 2022 erhielt Katja Diehl den Deutschen Mobilitätspreis. Ihr Buch "Autokorrektur – Mobilität für eine lebenswerte Welt" erschien am 9. Februar 2022 und stand sofort auf Platz 5 auf der Spiegel-Bestsellerliste. Es wurde 2022 mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis in der erstmals vergebenen Kategorie „Leserpreis“ ausgezeichnet.

Podcast Katja Diehl: https://katja-diehl.de/sdmpodcast/

Kommentare (7)

Toni Gnädig

Auch bei mir war das der erste Podcast von euch den ich nicht zu Ende gehört habe. Unerträglich. Ich wohne auf dem Land und habe vier Kinder. Natürlich kann ich gerne mein Auto abgeben. Benötige mit den Öffis dann eben die dreifache (!) Zeit zur Arbeit, melde meine Kinder vom Sportverein ab (können ja dann Sport an der Playstation machen) oder sag ihnen, dass sie ja auch bei Regen, Eis und Schnee sich nicht so anstellen sollen und mit dem Fahrrad die 10km fahren können und Musikschulen braucht auch keiner, kann ja jeder Spotify abonnieren..... Bitte belasst es bei dem einen Ausrutscher und lieber Technik anstatt Politik. Danke ansonsten für euren Super Podcast

fhelling

Es ist schon interessant, was hier in die Kommentare geschrieben wird. „Daniel“ schreibt, dass Frau Diehl nur jammern würde, und keine Lösungen anbiete. Dabei bietet sie hier eine Stunde lang Lösungen an, und er ist derjenige, der hier jammert. Der Rest seines Kommentars ist auch nur noch traurig zu lesen. Wie kann man nur so hinter seinem Tellerrand bleiben? Und noch absurder wird es bei "St. Rast". „Klimakleber-Sozialisten“, ernsthaft? Jedenfalls danke für diese erfrischende und interessante Podcast-Folge?

Alexander Schünemann

In 10 bis 15 Jahren wird das autonome Fahren zu unserem Alltag gehören. Dies wird zu weitreichenden Veränderungen in unserem Mobilitätsverhalten nach sich ziehen. Als erstes stellt sich die Frage, was mein Auto die anderen 22 Stunden macht, an denen ich es nicht brauche. Es kann ja schließlich ohne mich fahren. Eine Möglichkeit wären unterschiedliche Vermietmodelle, aber wer will sein zweites Wohnzimmer mit jemanden teilen? Auch Sharing Modelle kämen in Frage, aber auch hier fehlt der Wohlfühlfaktor und die Möglichkeit seine Sachen einfach im Auto zu lassen. Konsequent weitergedacht führt dies zu einer Trennung von Antriebseinheit und Fahrgastkabine bzw. Ladung. Diese Kabine müsste natürlich genormt sein, als Basis könnte das Maß einer Europalette dienen , bzw. das Vielfache davon. Dieses Maß müsste so gewählt werden, dass der Großteil der Güter damit transportieren werden können. Bei den Passagierkabinen wird es sicherlich unterschiedliche Anbieter geben und somit auch das von manchen so benötigte Statussymbol. Weiterhin wird eine Software benötigt, die sicherstellt, dass die Antriebseinheiten zur richtigen Zeit am richtigen Platz zur Verfügung steht, für die Menschen, die sich keine eigene Kabine leisten wollen oder können, mit einer Sharing Kabine. Ein typischer Tagesablauf könnte dann so aussehen. Morgens fahren viele Menschen zu Arbeit. 5 Minuten vor der geplanten Abfahrt wird eine Antriebseinheit geordert. Ein letzter Schluck Kaffee, oder die Tasse wird einfach mitgenommen und dann kann in der Kabine am Schreibtisch schon mal angefangen werden, zu arbeiten. Der autonome Antriebsstrang pickt dann die Kabine auf und fährt ins Büro. Dort angekommen wird die Kabine abgeladen und der Antriebsstrang kann sich neuen Aufgaben zuwenden. Wichtig hierbei ist eine zeitnahe Verfügbarkeit der Antriebsstränge bzw. der der Sharing Kabinen. Außerhalb der Stoßzeiten kümmern sich die Antriebseinheiten um den allgemeinen Warenverkehr. Zum Einkaufen zum Beispiel wird das Modul geordert, kurz das Leergut aus dem Keller geholt und dann eingestiegen. Im Supermarkt kurz vorm Verlassen des Ladens. Des Weiteren werden wir die leidliche und immer wiederkehrende Diskussion um ein Tempolimit auf Autobahnen los. Da die Module autonom fahren, werden Durchschnittsgeschwindigkeiten möglich sein, die heute auch ohne Tempolimit kaum zu erreichen sind. Dies kann soweit gehen, dass die autonomen Module Verbände auf der Autobahn bilden und somit auch der Luftwiderstand der einzelnen Kabine sinkt und somit ein sehr effektiver Transport möglich ist. Bei längeren Fahrten wechselt der Antriebsstrang automatisch, wenn der Akku zur Neige geht und fährt dann automatisch zur nächsten Ladestation, während der nächste Antriebsstrang die Kabine übernimmt. Währenddessen sitzt die Familie auf der Urlaubsfahrt bequem in der Kabine auf dem Sofa und schaut ihr Lieblingsfernsehserie. Da das gesamte System automatisch läuft, gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Tag und Nacht und die vorhandene Infrastruktur kann besser ausgenutzt werden, was viele geplante Ausbauten von Autobahnen obsolet machen wird. Als Fazit lässt sich sagen, das viele Visionen über das autonome Fahren nicht weit genug greifen und die Trennung von Antriebseinheit und Fracht weitreichende neue Möglichkeiten eröffnet.

E-Auto Fahrer

Schade, dass kritische Nachfragen zum Flächenverbrauch und den Allgemeinkosten die Bahn, Radwege, ÖPNV usw. betreffend fehlen. Eine ganzheitliche Betrachtung fehlt völlig. Der Beitrag ist damit sehr propagandistisch und nicht geeignet sich eine eigene Meinung zu dem Thema zu bilden. Das Thema ist deutlich differenzierter als hier dargestellt. Schade, ich habe nach der Hälfte abgebrochen, aber diese Folge war leider schwach.

Marty McFly

Schon an diesen beiden Kommentaren erkennt man sehr gut die Sackgasse in die wir als Gesellschaft mit dem Konzept individueller Automobilität steuern.

Daniel

Ich höre Euren Podcast wirklich gern und schätze ihn vor allem wegen der faktenbasierten und wissenschaftlichen Auswertung. Es ist dieses mal aber zum ersten mal vorgekommen, dass ich den Podcast nach ca. 50% der Zeit abgebrochen habe. Für mich war Frau Katja Diehl einfach unerträglich. Ich hatte den Eindruck ich habe hier einen Parteivortrag der Grünen erwischt und nicht einen Technik-Podcast. Jeder darf seine Meinung haben, und auch Frau Diehl soll denken was sie will. Aber sie gehört zu den Personen die gerne jammern aber keine adäquaten Lösungen bietet. Erst einmal soll alles verboten werden und dann schaut man, ob es Alternativen gibt. Ich mache es kurz...die gibt es oftmals nicht. Weder jetzt noch in einigen Dekaden. Das irgendeine strukturschwache Region zukünftig mit ÖPNV erschlossen wird, ist einfach Märchenland. Das können wir nur mit Technologie schaffen. Und wenn dann mit 80 Jahren nicht mehr Auto gefahren werden kann, sind wir in 30 Jahren hoffentlich soweit, dass das Auto selbst fährt. Ein Bus wäre dort niemals rentabel. Schlimm fand ich besonders, dass einige Aussagen von Frau Diehl einfach unkommentiert blieben, als entsprächen sie der Wahrheit. Ganz unangenhm aufgefallen ist mir das Thema Pendlerpauschale. Glaubt Frau Diehl wirklich, dass jemand bewusst 1,5h Pendlerzeit auf sich nimmt um bei der Pendlerpauschale gut abzukassieren? Das ist doch wirklich lächerlich. Ich habe den Eindruck die Frau lebt in ihrem Elfenbeinturm in der Stadt mit guter Versorgung und möchte über ein 200 Seelen Dorf in Meck-Pomm entscheiden. Wenn jemand ein E-Auto fährt, ein Eigenheim besitzt und eine dicke PV Anlage auf dem Dach hat, dann fährt derjenige zu einem großen Teil des Jahres mit seinem eigenen Strom und unabhängig davon höchst effizient. Wie schnell so ein E-Auto ökologisch armortisiert ist, wurde hier ja schon hinlänglich besprochen. Da versiegelt ein Auto nichts. Es steht auf einer ohnehin gepflasterten Einfahrt. Auch die Mär, dass jede Familie auf der Straße nun mit einem Auto auskommt ist nur albern. Der Vater fährt 20km zur Arbeit, die Mutter (die früher Heimchen vorm Herd war) nund auch, und das vermutlich in eine ganz andere Richtung. Der Sohn/die Tochter studiert oder hat eine Lehre in der Stadt die 15km entfernt ist und fährt dort auch hin. Das Leben wie früher, wo jeder im Dorf zur Schule ging, seine Ausbildung machte und dort bleiben konnte sind längst vorbei. Frau Diehls Tagträumereien dass dies wieder so machbar wäre (der Arzt kommt ins Dorf) wird nicht passieren. Auch die Aussage dass Energie ein knappes Gut sein muss ist bedenklich. Ich setze da lieber auf Elon Musks Ansatz. Lasst uns mit modernen Technologien vorangehen, Energie in Massen (grün) produzieren, dann braucht auch niemand sparsam sein.

St. Rast

Hallo zusammen Bis jetzt habe ich mit sehr viel Freude Ihren Podcast gehört und viel gelernt. Sie waren eine Erfrischung zu den Klimaklebern, die nur Probleme sehen, aber nichts Konstruktives leisten. Wir müssen wieder handeln und nicht nur mit dem Finger auf Andere zeigen. Doch dieses Mal ist der Podcast leider auch auf den Jammer- und Anklagetrip abgeschwenkt. Frau Katja Diehl ist auch eine der Klimakleber-Sozialisten. Ich kann dieses dumme Geschwätz wirklich nicht mehr hören. Ich dachte Geladen ist ein Batteriepodcast, der Lösungen vorstellt und keine politische Plattform, wo die "Reichen" und vorallem einfach die "Anderen" angeschwärzt werden, dass sie an allem Schuld sind und dass man Ihnen alles wegnehmen sollte. Das ist die erste Sendung von Geladen, die ich nicht zu Ende hörte. Falls der Podcast so weitergeht, dann werde ich diesen wohl frustriert verlassen müssen. Denn die Sendungen waren gut, die letzte mit Frau Diehl war eine reine Zeitverschwendung - diesen Mist hört man aktuell in allen Medien - ich kann den Greta-Blabla Müll wirklich nicht mehr hören !

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